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News Archiv 2006
19.12.2006, Insel Tilos/Griechenland - Die weltweite
Unterstützung für ein Jagdverbot auf der Insel Tilos hat bei den
politisch Verantwortlichen in Griechenland zu einem Umdenken geführt.
Offensichtlich haben sie sich vom Druck der Jagdlobby nicht länger
beeinflussen lassen. Konstantinos Mentzelopoulos, Direktor der
Tilos-Naturpark-Gesellschaft, überbrachte heute die gute Nachricht:
Demnach stimmte die griechische Regierung einer Umweltstudie zu, in der
die Einrichtung eines Naturparks sowie ein komplettes Jagdverbot auf
der gesamten Insel Tilos empfohlen wird. Rechtlich gesehen ist nun die
griechische Regierung in der Pflicht, diese Forderungen zu schnell wie
möglich umzusetzen. Eine internationale Öffentlichkeit wird diesen
Prozess kritsch begleiten.
Herzlichen Dank an alle, die sich für den Tier- und Naturschutz auf der Insel stark gemacht haben!
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20.12.06 - Der Handel und die Haltung von exotischen Wildtieren in
Privathand hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Die Hessische
Landesregierung will die damit für den Menschen und die Tiere
verbundenen Gefahren durch eine Änderung des Gesetzes über die
öffentliche Sicherheit und Ordnung (HSOG) minimieren, sagten
Umweltstaatssekretär Karl-Winfried Seif und Innenstaatssekretärin Oda
Scheibelhuber in Wiesbaden. Zudem plant Hessen eine
Bundesratsinitiative zur Änderung des Tierschutzgesetzes, mit dem Ziel
den Nachweis einer Sachkunde für private Reptilienhalter
vorzuschreiben.
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29.11.2006
(Schwerin) - Wie der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und
Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus bestätigt, wurde vergangene
Woche in seinem Wahlkreis Ludwigslust, nahe der Lübtheener
Heide, ein Wolf gesehen. Die Analyse der Pfotenabdrücke sowie
die Art der geschnürten Fährte ließen keinen Zweifel
zu.
Mecklenburg-Vorpommern
liegt auf der uralten Wolfswander-Route, die sich von Polen bis nach
Frankreich zieht. Daher ist es nichts Außergewöhnliches,
dass sie immer wieder von Wölfen benutzt wird. Zumal gerade der
Osten Deutschlands genügend Nahrung und Deckung für
ziehende sowie auch für reviersuchende Tiere bietet.
Allerdings -
darauf wies der Minister ausdrücklich hin, gehöre der Wolf
zu den besonders geschützten Tierarten. Damit ist der Abschuss von
Wölfen - anders als zu DDR-Zeiten - verboten. Schafhaltern, deren Tiere
nachts unbewacht auf der Weide bleiben, wurde angeraten, sie mittels
Elektrozaun zu schützen.
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11.11.06 - Im
Tierpark Chemnitz wurde eine 23-jährige Tierpflegerin von einem
Leoparden angefallen und getötet. Der Direktor des Parks fand
die leblose Frau im Vorraum des Leoparden Käfigs. Dort war sie
offensichtlich mit Reinigungsarbeiten beschäftigt gewesen, als
einer der Leoparden sie anfiel und tötete. Ersten Erkenntnissen
der Polizei zufolge waren die Schieber zum Käfig nicht
verriegelt.
Das
war nicht der erste Vorfall dieser Art im Tierpark Chemnitz. Bereits
2004 war eine Tierpflegerin von einem Löwen angefallen und
schwer verletzt worden. Sie hatte den Käfig betreten, obwohl
Schieber und Schleuse zum Außengehege noch offen standen.
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23.09.06 - Seit Jahren steht die Delfinhaltung des
Zoos Nürnberg in der öffentlichen Kritik, besonders der
geplante Neubau der "Lagune", der 10 Millionen Euro kosten soll.
Woher die Tiere für die "Lagune" kommen sollen ist unklar,
hat der Zoo doch mit seinen Nachzuchten keinen nennenswerten Erfolg.
