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Vor über einem Jahr, in der Silvesternacht 2019/2020 brannte das Affenhaus des Krefelder Zoos bis auf die Grundmauern nieder. Über 50 Tiere starben in den Flammen, nur zwei Schimpansen überlebten. Bally, ein Wildfang aus Sierra Leone, die der Zoo 1975 im Alter von nur 2 Jahren von einem Tierhändler kaufte und Limbo, der 1993 im Zoo geboren wurde.

Schon kurz nach der Brandkatastrophe gab der Zoo bekannt, ein neues Menschenaffenhaus bauen zu wollen und sammelt dafür eifrig Geld. Doch geplant ist nicht etwa ein großzügiges Gehege für Bally und Limbo, die nahezu ihr ganzes Leben im Krefelder Zoo verbracht haben. Diese möchte der Zoo abgeben. Stattdessen soll für rund 20 Millionen Euro ein Prestigebau entstehen. Und erneut will der Zoo sowohl Schimpansen, Gorillas, als auch Orang-Utans halten, die dafür eigens angeschafft werden sollen.

animal public lehnt den geplanten Neubau entschieden ab. Menschenaffen sind unsere nächsten Verwandten im Tierreich. Sie sind hoch soziale Individuen mit ausgeprägten kognitiven Fähigkeiten, einem Ich-Bewusstsein und entsprechender Leidensfähigkeit. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Menschenaffen trotz intensiver Bemühungen in Gefangenschaft Verhaltensstörungen entwickeln, die psychischen Erkrankungen bei Menschen gleichen.
Gemeinsam mit 10 weiteren Tier- und Artenschutzorganisationen haben wir daher eine Stellungnahme an den Bürgermeister der Stadt Krefeld und an die Ratsfraktionen gesandt und sie aufgefordert, dieses Bauprojekt nicht zu unterstützen.

Deutsche Zoos haben bisher keinen einzigen Menschenaffen ausgewildert, da die Tiere Verhaltensweisen, die für ein Überleben in der Natur unverzichtbar sind, in Gefangenschaft nicht erlernen. Hinzu kommt, dass in ihren Heimatländern bereits mehrere Hundert rehabilitierte Menschenaffen in Auffangstationen auf Wiederauswilderung warten. Trotzdem investieren zoologische Einrichtungen Millionen Euro an Steuergeldern in Neubauprojekte.
Statt größere und modernere Tiergefängnisse zu bauen, müssen wir die Tierbestände in freier Natur effektiver schützen und die Haltung in Gefangenschaft auslaufen lassen. Dafür setzt sich animal public mit Nachdruck ein. Sie können uns dabei unterstützen, zum Beispiel mit einer Projektpatenschaft für Große Menschenaffen.