Seit dem letzten Jahr gibt es in Deutschland keine Pelzfarm mehr. Verbesserte Tierschutzbestimmungen haben die Zucht der Tiere unrentabel werden lassen. In anderen Ländern sind die Tierschutzvorschriften nicht so hoch. So zum Beispiel in Dänemark, dem europäischen Land mit den meisten Pelzfarmen. Rund 19 Millionen Nerze wurden dort im vergangenen Jahr gehalten. Eingepfercht in winzige Drahtgitterkäfige fristen die Tiere ein elendes Dasein, das nach nur wenigen Lebensmonaten endet. Wenn ihr Fell im Winter besonders schön und dicht ist, werden sie vergast und gehäutet. Durch eine Recherche der Tierrechtsorganisation PETA wurde jetzt bekannt, dass tausende Kadaver von dänischen Pelzfarmen nach Deutschland transportiert und in einer Tierkörperverwertung aufbereitet werden, um dann in den Niederlanden zu Biodiesel verarbeitet zu werden.

Zu den größten Abnehmern niederländischen Biodiesels zählt Deutschland. Den Verbrauchern ist dies nicht bekannt. Unwissentlich unterstützen sie so an der Zapfsäule die tierquälerische Pelzindustrie in Dänemark.

Nerz in einer Pelztierfarm
Foto: Deutsches Tierschutzbüro

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