Trotzdem hält der Zoo an dem Millionenprojekt fest. Angeblich
soll die „Lagune“ dazu dienen kranken und behinderten Kindern durch
eine Delfintherapie zu helfen. Um dies zu untermauern stellte der Zoo
unlängst gemeinsam mit der Universität Würzburg eine Studie vor, die
die Therapieerfolge belegen soll. Experten sehen dies als
haltlose Überinterpretation der gewonnenen Erkenntnisse.
Jetzt ist das Projekt auch bei
Kinderhilfsorganisationen in die Kritik geraten.
So spricht sich Maria Kaminski,
Präsidentin des Bundesverbandes Autismus Deutschland gegen diese
Therapieform aus: "Ich favorisiere andere Therapieformen, deren
Wirkung bereits seit langer Zeit wissenschaftlich sehr gut bewiesen
ist und die zudem weitaus günstiger angeboten werden. Schon
alleine der Kostenfaktor spricht eindeutig gegen die Delfintherapie,
die oftmals mehrere Tausend Euro verschlingt und die Eltern
behinderter Kinder in Existenznöte bringen kann. Nicht zu
vergessen ist auch, dass Delfine Wildtiere sind, die in
Gefangenschaft nicht artgerecht gehalten werden können."
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22.09.06 – Nach sechsjähriger
Studie haben die Universität Würzburg und das Delfinarium
Nürnberg nun die Ergebnisse ihrer Studie über
Delfintherapien im Delfinarium Nürnberg vorgestellt. In einer
Pressemitteilung heisst es:
"Aufgrund der nachgewiesenen
Therapieeffekte bei schwerstbehinderten Kindern im Alter von fünf bis 10
Jahren wird künftig im Tiergarten Nürnberg Delfintherapie angeboten,
die von den teilnehmenden Familien selbst zu finanzieren ist."
Dr. Karsten Brensing, Meeresbiologe bei
der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS, hält
dies für eine haltlose Überinterpretation der gefundenen
Ergebnisse. Nach detaillierter Evaluierung der Studie kommt er zu dem
Schluss: "Die Studie belegt lediglich, dass die Eltern glauben, die
Delfintherapie hätte einen Effekt auf ihre Kinder. Dies ist
weder überraschend noch überzeugend. Die ursprüngliche,
wichtige Fragestellung - ist Delfintherapie effizienter als jene mit
domestizierten Tieren - wurde nicht beantwortet."
Die detaillierte kritische Evaluierung
der vorgelegten Studie zur Delfintherapie ist unter
www.wdcs-de.org
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26.09.06 - Immer mehr Menschen üben Kritik an der Delfinhaltung im Zoo Nürnberg. In einem offenen
Brief hat jetzt Konzertveranstalter Peter Harasim das Blödel-Duo
Volker Heißmann und Martin Rassau aufgefordert ihren Auftritt
im Delfinarium Nürnberg abzusagen. "Eine Show-Veranstaltung wie diese
hat wohl nichts zu tun mit artgerechter Beschäftigung der
Tiere", so der Geschäftmann. Er wirft dem Tiergarten eine
"gnadenlose Kommerzialisierung" im Umgang mit ihren
exotischen Tieren, insbesondere den Delfinen, vor.
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28.09.06 - Schon im Dezember 2005
beschloss die niederländische Gemeinde Winschoten Zirkussen mit
Wildtieren keine Auftrittsgenehmigung mehr zu geben. Jetzt wurde dieser Beschluss vom
Gemeinderat offiziell bestätigt. Mit 14 Stimmen für das
Verbot und nur 3 Stimmen dagegen. Damit ist Winschoten die erste
Gemeinde in den Niederlanden ohne Wildtierzirkusse.
