Jedes Jahr werden allein in Afrika über 100.000 Wildtiere von eigens angereisten „Großwildjägern“ getötet. Besonders begehrt sind Trophäen von Tieren bedrohter und geschützter Arten, wie Elefant, Gepard, Leopard oder Nashorn. Je seltener, desto teurer. Damit die Jagd auch erfolgreich ist, wird sie von lokalen Helfern begleitet, die auch schon mal mit Schüssen in die Beine der Tiere nachhelfen, um den „Großwildjägern“ mit mangelnder Treffsicherheit oder Kondition den Abschuss zu erleichtern. Denn gezahlt werden müssen auch „angeschweißte“ Tiere, also solche, die schwer verletzt flüchten können und sich über Stunden oder Tage zu Tode quälen. 

Angeboten werden solche Reisen nicht nur im Internet, sondern auch auf Europas größter Jagdmesse, der „Jagd & Hund“, die einmal jährlich in den Dortmunder Westfalenhallen stattfindet. Rund 150 Aussteller werben hier für Trophäenjagdreisen in alle Welt. 

Alleiniger Gesellschafter der Dortmunder Westfalenhallen ist die Stadt Dortmund. 
Der Stadtrat hat damit die Möglichkeit die Vermarktung von Trophäenjagdreisen auf der Messe „Jagd & Hund“ zu verbieten. 

Bei einer Befragung anlässlich der Kommunalwahlen, sprachen sich die Oberbürgermeister-Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE und FDP deutlich gegen Angebote für Trophäenjagdreisen in der städtischen Messehalle aus. Die CDU sieht hingegen keinen Anlass, die Messe einzuschränken, während die SPD mit dem Vorschlag eine Ethik-Kommission gründen zu wollen versucht, sich alle Optionen offen zu halten. 

Am 13. September 2020 wird in Dortmund gewählt. Bitte helfen Sie uns, SPD und CDU zum Umdenken zu bewegen! Schreiben Sie an die OB-Kandidaten und die Kommunalparteien von SPD und CDU in Dortmund. Nutzen Sie Social Media Kanäle, um den Druck auf die Parteien zu erhöhen. Teilen Sie Informationen über die Hashtags #BanTrophyHunting und #WorthMoreAlive. Alle Adressen, einen Musterbrief und noch mehr Hintergrundinformationen finden Sie hier auf unserer Internetseite.

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