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Elefantenangriff in Jena PDF Drucken E-Mail

aktion tier und animal public fordern erneut Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus

 Berlin / Jena / Düsseldorf, 31.08.2010. Am vergangenen Samstag griff in Jena ein Zirkuselefant während einer Tierschau eine Besucherin an. Die Frau hatte Glück und kam mit mehreren Prellungen davon. Nicht immer enden Elefantenangriffe so glimpflich. Elefanten gelten als die gefährlichsten Wildtiere in Menschenhand. Die Tierschutzvereine animal public und aktion tier fordern, aus dem erneuten Zwischenfall in einem deutschen Zirkusunternehmen Konsequenzen zu ziehen und die Wildtierhaltung im Zirkus zu verbieten.

Palma de Mallorca verabschiedet sich von Zirkussen mit Wildtierhaltung PDF Drucken E-Mail

Berlin/ München, 29.07.2010. Gestern beschloss das Parlament des beliebten Urlaubsorts Palma de Mallorca, dass in der Stadt keine Zirkusunternehmen mit Wildtieren erwünscht sind. Als Begründung wurde angeführt, dass solche Unterhaltungsshows nicht mehr zeitgemäß seien, da die Tiere nur während ihres Auftritts aus den engen Käfigen dürften. Die Tierschutzvereine aktion tier und animal public begrüßten diesen Beschluss als eine wichtige Entscheidung für den Tierschutz.

Tierschützer glücklich über geplanten Umzug der Berliner Stadtbären PDF Drucken E-Mail
13.07.2010 - Wie heute bekannt wurde, werden die beiden Berliner Stadtbären Schnute und Maxi noch in diesem Jahr aus dem Berliner Bärenzwinger befreit und in eine Auffangstation umgesiedelt. Der Tierschutzverein animal public e.V., der über Jahre für die Umsiedlung der Tiere gekämpft hat, begrüßt den Umzug.

Der Bärenzwinger im Köllnischen Park wurde im August 1939 eingeweiht und nach dem Krieg wieder aufgebaut. Weitgehend von der Öffentlichkeit unbemerkt, fristen bis heute in der alten Zwingeranlage zwei Braunbären ein tristes Dasein; Mutter Schnute und Tochter Maxi.

Der Tierschutzverein animal public hat in den letzten Jahren immer wieder die Schließung des Zwingers gefordert, und mit einer Flugblattaktion und einer eigens für Schnute und Maxi eingerichteten Facebookseite (http://www.facebook.com/group.php?gid=257992628603&ref=nf) für die Umsiedlung der Tiere mobil gemacht.
Auch Angebote von Auffangstationen sich um die Vermittlung der Tiere zu kümmern, wurden immer wieder unterbreitet. Doch bislang gab es kein Einlenken der politisch Verantwortlichen. Das hat sich nun geändert, wie in der Presse heute unter Berufung auf den Berliner Tierschutzbeauftragten Dr. Klaus Lüdcke zu lesen ist. Noch in diesem Jahr sollen die Bären in die Auffangstation „Bärenwald Müritz“ gebracht werden.

Laura Zimprich, Sprecherin von animal public e.V.: „Wir sind glücklich, dass das triste Dasein von Schnute und Maxi in dem veralteten Zwinger bald ein Ende hat. Nun können sie ihren Lebensabend in einer artgerechten Umgebung genießen.“



animal public begrüßt Initiative der Karlsruher GRÜNEN gegen Wildtierhaltung im Zirkus PDF Drucken E-Mail
Hunderte Wildtiere werden in deutschen Zirkusunternehmen gehalten. Dabei ist aus Sicht von Experten eine artgerechte Haltung dieser Tiere in reisenden Unternehmen nicht möglich. Die GRÜNE Gemeinderatsfraktion in Karlsruhe hat sich nun mit einem Antrag an die Stadtverwaltung gewandt, der vorsieht die Vorführung bestimmter Wildtierarten auf städtischen Flächen nicht mehr zu gestatten. Der Tierschutzverein animal public begrüßt das Engagement der Karlsruher Grünen.
Tierschützer starten Postkartenkampagne gegen Wildtierhaltung im Zirkus PDF Drucken E-Mail
Düsseldorf, den 31.05.2010 - Im Jahr 2003 hat der Bundesrat sich für ein grundsätzliches Verbot der Haltung von Wildtieren in reisenden Zirkusbetrieben ausgesprochen. Bislang wurde dies von der Bundesregierung nicht umgesetzt. Jetzt machen Tierschützer mit einer Postkartenaktion mobil und fordern eine Umsetzung des Beschlusses.
European Parliament votes in favour of new standards for animals in Europe PDF Drucken E-Mail
06.05.2010 - On 5th May, in a decisive vote, the European Parliament in Brussels backed the Action Plan on the Protection and Welfare of Animals that will define the future of animal protection in Europe. The majority of Members of the European Parliament voted to establish the 5-year Action Plan proposing improved welfare standards for all animals under the control of human beings in the Europe Union. Welcomed by the European coalition of NGOs, ENDCAP, that works to improve the protection of wild animals in captivity in countries throughout Europe, the Action Plan on the Protection and Welfare of Animals, for the first time, will include the protection of wild animals in zoos and circuses.
Britischer Umweltschutzminister: „Wildtiere in reisenden Zirkussen zu halten ist nicht mehr akzeptab PDF Drucken E-Mail