Mehr Informationen über die
Kampagne gegen Wildtierhaltung im Zirkus in den Niederlanden:
http://www.wildedierendetentuit.nl
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15.09.2006 - Wochenlang lebte in der Stadthalle
Neustadt unbemerkt ein Leguan. Mitarbeiter des Bauhofes fanden das
Tier auf der Treppe zur Künstlergardrobe und konnten es mit
einem Alukoffer fangen. Ihnen waren wiederholt Kotflecken auf dem
Boden der Stadthalle aufgefallen.
Die Geschäftsleitung geht davon
aus, dass der Leguan drei Wochen zuvor bei einer in der Stadthalle
gastierenden Reptilienschau vergessen wurde.
Ein Aussteller aus dem Nürnberger
Raum hatte im großen Saal der Stadthalle einen Tag lang
Schlangen, Kaimane, Schildkröten und exotische Echsen
präsentiert. Die Tiere wurden zum Streicheln aus den Käfigen
genommen.
Wieso die Aussteller den Verlust des
Tieres nicht bemerkt und gemeldet haben ist unklar.
Da das Tierheim den Leguan nicht
aufnehmen wollte, nahm ein Reptilienhalter das Tier.
Eine Kontaktaufnahme mit dem Besitzer
der reisenden Reptilienschau war bislang erfolglos. Weder unter der
angegebenen Adresse noch über die hinterlegte Handynummer ist er
zu erreichen.
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13.09.06 - Ein aus einer Hobbyhaltung entlaufener Gepard hat im Kreis Heinsberg ein fünfjähriges Mädchen schwer verletzt.
Das Kind wurde am Dienstagabend von der Raubkatze auf offener Strasse
angegriffen. Es erlitt schwere Kratz- und Beißwunden und wird seit der
Attacke in einem Krankenhaus behandelt. Der Zustand des Mädchens ist
nach ersten Angaben der Ärzte inzwischen stabil.
Nach Auskunft der Polizei stammt das Tier aus einer privaten
Hobbyhaltung. Der Halter soll nach den Angaben der Ermittler eine gültige
Genehmigung für die Haltung des Tieres in seinem Garten besitzen.
Entkommen konnte der Gepard, da die Tür des Geheges nicht verriegelt
war.
Der Gepard wurde nach dem Angriff von seinem Halter eingefangen.
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Immer mehr Deutsche halten exotische Tiere wie Giftschlangen,
Würgeschlangen, Vogelspinnen und Skorpione. Entkommen die oftmals
gefährlichen Tiere den Hobbyhaltern, stellen sie eine Gefahr für
ahnungslose Nachbarn und Passanten dar.
Allein in den letzten sechs Wochen sind in Deutschland 12 Fälle von
entlaufenen Exoten wie Skorpion, Gift- und Würgeschlangen bekannt
geworden. So entwich im Kreis Euskirchen ein Albino-Python in einer
Postfiliale aus einem aufgegebenen Paket, in Ampfing fanden zwei Jungen
ein Tigerpython im Gebüsch, die ihren Eigentümern beim gemeinsamen
Camping entwichen war, in Hamburg fanden Bewohner eines
Mehrfamilienhauses eine Boa Constrictor und in Elmshorn entdeckte ein
Mann eine Königsnatter in seiner Badewanne, das Tier hatte
offensichtlich schon länger unbemerkt in der Wohnung gelebt, hinter dem
Küchenschrank fand sich seine abgestreifte Haut von der letzten
Häutung. Die Dunkelziffer der entwichenen Exoten ist vermutlich
wesentlich höher.
Wie gefährlich die Hobbyhaltung von exotischen Wildtieren werden kann
zeigte sich im April in Bonn. Ein 24-jähriger Mann wurde von seiner
eigenen Diamant-Klapperschlange gebissen und erlitt einen
lebensgefährlichen Schock.
animal public fordert schon lange ein gesetzliches Verbot der privaten Exotenhaltung.
Chronik der Vorfälle in den Monaten Juli und August 2006
Pressererkärung vom 17.08.06
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04.08.06 - Im Jahr 1999 wurde in Zypern die
Haltung von Delfinen in Gefangenschaft verboten und das einzige
Delfinarium in Zypern im "Ayia Napa Marine Park" geschlossen.
