Bestimmt erinnern Sie sich an den verheerenden Brand im Krefelder Zoo vor rund einem Jahr. Damals starben 50 Tiere, darunter fünf Orang-Utans, zwei Gorillas, ein Schimpanse und zahlreiche kleinere Affen. Wie durch ein Wunder überlebten die beiden Schimpansen Limbo und Bally. 

Der Zoo brachte die beiden Menschenaffen provisorisch im hinteren Teil des Gorillahauses unter. Aus zwei Schlafboxen und einem kleinen Innenraum wurde ein temporäres Schimpansengehege. Dort, auf viel zu engem Raum und ohne Zugang zu einem Außengehege, werden Limbo und Bally bis heute gehalten. Statt den vorgeschriebenen 400 qm stehen ihnen gerade einmal 42,5 qm zur Verfügung. 

Eine Vermittlung durch das europäische Erhaltungszuchtprogramm, wie vom Zoo ursprünglich angekündigt, fand bislang nicht statt. Wie es mit den beiden Menschenaffen weiter gehen soll, ist bislang vollkommen unklar.

animal public fordert eine sofortige Beendigung der tierschutzwidrigen Haltung von Bally und Limbo. Gemeinsam mit fünf anderen Tierschutzvereinen haben wir uns an das zuständige Veterinäramt gewandt und es aufgefordert endlich aktiv zu werden. Den Brief und mehr Hintergrundinformationen finden Sie auf unserer Internetseite.

animal public lehnt den Bau eines neuen Affenhauses im Krefelder Zoo entschieden ab. Tiere sind keine Unterhaltungsobjekte. Kein Affenhaus kann den natürlichen Bedürfnissen von Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans auch nur annähernd gerecht werden. Statt größere und modernere Tiergefängnisse zu bauen, müssen wir die Tierbestände in freier Natur effektiver schützen und die Haltung in Gefangenschaft auslaufen lassen. Dafür setzt sich animal public mit Nachdruck ein. Sie können uns dabei unterstützen, zum Beispiel mit einer Projektpatenschaft für Große Menschenaffen.

Herzlichen Dank für Ihre Mitgefühl und Ihre Unterstützung!

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