Trauriger Trend: Immer mehr Exoten werden zu Tierschutzfällen

23.03.2010 – Immer mehr exotische Haustiere werden zu Tierschutzfällen. Dies belegt jetzt wieder die Jahresstatistik der Reptilienauffangstation in München. Insgesamt wurden im Jahr 2009 1245 Tiere in der Reptilienauffangstation, München untergebracht. Dies war ein Zuwachs von 19% im Vergleich zum Vorjahr. Über 60% der Tiere wurden von Privatpersonen abgegen, rund 20% kamen aus Beschlagnahmen, 13% waren Fundtiere. Insgesamt mussten 170 Tiere in der Auffangstation euthanasiert werden oder sind kurz nach der Aufnahme verstorben. Auch das Jahr 2010 begann mit traurigen Rekordzahlen. Bereits bis zum 03.03.2010 mussten die ersten Tiere aus zwei Beschlagnahmen untergebracht werden, über 157 Individuen. Das ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 100%.

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