Dieses Jahr gab es Bestrebungen ein neues Delfinarium eröffnen
zu wollen. Wie in Deutschland auf Rügen wurde der Vorwand behinderte Kinder therapieren zu wollen benutzt, um
eine Genehmigung für die kommerzielle Haltung von Delfinen zu
erwirken. Die Regierung in Zypern hielt jedoch an ihrer Entscheidung
aus dem Jahre 1999 fest und erteilte keine Genehmigung.
Bitte danken Sie den
Entscheidungsträgern in Zypern für ihr Engagement:
Mr. Paniccos Pouros
General Secretary: Ministry of
Agriculture
Nicosia
Fax: 00357-22-781156
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02.08.06 - Die Liste der Todesfälle im
Delfinarium Nürnberg reist nicht ab. Allein in den letzten zwei
Monaten starben vier Tiere. Am 18. Mai 2006 brachte das
Delfinweibchen Anke ein Jungtier zur Welt welches nach wenigen Minuten
verstarb. Am 19.06.06 musste das Delfinweibchen Daisy eingeschläfert
werden, nachdem ihr Junges im Mutterleib gestorben und ihre
Gebärmutter zerrissen war. Am 24.07.06 schließlich kam es
nach der Geburt eines Delfinkalbes zu einem Kampf zwischen seiner
Mutter Nynke und dem Delfinweibchen Anke, bei dem das Jungtier so
stark verletzt wurde, dass es starb. Das war der neunte Todesfall in
nur acht Jahren. Trotzdem hält man im Tierpark Nürnberg an
der Delfinhaltung fest. Sogar der Ausbau des Delfinariums in eine
Delfinlagune ist geplant.
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28.06.06 – Die gezielte Tötung
des Braunbären „Bruno“ hat nicht nur in Deutschland heftige
Kritik hervorgerufen. Auch die italienische Regierung hat offiziell
gegen den Abschuss des Tieres protestiert. In einem Brief von
Umweltminister Alfonso Pecoraro Scanio an den deutschen
Umweltminister Sigmar Gabriel und an EU-Umweltkommissar Stavros Dimas
heißt es: "Italien kann nicht dulden, dass die Kontrolle
der alpinen Bärenbevölkerung durch den Abschuss von Tieren
erfolgt. Der Abschuss des Bären Bruno ist ein negatives Zeichen
für all jene, die sich für den Schutz dieser Tiere
einsetzen. Wir haben alles getan, um die Tötung des Bären
zu vermeiden."
Der italienische Minister fordert eine
stärkere grenzüberschreitende Koordinierung zum Schutz der
Bären und hat für Anfang Juli in Trient zu einem Treffen
mit Experten der Umweltministerien aus Österreich, der Schweiz
und Deutschland geladen.
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23.06.06 – Im November
letzten Jahres wollte die Kreisverwaltung Mainz-Bingen endlich aktiv
werden und die nicht artgerecht gehaltenen Elefanten des Zirkus
Giovanni Althoff beschlagnahmen. Doch der Zirkus brachte die Tiere in
einer Nacht- und Nebelaktion außer Landes. Die
Zirkusverantwortlichen weigerten sich der Behörde den neuen
Aufenthaltsort der Tiere mitzuteilen. Deshalb setzte die Behörde
ein Zwangsgeld von 1000 Euro gegen alle drei Verantwortlichen fest,
falls diese den Aufenthaltsort der Tiere nicht benennen würden.
Die Zirkusverantwortlichen versuchten vor dem Verwaltungsgericht
Mainz eine Eintreibung des Zwangsgelds zu verhindern, mit der
fadenscheinigen Begründung ihnen sei nicht bekannt wo die Tiere
sich heute befänden. Der Antrag des Zirkusses wurde nun von der
ersten Kammer abgelehnt. Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen prüft
jetzt wie sie das Zwangsgeld eintreiben kann.
