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Newsletter 25.02.2018

Die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW hat mit der Abschaffung des fortschrittlichen ökologischen Jagdgesetzes begonnen. Derzeit wird unter Führung der wegen Tierquälereivorwürfen  umstrittenen Landwirtschaftsministerin Schulze Föcking (CDU), ein erster Entwurf erarbeitet. Miteinbezogen sind dabei nicht Tier- und Naturschutzverbände, sondern der Landesjagdbeirat. Denn, so betont die Ministerin, die Landesregierung sieht sich als Partner der Jäger.

Entsprechend erschreckend lesen sich die geplanten Änderungen, so soll die Liste der jagdbaren Tierarten erweitert werden,  Schonzeiten verkürzt, die Jagd auf Füchse im Kunstbau ausgeweitet und die Fütterung von Schwarzwild verstärkt werden. Gleichzeit sollen die Jäger mehr Wildschweine schießen. Der Schießleistungsnachweis, nicht nur aus Gründen des Tierschutzes, sondern auch zum Schutz der Allgemeinheit wichtig, soll in einen einfachen Übungsnachweis überführt werden. Sowohl aus ethischer, als auch aus wildbiologischer Sicht, sind diese Maßnahmen rundweg zu verurteilen. Sie sind kein Beitrag zum Tier- Arten- oder Waldschutz, sondern lediglich ein Zugeständnis an die einflussreiche Jagdlobby. animal public wird weiterhin jede Gelegenheit nutzen, um die geplanten Änderungen des Jagdgesetzes noch zu verhindern.

Eines hat die Jagdlobby eindrucksvoll unter Beweis gestellt, je größer ein Interessenverband, desto stärker sein Einfluss auf die Politik. Als animal public Fördermitglied können Sie helfen ein Gegengewicht zu schaffen und den Tieren in der Politik eine Stimme zu geben. Schon für einen Beitrag von 5 Euro monatlich können Sie Fördermitglied werden. Die Mitgliedschaft können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen.

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Für alle, die in ihrem privaten Umfeld aktiv werden möchten, haben wir den Anti-Jagd-Flyer von animal public neu aufgelegt. Sie können ihn ganz einfach über unseren Shop bestellen.

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