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Zirkus-Schimpanse Fredy darf Lebensabend in Auffangstation beschließen |
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19.01.07 - Heute haben Mitarbeiter
der Auffangstation "AAP" in Zusammenarbeit mit animal public den
Schimpansen Fredy aus einem deutschen Zirkus abgeholt. Er darf seinen
Lebensabend in der holländischen Auffangstation beschließen
und nach Jahren der Einzelhaltung endlich wieder mit Artgenossen
gemeinsam leben. Sein Besitzer, ein ehemaliger Zirkusdompteur, gab
den alten Schimpansen freiwillig ab.
Über Jahre war die Einzelhaltung
des Tieres in einem Käfigwagen von Tierschützern und
Behörden als nicht artgerecht kritisiert worden.
Fredy gehört zu den letzten
Zirkus-Schimpansen in Deutschland. Die Haltung von Menschenaffen in
reisenden Unternehmen ist nach den neuen Zirkusleitlinien nicht mehr
zulässig.
Außer dem Schimpansen
Fredy gab die Zirkusfamilie auch die Paviane Albert und Lui in die Obhut der
Auffangstation "AAP", um ihnen ein besseres Leben unter
Artgenossen zu ermöglichen.
Die drei Affen werden jetzt einige
Wochen in einer Quarantänestation verbringen und danach behutsam
an ein Leben unter Artgenossen und ohne permanente Eingriffe des
Menschen gewöhnt.
animal public hat über Jahre das
Schicksal von Fredy verfolgt. "Wir sind glücklich, dass Fredy
nun endlich die Möglichkeit bekommt ein affengerechtes Leben zu
führen", so Laura Zimprich, Vorsitzende von animal public, "ganz besonders freut uns, dass dies
durch eine einvernehmliche Regelung zwischen der Zirkusfamilie und
der Auffangstation erreicht wurde, mit dem gemeinsamen Wunsch das
Bestmögliche für Fredy zu tun."
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