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Zirkuslobby will Wildtierverbote kippen

10.04.2017 – Über 80 deutsche Städte und Gemeinden haben mittlerweile Gastspiele von Zirkussen mit Wildtieren auf kommunalen Flächen eingeschränkt oder gänzlich verboten. Das ist ein deutliches Zeichen, in Richtung der Zirkusbetreiber und in Richtung von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU), der die drei Bundesratsbeschlüsse zum Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus einfach ignoriert.

Vor wenigen Wochen hat nun das OVG Lüneburg einem Zirkus Recht gegeben, der gegen ein kommunales Wildtierverbot geklagt hatte. Dieses Urteil steht im Widerspruch zur bisherigen Rechtsprechung. Trotzdem nutzt die Zirkuslobby es jetzt, um Kommunen unter Druck zu setzen. Ihr Ziel, die Aufhebung der bisherigen Wildtierverbote.
Dabei sind aus Sicht verschiedener Juristen kommunale Wildtierverbote generell zulässig, sofern sie rechtlich korrekt begründet werden.

animal public setzt sich nicht nur aktiv dafür ein, dass die bisherigen Wildtierverbote aufrecht erhalten bleiben, sondern auch dafür, dass noch mehr Städte Zirkussen mit Wildtieren die rote Karte zeigen.

Rechtsgutachten zum Urteil des OVG Lüneburg hinsichtlich des Verbots von Wildtierzirkussen auf kommunalen Flächen

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