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26.06.06
- Gegen 5.00 Uhr fielen die tödlichen Schüsse. Nur wenige Stunden nach
der Abreise der finnischen Suchtrupps und ihrer Bärenhunde wurde
Braunbär Bruno von Jägern getötet. Dem ersten Bären der seit 170 Jahren
frei in Deutschland lebte halfen weder Artenschutzvorschriften noch die
Verankerung des Tierschutzes im Grundgesetz. Angst und Unsicherheit der
Entscheidungsträger musste er mit dem Leben zahlen.
animal public fordert aus dem tragischen Tod von Bruno Konsequenzen zu
ziehen. Es braucht einen in Zusammenarbeit mit Tier- und
Naturschutzorganisationen erarbeiteten Managementplan zum Umgang
mit Bären. Ein solcher „Bruno-Plan“ könnte
dazu beitragen, dass bald auch in Deutschland, wie schon jetzt in
anderen europäischen Ländern, Bären in der Nähe
des Menschen leben können.
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16.06.06 - Erst im November 2005
wurde die Elefantenkuh Maja endlich dem Zirkus Giovanni Althoff
weggenommen und in den Zoo Heidelberg gebracht. Nun ist sie tot. Die
Elefantin, die sich im Zoo sichtlich erholte, wurde leblos im
Badebecken aufgefunden.
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16.06.06 - Wegen mehrerer Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sind Zirkuschef Giovanni Althoff, seine Ehefrau Evelyn und die Zirkusmanagerin Barbara Rothmund am dritten Verhandlungstag vom Hanauer Landgericht zu Geldbußen verurteilt worden. Insgesamt müssen sie 11.700 Euro Strafe zahlen. Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten am Freitag eine entsprechende Absprache getroffen. Beide Seiten verzichteten auf Rechtsmittel, das Urteil ist damit rechtskräftig.
Gemäß Urteil haben die Zirkusverantwortlichen fünf Elefanten nicht ausreichend gepflegt. Die Tiere wurden im Herbst 2004 in einer Halle untergebracht, die viel zu kalt war, nicht täglich geduscht und bekamen keine Fußpflege. Ein krankes Pferd wurde nicht behandelt. Giovanni Althoff gestand vor Gericht Versäumnisse bei der Tierpflege ein.
Gegen alle drei Angeklagten wurden zudem Bußgelder wegen Beleidigung verhängt, die allerdings zur Bewährung ausgesetzt sind. Bei einer Durchsuchungsaktion im Zirkus hatten sie die hessische Tierschutzbeauftragte beschimpft.
Seit zehn Jahren beschäftigt die Tierhaltung im Zirkus "Giovanni Althoff" Tierschützer, Behörden und immer wieder auch Gerichte.
Ein Rückblick: Tierleid trotz Aktenkundigkeit
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Kaum setzt ein wildlebender Braunbär das erste Mal nach 170 Jahren seine Tatze auf bayerischen Boden, bricht Panik aus. Die politisch Verantwortlichen fürchten, dass ein Asyl suchender Bär das Leben ihrer Wähler in Gefahr bringen könnte und erteilen vorsorglich Schießbefehl. Im reichen Bayern steht offenbar auf Mundraub die Todesstrafe!
Dabei gibt es in anderen "Bärenländern" jahrzehntelange Erfahrungen im Zusammenleben mit Braunbären - selbst in unmittelbarer Nähe des Menschen. Auch deutsche Politiker dürfen dazu lernen und sich beraten lassen. Ein Bärenmanagement-Plan in Bayern ist längst überfällig.
animal public protestiert auf's Schärfste gegen den Schießbefehl des bayerischen Umweltministers. Die Zeiten, in denen die Bevölkerung Bären und Wölfe lieber tot oder hinter Gittern gesehen haben, dürften längst vorbei sein.
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10.05.2006 – In Glowe auf der Insel Rügen plant die Firma
"Nature Projekt GmbH" den Bau eines neuen Delfinariums. Fünf Delfine
sollen mit Shows mehrere Hundert Tausend Touristen in die
strukturschwache Gegend locken. animal public vertritt die Überzeugung,
dass eine tier- oder artgerechte Haltung von Delfinen in Gefangenschaft
nicht möglich ist.
