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Stellungnahme zur Delfintherapie

Ob die
Delfintherapie in sogenannten Delfinarien ein geeigneter
Therapie-Ansatz für behinderte Kinder ist, versehen selbst
wissenschaftliche Experten mit einem großen Fragezeichen.

Nicht in Frage
steht dagegen die tiergestützte Therapie wie das therapeutische
Reiten oder die Hundetherapie. Ohne Zweifel haben Tiere eine positive
Wirkung auf die Gesundheit eines Menschen. Und Tiere sind wichtige
Faktoren für die emotionale Entwicklung von Kindern, das gilt in
besonderem Maße für emotional gestörte Kinder. Diese
Tatsache können gerade Tierschützer aus eigener Erfahrung
und Anschauung bestätigen.

Delfinarien
kämpfen längst mit einem Image-Problem. Der Öffentlichkeit
ist inzwischen bekannt, dass eine artgerechte Haltung von
Meeressäugern in Gefangenschaft nicht möglich ist und die
Zuchtbemühungen in Gefangenschaft enden immer wieder mit tragischen
Todesfällen.  Deswegen
bestehen die Betreiber derlei Einrichtungen neben den reklamierten
Schwerpunkten Bildung und Forschung auf dem Therapie-Argument.
Sie wollen damit die gnadenlose Vermarktung dieser faszinierenden
Wildtiere salonfähig machen. Es
ist jedoch purer Zynismus
mit
den Hoffnungen und Ängsten von Eltern behinderter Kinder zu spielen, um
damit die lukrative kommerzielle Nutzung von Delfinen zu rechtfertigen.

Weitere Informationen der WDCS zum Thema



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