Berlin, 28.03.2010 – Die Initiative für ein Wildtierverbot in Zirkussen begrüßt die in den britischen Medien publik gewordenen Äußerungen des dortigen Umweltschutzministers Jim Fitzpatrick, nach denen er gewillt ist, ein Wildtierverbot in Zirkussen zu erlassen. Vorausgegangen war eine Umfrage des britischen Umweltschutzministeriums DEFRA, nach der sich 94 % aller Briten für ein Wildtierverbot aussprechen.

„Wir hoffen, dass das Wildtierverbot in Großbritannien schnell umgesetzt wird. Nachdem immer mehr europäische Länder aktiv werden, droht Deutschland in dieser wichtigen Tierschutzfrage weiter ins Hintertreffen zu geraten“,  mahnt Mahi Klosterhalfen, Sprecher der Initiative für ein Wildtierverbot.

Der Bundesrat forderte die Bundesregierung schon im Jahr 2003 auf, tätig zu werden. Seitdem hat sich die Situation der Zirkustiere nicht gebessert. Im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beruft man sich darauf, dass zunächst mit einem Zirkusregister gearbeitet wird, um dann über ein Verbot nachzudenken. „Das Tierleid jahrelang zu registrieren, nützt überhaupt nichts. Es muss schnell ein Verbot her“, beschwert sich Mahi Klosterhalfen über dieses zaghafte Vorgehen des Ministeriums.

Die Initiative für ein Wildtierverbot warnt außerdem von den unseriösen Zahlen der deutschen Zirkuslobby, nach denen eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger dafür sei, Wildtiere in Zirkussen zu halten. Die Initiative geht davon aus, dass durch eine offizielle Umfrage wie in England ein sehr klares Bild für ein Verbot entstehen würde.


Die Berliner Initiative für ein Wildtierverbot in Zirkussen setzt sich zusammen aus den Organisationen "Arbeitskreis Zirkus" des Berliner Tierschutzvereins, Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, animal public e.V., Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., Deutsches Tierschutzbüro, Elefanten-Schutz Europa e.V., Tier und Mensch e.V. , Tierrechtsbündnis Berlin Vegan sowie Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg e.V. - weitere Informationen finden Sie unter www.zirkus-in-berlin.de


Giftschlangenalarm in Mülheim: Tierschützer fordern politische Konsequenzen PDF Drucken E-Mail
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19.03.2010 - Seit der Nacht auf Donnerstag sucht die Polizei in Mülheim fieberhaft nach einer hochgiftigen Monokelkobra. Bislang ohne Erfolg.  Schon lange warnen Tier- und Naturschützer vor den Folgen der zunehmenden Haltung von exotischen Wildtieren in Privathand. Der Tierschutzverein animal public e.V. fordert jetzt endlich Konsequenzen zu ziehen und die Haltung von gefährlichen Exoten bundesweit zu verbieten.

In der Nacht auf Donnerstag konnte in Mülheim eine Kobra, deren Biss tödlich ist, aus einem nicht ausreichend gesicherte Terrarium entweichen. Der erst 19. jährige Halter hatte das Tier am letzten Wochenende bei der "Terraristika" in Hamm gekauft. Ordnungsamt und Feuerwehr suchen seit gestern nach dem Tier. Die Nachbarn haben wegen der Gefahrenlage ihre Wohnungen verlassen.

