Nach der Abschaffung der Tierschutz-Verbandsklage in NRW, soll es nach dem Willen der Landesregierung mit dem Tierschutz weiter bergab gehen. Am 16. Januar steht die Novellierung des Jagdgesetzes auf der Tagesordnung des nordrhein-westfälischen Umweltausschusses. Die von der rot-grünen Vorgängerregierung eingeführten Verbesserungen des Tierschutzes sollen rückgängig gemacht werden. Die Liste der tierquälerischen Praktiken, die wieder erlaubt werden sollen, ist lang. So wollen CDU und FDP mehr Tierarten zur Jagd freigeben, die grausame Baujagd auf Füchse und Dachse wieder erlauben, die Jagdhundeausbildung an lebenden, flugunfähigen Stockenten sowie an lebenden Wildschweinen wieder einführen und den Abschuss von eigens gezüchteten und dann ausgesetzten Tieren zulassen. Und dies ist nur ein kleiner Auszug aus der Liste der Verschlechterungen. Eine vollständige Übersicht finden Sie auf unserer Internetseite.

Doch damit nicht genug, um sich der einflussreichen Jägerlobby anzudienen, ist geplant, die Jagdabgaben um bis zu 25% zu senken und das Betreten von jagdlichen Einrichtungen zukünftig als Ordnungswidrigkeit zu ahnden. Damit soll es wohl Tierschützern erschwert werden, tierquälerische Praktiken zu dokumentieren.

animal public setzt sich gemeinsam mit vielen anderen Tier- und Naturschutzvereinen entschieden gegen die Verschlechterung des nordrhein-westfälischen Jagdgesetzes ein. Diese sind aus unserer Sicht nicht nur unethisch, sondern teilweise auch rechtswidrig.
Tiere sind fühlende Lebewesen, daher lehnt animal public die Hobbyjagd generell ab. Wenn Sie uns im Kampf gegen die Jagdlobby unterstützen möchten, so können Sie dies mit einer Spende oder als Fördermitglied tun. Jeder Cent hilft uns, unsere Arbeit zu intensivieren.           

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