Vielleicht haben Sie auch die Berichte über den Unfall eines Kleinbusses auf der A5 bei Walldorf verfolgt. In dem Unfallwagen fand die Polizei ein erst sieben Wochen altes weißes Löwenbaby, eingesperrt in eine Holzkiste. Das Tier wurde in eine Pflegestation gebracht. 
Die Herkunft von „Lea“ konnte geklärt werden. Sie soll von einer Züchterin aus der Slowakei stammen und war für einen Tierpark in Spanien bestimmt. 

Weiße Löwen sind keine eigene Art oder Unterart, ihre helle Fellfarbe ist eine genetische Besonderheit. Während weiße Löwen in Freiheit äußerst selten vorkommen, werden sie in Gefangenschaft gezielt gezüchtet. Denn mit weißen Löwen lässt sich viel Geld verdienen, besonders mit Jungtieren wie „Lea“. 

Dafür nehmen Züchter und Halter oftmals massive Inzucht und deren Folgen billigend in Kauf. Bei der Zucht von weißen Löwen werden zahlreiche Tiere bereits tot geboren, sterben sehr jung oder weisen massive Abnormalitäten auf. Häufig werden sie von ihrer Mutter getrennt, um sie mittels Handaufzucht an Menschen zu gewöhnen und besser vermarkten zu können. 

Bitte unterstützen Sie solche Machenschaften auf Kosten von Tieren nicht. Besuchen Sie keine Einrichtungen, die Wildtiere für Unterhaltungszwecke vermarkten und klären Sie auch Ihre Familie und Freunde über das Geschäft mit Wildtieren auf. Über unseren Shop können Sie dazu passendes Informationsmaterial bestellen. 

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