Proteste gegen Berliner Bärenzwinger nehmen zu

24.02.2010 – Trotz öffentlicher Kritik von verschiedenen Tierschutzvereinen und des Berliner Tierschutzbeauftragten Klaus Lüdcke fristen die beiden Bären Schnute und Maxi noch immer ein tristes Dasein im Berliner Bärenzwinger. Jetzt mehren sich die Proteste der Berliner und der Berlin-Touristen.

Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Berliner Bärenzwingers rief der Tierschutzverein animal public e.V. alle Tierfreunde dazu auf den politisch Verantwortlichen zu schreiben und die Umsiedlung von Schnute und Maxi in eine Auffangstation zu fordern. Dort könnten sie ihren Lebensabend in einer natürlichen Umgebung genießen und ihre Bedürfnisse ausleben. Nachdem sich englische Touristen bei dem Verein „Born Free“ über die Haltung der Berliner Bären im Köllnischen Park beschwert hatten, rief auch dieser dazu auf dem Regierenden Bürgermeister Wowereit, und Bezirksbürgermeister Dr. Hanke zu schreiben.
Zahlreiche Tierfreunde weltweit folgten dem Aufruf, baten per Email oder Brief um die Umsiedlung von Schnute und Maxi in eine Auffangstation.
Vor kurzem wurde von animal public e.V. und Born Free sogar eine Facebook Gruppe eigens für die Befreiung von Schnute und Maxi gegründet (http://www.facebook.com/group.php?gid=257992628603&ref=nf). Diese hat bereits über 800 Mitglieder!
Laura Zimprich vom Verein animal public freut sich über die Unterstützung: „Wir hoffen, dass der Protest von so vielen Bürgen den Verantwortlichen vor Augen führt, dass der Berliner Bärenzwinger eine Schande für Berlin ist und endlich geschlossen werden muss.“

Bereits mehrfach hat der renommierte Alternative Bärenpark Worbis angeboten bei der Umsiedlung von Schnute und Maxi behilflich zu sein. Rüdiger Schmiedel vom Alternativen Bärenpark Worbis verspricht: „Wenn die politisch Verantwortlichen in Berlin endlich einlenken wird es möglich sein, Schnute und Maxi kurzfristig in einer Bärenauffangstation unterzubringen wo sie ein besseres Leben führen können.“

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