Die öffentliche Kritik an der Haltung von Delfinen in Gefangenschaft
hat dazu geführt, dass in den letzten Jahren fünf von neun Delfinarien
in Deutschland geschlossen haben. In Großbritannien schlossen sogar
alle 30 Delfinarien ihren Betrieb.
Daher versuchen die Projektbetreiber den Bau des Delfinariums mit
Delfintherapien zu rechtfertigen. Deren Wirkung wird in Fachkreisen
durchaus angezweifelt.
Woher die fünf Delfine für das geplante Delfinarium kommen sollen haben
die Verantwortlichen noch nicht dargelegt. Da die Nachzucht von
Delfinen in Gefangenschaft kaum erfolgreich ist, ist nicht
auszuschließen, dass die Tiere direkt oder indirekt aus Wildfängen
stammen werden.
In einer gemeinsamen Erklärung haben 20
Tier- und Artenschutzverbände aus Deutschland, darunter auch animal
public e.V., sich gegen den Neubau dieses Delfinariums ausgesprochen.
Bitte unterstützen Sie diesen Protest hier!
Gemeinsame Erklärung
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18.04.06 - Seit 2005 ist die Wildtierhaltung in
österreichischen Zirkusunternehmen aus Tierschutzgründen
untersagt. Die Beschwerde eines ausländischen
Zirkusunternehmers, der sich in seiner Dienstleistungsfreiheit
verletzt sah, führte dazu, dass die EU-Kommission das
österreichische Außenministerium aufforderte, eine
Stellungnahme zu dem Wildtierverbot abzugeben.
Die österreichische Regierung
stützt sich bei ihrem Antwortschreiben an die EU auf
wissenschaftliche Gutachten, die belegen, dass eine artgerechte
Haltung von Wildtieren im Zirkus nicht möglich ist. Das musste
mittlerweile wohl auch der zuständige EU-Binnenmarktkommissar
Charlie McCreevy einsehen. Zu der österreichischen Zeitung
KURIER sagt er: "Wir mussten dem Fall nachgehen, weil eine
Beschwerde vorlag. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir die
Angelegenheit bald ad acta legen können".
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Virginia McKenna dankt animal public
für die Unterstützung
20.04.06 – Wildtiere im Zirkus sollen
in England und Schottland schon bald der Vergangenheit angehören.
Nach intensiver Kampagnenarbeit ist es der englischen
Tierschutzorganistation "Born Free Foundation" gelungen die
verantwortlichen Abgeordneten von der Notwendigkeit eines
gesetzlichen Verbots der Wildtierhaltung im Zirkus zu überzeugen.
Mit dem Report "It`s time parliament
changed its Act" und dem gleichnamigen Film verdeutlichten die
Tierschützern die Probleme der Wildtierhaltung im Zirkus. Für
den Report und den Film stellte auch animal public e.V. Material zur
Verfügung. In einem persönlichen Brief dankte nun Virginia
McKenna, Gründerin der "Born Free Foundation", animal public
für die Unterstützung, ihrer Kampagne und verlieh der
Hoffnung Ausdruck, dass die notwendigen Gesetzesänderung für
ein Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus schon bald umgesetzt werden.
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02.03.06 - Über den mehrfach,
wegen groben Tierschutzverstößen und mit Haltungsverbot
belegten, vorbestraften Tierhändler Søren Thinggård
(aus Dänemark/ Roskilde) gelang es dem dänischen
TV-Journalisten Morten Spiegelhauer (Sendung "Operation X"/ TV 2
Dänemark) Kontakt zu diversen zoologischen Einrichtungen u.a aus
Deutschland, Holland, der Schweiz und Spanien aufzunehmen.
Er konfrontierte sie mit dem unseriösen
Wunsch nur solche Tiere erwerben zu wollen, die keine CITES-Papiere
hätten und ungechipt seien.