Für Laura Zimprich, Sprecherin des Vereins animal public e.V. ist dieser Fall einmal mehr Beleg dafür, dass die Haltung gefährlicher Tiere in Deutschland verboten werden muss. Die Tierschützerin war selbst mehrfach in Hamm und hat dort den unkontrollierten Handel mit hochgefährlichen Tieren beobachtet, Bundes- und Landesministerium informiert und zum Handeln aufgefordert. "Seit Jahren warnen wir vor einer Zunahme der Haltung von teilweise sehr gefährlichen Wildtieren. Die Hobbyhalter gefährden nicht nur sich, sondern auch Andere. Es ist an der Zeit, dass der Gesetzgeber hier eingreift und die Haltung gefährlicher Tiere in Privathand bundesweit verbietet", so Zimprich.

Bericht in der "Aktuellen Stunde" WDR
Berliner Wappentier wird 730 Jahre alt PDF Drucken E-Mail

Tierschützer fordern: Schenkt „Schnute“ und „Maxi“ ein besseres Leben

19.03.2010 - Am Montag, dem 22. März 2010, wird der Berliner Bär 730 Jahre alt. Der Tierschutzverein animal public e.V. fordert den überalterten Bärenzwinger im Köllnischen Park endlich zu schließen und den beiden lebenden Wappentieren „Schnute“ und „Maxi“ ein besseres Leben in einer Auffangstation zu schenken.

Internationaler Tag des Artenschutzes: Heimtierhandel gefährdet Tierarten PDF Drucken E-Mail

Berlin/ München, 02.03.2010. In den vergangenen Jahren sind weltweit 869 Wildtierarten ausgestorben. Weitere 44.838 Tierarten stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN (International Union for Conservation of Nature). Nicht nur Umweltverschmutzung und Lebensraumzerstörungen tragen zum weltweiten Artensterben bei, sondern auch der internationale Wildtierhandel. Zum Internationalen Tag des Artenschutzes am 03.03.2010 fordern die Tierschutzorganisationen aktion tier und animal public daher den Verzicht auf die Haltung von Wildtieren.

Proteste gegen Berliner Bärenzwinger nehmen zu PDF Drucken E-Mail

24.02.2010 – Trotz öffentlicher Kritik von verschiedenen Tierschutzvereinen und des Berliner Tierschutzbeauftragten Klaus Lüdcke fristen die beiden Bären Schnute und Maxi noch immer ein tristes Dasein im Berliner Bärenzwinger. Jetzt mehren sich die Proteste der Berliner und der Berlin-Touristen.

Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer - artgerecht ist nur die Freiheit PDF Drucken E-Mail
Berlin, 18.02.2010 - Seit einigen Jahren nimmt in Deutschland die Haltung von exotischen Wildtieren in privaten Haushalten zu. Statt Hund, Katze oder Meerschweinchen schaffen sich immer mehr Menschen Pythons, Bartagamen oder Chamäleons an. Die mit dem Handel und der Haltung von Wildtieren verbundenen Probleme bleiben der Öffentlichkeit weitgehend verborgen. animal public und aktion tier haben daher die Aufklärungskampagne „Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer – artgerecht ist nur die Freiheit“ ins Leben gerufen.
Tierpark Kalletal: Tierschützer halten Vorgehen des Veterinäramtes für richtig PDF Drucken E-Mail
Düsseldorf, den 22.01.2010 - Über Monate beschäftigte das Schicksal der Tiere im Tierpark Kalletal im letzten Jahr Öffentlichkeit, Behörden und Tierschützer. Ende 2009 wurde das Gelände dann mitsamt des Tierbestandes an Herrn S. aus Lemgo verkauft.Diesem verweigert das Veterinäramt des Kreises Lippe nun die Erteilung einer Betriebsgenehmigung, wegen Zweifeln an seiner Zuverlässigkeit und fordert die Auflösung des Tierbestandes. Der Tierschutzverein animal public hält das Vorgehen des Veterinäramtes für richtig.

Mausi gehört nicht in den Zirkus PDF Drucken E-Mail
05.01.2010 - Videoaufnahmen verdeutlichen den schlechten Gesundheitszustand der Elefantin „Mausi“ im Circus Voyage. Tierschützer haben 3.000 Unterschriften, einen guten Zoo sowie ein Transportunternehmen organisiert, um Mausi einen würdigen Lebensabend zu sichern.
Beim Anblick des Videos (www.zirkus-in-berlin.de/mitmach-aktion/mausi/), das die Tierschützer der Berliner Initiative für ein Wildtierverbot über Mausi zusammengestellt haben, wird sofort klar, dass diese Elefantendame mit einem Leben im Zirkus vollkommen überfordert ist: Mausi leidet unter schwerer Arthrose und kann daher kaum noch laufen.  Jeder Transport – rund ein Standortwechsel pro Woche steht an – ist mit starken Schmerzen verbunden.