Auch wenn man manchmal das Gefühl hat, dass sich im Tier- und Artenschutz kaum etwas bewegt, gibt es sie, die kleinen Erfolge die zeigen, dass Veränderungen möglich sind, wenn der Druck auf die Politik nur groß genug ist.

Nur wenige Wochen nachdem eine aus einer Privathaltung entkommene Monokelkobra die Anwohner in Herne in Angst und Schrecken versetz hat und wir die zuständige Umweltministerin Heinen-Esser in einem gemeinsamen Brief mit neun anderen Tierschutzverbänden aufgefordert haben endlich zu handeln, hat sich der Landtag in NRW in dieser Woche für die Einführung eines Gefahrtiergesetzes ausgesprochen. Noch in diesem Jahr soll ein Gesetzesentwurf vorgelegt werden, der dann nicht nur dazu beiträgt die Bürger zu schützen, sondern auch zahlreiche exotische Tiere vor einer artwidrigen Haltung in Privathand bewahren wird.

Und auch die Wildtierhaltung im Zirkus wird aufgrund des großen öffentlichen Drucks in den nächsten Tagen die Politik beschäftigen. Im Bundestag wird Anfang Oktober eine Expertenanhörung zu diesem Thema stattfinden.

Diese kleinen Erfolge zeigen wie wichtig es ist öffentliche Aufmerksamkeit für den Tierschutz zu schaffen. Daher möchten wir Sie bitten, mit uns gemeinsam die große Demonstration gegen den Circus Krone in Ansbach zu unterstützen.
Das Gastspiel wurde im Vorfeld von der Stadt abgelehnt. Im Sommer 2018 beschloss der Stadtrat sogar ein kommunales Wildtierverbot. Dagegen klagte der Circus Krone vor dem Verwaltungsgericht und bekam in einem Eilverfahren Recht. Nun muss die Stadt Ansbach dem Circus Krone eine Fläche zur Verfügung stellen.

Am 26.10. wollen wir anlässlich des erzwungenen Gastspiels in Ansbach gemeinsam mit 20 anderen Organisation für die Tiere im Circus Krone auf die Straße gehen. Genaue Informationen über die Demonstration finden Sie auf folgender Aktionsseite: https://www.facebook.com/events/390962668422918/ 

Natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie auch unsere politische Arbeit für die Rechte der Tiere unterstützen würden. Obwohl sie unspektakulär und leise ist, ist sie unerlässlich, damit gesellschaftliche Überzeugungen zu materiellem Recht werden. Jede noch so kleine Spende hilft uns bei unserer Arbeit.

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