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Newsletter 08.04.2018

Seit dieser Woche wird in Spanien lautstark über ein Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus diskutiert. Grund dafür ist ein schwerer Unfall, der sich am Montagmorgen auf der Autobahn 30 nahe der Gemeinde Pozo Cañada im spanischen Südosten ereignete. Bei einem Überholmanöver kippte ein Zirkustransporter mit insgesamt fünf Elefanten an Bord um. Einer der Elefanten starb an Ort und Stelle, zwei Tiere wurden verletzt. Bilder des toten Elefantens im Straßengraben und seiner verletzten Artgenossen haben in Spanien viele Menschen berührt. Sie zeigen in aller Deutlichkeit, wie unnatürlich die Haltung von Wildtieren im Zirkus ist und wie hilflos diese mächtigen Tiere den Zirkusbetreibern ausgeliefert sind.

Ihr Leben ist geprägt von ständigen Transporten, während derer sie in engen LKWs, kleinen Gitterwagen oder Kisten eingesperrt sind. Fünfzig oder mehr Transporte im Jahr sind die Regel, Fahrdistanzen von über 100 km sind dabei keine Seltenheit. Auch während des Auf- und Abbaus am Gastspielort müssen die Tiere in der Regel in den Transportwagen- oder kisten ausharren. Im Durchschnitt sind sie somit rund 41 Tage pro Jahr, also mehr als einen Monat, in beengten Transportbehältnissen eingesperrt. Ein Ausleben natürlicher Verhaltensweisen ist unter diesen Bedingungen unmöglich. Mitunter fehlt es zudem noch an dem Nötigsten, Futter, Wasser, frische Luft oder natürliches Licht.

Diese Tierquälerei muss ein Ende haben! Nicht nur in Spanien, sondern auch hierzulande. Bitte werden auch Sie aktiv. Im animal public Shop können Sie Flugblätter und Aufkleber bestellen, um Familie, Bekannte aber auch Nachbarn zu informieren. Sollten Sie dazu keine Möglichkeit haben, können Sie uns mit einer Spende helfen, mehr Informationsmaterial zu drucken und weiterhin gezielt mit Politikern über ein Wildtierverbot im Zirkus zu verhandeln.

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