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Das Abschlachten der Delfine im japanischen Taiji geht weiter

Update 07.03.2016: Seit Anfang März ist die Jagdsaison offiziell beendet. Hunderte Delfine und Wale wurden in den letzten Monaten abgeschlachtet. 

Update 08.02.2016: Nach 19 Tagen Haft wurde Ric O’Barry am 05. Februar entlassen und zum Flughafen gebracht. Er musste Japan umgehend verlassen.

Schuld an der Inhaftierung soll ein Trip O’Barry’s im August letzten Jahres gewesen sein. Damals habe er sein Reisevorhaben nicht den offiziellen Behörden mitgeteilt.

O’Barry verlor während der Inhaftierung mehr als 10 kg Gewicht und litt unter Brustschmerzen. Zurück in den USA geht sein Kampf nun direkt weiter!

Update 20.01.2016: Der Aktivist und Delfin-Schützer Ric O’Barry wurde in Japan am Flughafen Tokio verhaftet. Von O’Barry stammt der schockierende Dokumentarfilm „The Cove – Die Bucht“, dort deckte er die grausamen Treibjagden in Taiji auf.

Derzeit finden in dem japanischen Walfangort Taiji, der durch den Oscar prämierten Film „Die Bucht“ traurige Berühmtheit erlangt hat, wieder die jährlichen Treibjagden auf Delfine statt. Trotz internationaler Proteste sind auch in dieser Saison unzählige der hoch intelligenten Meeressäuger in die Bucht von Taiji getrieben und dort grausam getötet worden.

Regelrecht finanziert werden diese Treibjagden von Vergnügungsparks aus aller Welt. Denn bevor das Gemetzel beginnt, werden die schönsten Jungtiere herausgesucht, um sie für viel Geld an Delfinarien zu verkaufen. Während ein toter Delfin den Jägern einige hundert Dollar bringt, bekommen Sie für ein lebendes Tier mehrere zehntausend Dollar. Zu den Hauptabnehmern gehören Delfinarien in China und Russland.

In England, Österreich und der Schweiz gehört die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft bereits der Vergangenheit an. In Deutschland wurden in den letzten Jahren die meisten Delfinarien geschlossen. Derzeit gibt es noch zwei, in Nürnberg und in Duisburg. animal public setzt sich für eine Änderung des Tierschutzrechts ein, damit die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft hierzulande und in der EU endlich verboten wird.

Eine Auswilderung der derzeit in Delfinarien gehaltenen Tiere ist in vielen Fällen zwar nicht möglich, jedoch kann man die Meeressäuger in abgetrennte Meeresbuchten verbringen, um ihnen ein artgemäßes Leben zu ermöglichen.

Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für die Delfine:

  • Schreiben Sie der japanischen Botschaft in Deutschland und bringen Sie Ihre Empörung über die Delfinmassaker in Japan zum Ausdruck: info@bo.mofa.go.jp
  • Unterstützen Sie die Arbeit von animal public e.V. mit einer Spende.

Weitere Informationen über Taiji in englischer Sprache finden Sie unter: www.savetaijidolphins.org

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