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Protestaktion: Manege frei von Tierquälerei

Helfen Sie uСнимок экрана 2016-04-11 в 14.41.21ns, das Leid der Wildtiere im Zirkus zu beenden. Appellieren Sie an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, die Wildtierhaltung im Zirkus endlich zu verbieten.

Die meiste Zeit eingesperrt in kleine Käfigwagen oder wie Sträflinge festgekettet, fristen Hunderte Wildtiere ein elendes Dasein in deutschen Zirkusbetrieben. Alle paar Tage werden sie an einen neuen Ort gekarrt, um die immer gleichen Kunststücke zu zeigen. Antrainiert werden ihnen diese häufig mit Schlägen, Elektroschocks oder spitzen Eisenhaken.

Schon längst ist in 18 europäischen Ländern die Haltung von Wildtieren im Zirkus eingeschränkt oder ganz verboten, z.B. in den Niederlanden, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Griechenland oder Österreich. Auch knapp 50 deutsche Städte und Gemeinden (darunter Düsseldorf, Köln und München) haben bereits Gastspielen von Wildtierzirkussen auf öffentlichen Flächen eine Absage erteilt.

Der Bundesrat hat die Bundesregierung nun zum dritten Mal aufgefordert, die Haltung bestimmter Tiere wild lebender Arten im Zirkus endlich zu verbieten. Bereits 2003 und 2011 hatte sich der Bundesrat für ein Wildtierverbot in Zirkussen ausgesprochen, doch die Bundesregierung blieb bislang tatenlos. Dabei lehnen zwei Drittel der Deutschen Zirkusse mit Wildtieren ab.

Bitte helfen Sie uns, das Leid der Zirkustiere zu beenden. Schicken Sie noch heute eine Protestmail an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) und fordern Sie ihn auf, endlich zu handeln.

Protestmail:

Sehr geehrter Herr Bundesminister Schmidt,

mit großer Freude habe ich erfahren, dass der Bundesrat sich erneut für ein Verbot der Haltung bestimmter Tiere wild lebender Arten im Zirkus ausgesprochen hat.

Eine artgerechte Wildtierhaltung in Zirkussen ist nicht möglich. Zu erheblich sind die Einschränkungen unter denen die Tiere zu leiden haben. Die meiste Zeit ihres Lebens verbringen sie in Transportwagen oder kleinsten Gehegen, sind räumlicher Enge und Monotonie hilflos ausgeliefert. Zirkusnummern werden häufig mit Peitsche, Haken oder sogar Elektroschocker einstudiert. Die Folge dieser Haltungsbedingungen sind nicht selten Verhaltensstörungen und Krankheiten.

Das geltende Recht reicht nicht aus, um diese Tiere wirkungsvoll zu schützen. Ständig stellen Amtsveterinäre bei der Kontrolle von Zirkusbetrieben Missstände fest. Knapp 50 deutsche Städte und Gemeinden haben daher Wildtierzirkussen schon eine Absage erteilt.

Sehr geehrter Herr Bundesminister, ein Haltungsverbot für Wildtiere ist längst überfällig. 18 europäische Länder haben bereits gezeigt, dass dies geht.
Ich fordere Sie daher auf, endlich aktiv zu werden und ein Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus auf den Weg zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen

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