Am Donnerstag hat der Landtag in NRW eiligst das neue Jagdgesetz beschlossen, damit es pünktlich zu Beginn des neuen Jagdjahres im April in Kraft tritt. 
Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die unsere Petition gegen das neue Gesetz unterschrieben haben und mit uns gemeinsam bis zuletzt versucht haben, das Gesetz noch zu verhindern. 

Leider haben alle Proteste von Tier- und Naturschutzverbänden, zahlreiche Gespräche mit den verantwortlichen Politikern, die Vorlage von Studien und der Online-Protest zehntausender Wähler, die CDU und FDP nicht davon abhalten können, ein Gesetz zu beschließen, das ausschließlich den Interessen der Jäger und in keiner Weise dem Tier- oder Naturschutz Rechnung trägt. 

Ab April dürfen Jäger in NRW ihre Hunde wieder in die Baue von Füchsen hetzen, sie an lebenden, flugunfähigen Enten ausbilden und, um ihre Jagderfolge zu verbessern, gezüchtete Tiere aussetzen und wenig später abschießen. 
So niederschmetternd dieser Rückschritt ist, gibt es auch etwas Hoffnung, dass die Situation nicht so bleibt. So hat der Petitionsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtages aufgrund einer Initiative des Aktionsbündnisses Fuchs festgestellt, dass er keine stichhaltigen und wissenschaftlich fundierten Argumente für eine flächendeckende Jagd auf Füchse im Naturbau finden konnte, vielmehr sei das Gegenteil der Fall. Daher hat der Petitionsausschuss die Landesregierung aufgefordert zu prüfen, ob eine landesweite Wiedereinführung der Baujagd wirklich erforderlich ist. 

animal public ist der Überzeugung, dass Tiere fühlende Lebewesen und keine Zielscheiben sind. Daher werden wir uns trotz dieses Rückschrittes weiterhin vehement für die Abschaffung der Hobbyjagd einsetzen. Noch in diesem Jahr werden vier neue Landtage und das Europaparlament gewählt und damit besteht erneut die Chance, viel für die Tiere zu bewegen. Bitte nutzen Sie mit uns gemeinsam weiterhin jede Chance dies zu tun.   


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