Vor rund einem Jahr haben die Bilder der Buschbrände in Australien für Entsetzen gesorgt. Die rund 120.000 Quadratkilometer zerstörten Wälder, Wiesen und Buschlands, die Aufnahmen der hilflos umherirrenden Wildtiere, der qualvoll verbrannten Kängurus. Doch während Tierschützer vor Ort noch immer liebevoll die Brandopfer versorgen, machen sogenannte Shooter Jagd auf die überlebenden Kängurus. 

Sie töten jeden Monat fast 100.000 der Beuteltiere. Darunter auch Muttertiere, deren hilflosen Jungen die Jäger erschlagen oder köpfen. Kaum zu glauben: diese grausame Jagd ist in Australien legal. Darauf berufen sich auch die deutschen Unternehmen, die gewinnbringend Kängurufleisch und -leder importieren. Tatsächlich gehört Deutschland weltweit zu den größten Abnehmern von Känguruprodukten. 

Gemeinsam mit zahlreichen anderen Tier- und Artenschutzorganisationen haben wir daher deutsche Einzelhändler, Tierfutter- und Sportartikelhersteller angeschrieben und sie aufgefordert, den Verkauf von Kängurufleisch und -leder zu beenden. Mit Erfolg! Die vier Lebensmittel-Einzelhandelsketten Kaufland, Lidl, Real und V-Markt sowie der Tierfuttermittelhersteller Bewital haben mitgeteilt, dass sie den Verkauf von Kängurufleisch stoppen.

Andere Unternehmen, wie Adidas, Puma und dm drogerie markt wollen hingegen bislang nicht auf den Verkauf von Fleisch und Leder aus den grausamen Kängurujagden verzichten. Bitte helfen Sie uns, auch diese Unternehmen zum Umdenken zu bewegen. Mehr Informationen über die Jagd auf Kängurus und wie Sie aktiv werden können, finden Sie auf unserer Kampagnenseite

Wenn Sie uns darüber hinaus helfen möchten, den Wildtieren eine Stimme zu geben, können Sie die Arbeit von animal public auch mit einer Spende oder als Fördermitglied unterstützen.  

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