In Dänemark hat man diese Woche mit der Massentötung von 17 Millionen Nerzen begonnen. Wie zuvor in Spanien, den Niederlanden und den USA hatten sich einige Tiere bei Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Das Virus mutierte daraufhin und über 200 Menschen infizierten sich mit der neuen Sars-CoV-2 Variante. 

Die betroffene Region wurde zum Sperrgebiet erklärt, die Tötung aller Nerze in dänischen Pelzfarmen von der Regierung angeordnet. Den Züchtern, die ihre Tiere besonders schnell töten, wurden Bonuszahlungen in Aussicht gestellt. Die Nachrichtenbilder von tausenden toten Nerzen in Vergasungskisten, LKWs beladen mit leblosen Körpern, haben viele Menschen erschüttert. 

Die traurige Wahrheit ist jedoch, die meisten der 17 Millionen Nerze wären in den nächsten Wochen ohnehin auf genauso grausame Weise getötet worden. Denn während Länder wie Österreich, Großbritannien, Kroatien, Slowenien oder Bosnien Pelzfarmen verboten haben und sie in anderen Ländern wie in Deutschland und der Schweiz aufgrund von strengen Tierschutzvorschriften unrentabel geworden sind, war man in Dänemark bislang stolz auf die Pelztierzucht. Das kleine Land ist der weltweit größte Produzent von Nerzpelzen. 

Die Massentötung der Nerze könnte der Anfang vom Ende der Pelzindustrie in Dänemark sein. Schon jetzt hat sie die Debatte um ein europäisches Pelzfarmverbot, wie animal public es schon lange fordert, befeuert. Wir werden dies nutzen, um den Druck auf die Politik zu intensivieren. 

Wenn auch Sie aktiv werden möchten, können Sie unsere Petition an Amazon für ein Ende des Pelzhandels unterschreiben oder Informationsmaterial zum Verteilen über unseren Shop bestellen. Je mehr Menschen und Unternehmen umdenken, um so eher wird das Leiden der Tiere auf Pelzfarmen ein Ende haben. 

Setzen Sie sich für die Rechte der Wildtiere ein!

Mit unserem Newsletter sind sie ganz nah dran an unseren Themen!

Jetzt Newsletter abonnieren!