Wie Szenen aus der dänischen
TV-Sendung zeigen, stießen der Journalist bei den
Geschäftsführern des Safaripark Stukenbrock und des
Tierpark Nadermann aus Deutschland auf Interesse. Vor versteckter
Kamera sagten die Herren zu, dass es möglich sei, ungechipte
Raubkatzen ohne CITES-Papier von ihnen käuflich zu erwerben. Von
Preisen zwischen 10.000 bis 25.000 Euro pro Raubkatze war u.a. die
Rede.
Den Nürtinger Tierrechtler Frank
Albrecht, der seit Jahren die Geschäftspraktiken von Zoos und
Tierparks recherchiert, überrascht dies nicht. Er fordert schon
seit Jahren mehr Transparenz, wenn es um Geburten und Verkäufe
von zoologischen Einrichtungen geht. Immer wieder stößt er
in den Zoologischen Gärten auf Ungereimtheiten und
Falschaussagen. Gegen die Betreiber der Tierparks Nadermann und des
Safariparks Stukenbrock hat Albrecht Strafanzeige bei der
Staatsanwaltschaft Stuttgart erstattet. Diese hat die Ermittlungen
aufgenommen. (AZ 174 Js 16665/ 06).
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08.03.2006 - Der mit internationalem
Haftbefehl gesuchte Tierhändler Victor Franck aus Seibersbach
ist im südspanischen Málaga gefasst worden. Damit endete
seine fünf Jahre dauernde Flucht. Der Tierhändler war im
Dezember 2000 vom Landgericht Frankfurt zu drei Jahren Haft ohne
Bewährung wegen illegalen Tierhandels verurteilt worden.
Über Jahre hatte er vom Aussterben
bedrohte Tiere, wie Menschenaffen, Großkatzen, Greifvögel
und Delfine an Zoos und Tierparks in Europa, Russland, Südamerika
und China verschachert.
Die Haft trat Franck nicht an sondern
tauchte ab. Nach einem Fahndungsaufruf in der ZDF-Sendung
"Aktenzeichen XY" erhielt die Polizei zunächst
Hinweise aus den Niederlanden, die schließlich nach Südspanien
führten. Die Guardia Civil verhaftete Franck am Donnerstag
vergangener Woche.
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Österreichische
Onlinekampagne für die Beibehaltung des Verbots von Wildtieren
im Zirkus!
Seit
2005 verbietet das österreichische Tierschutzgesetz Zirkussen
das Mitführen und Präsentieren von Wildtieren. Ein
ausländischer Zirkusunternehmer reichte daraufhin Beschwerde bei
der EU-Kommission ein, da er sich durch das Verbot in seiner
Dienstleistungsfreiheit verletzt sieht. In
einem Brief forderte der EU-Kommissar für den Binnenmarkt, Herr
Charlie McCreevy, in Vertretung für die EU-Kommission daraufhin
das österreichische Außenministerium auf, eine
Stellungnahme zu dem Wildtierverbot abzugeben. Sollte Österreich nicht bereit
sein, ausländischen Zirkusunternehmen die Mitwirkung von
Wildtieren zu erlauben, droht Österreich ein
Vertragsverletzungsverfahren.
Wir können es nicht hinnehmen,
dass positive Tierschutzbemühungen einzelner Länder von der
EU behindert oder sogar verboten werden. Bitter unterstützen Sie
die Online-Kampagne des österreichischen Tierschutzvereins VGT
für
die Beibehaltung des Verbots von Wildtieren im Zirkus!
Zur Onlinekampagne
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07.02.06 - Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben
im Bundestag einen Antrag eingebracht, in dem sie die Bundesregierung
auffordern, die EU-Kommission von ihrem Vertragsverletzungsverfahren
gegen Österreich abzubringen. Die EU-Kommission prüft derzeit
eine Klage gegen das Alpenland vor dem Europäischen Gerichtshof,
um Österreich zur Aufhebung des Verbots der Haltung und
Mitwirkung von Wildtieren in Zirkussen zu bewegen. Die EU-Kommission bemängelt, dass
mit dem seit 1. Januar 2005 wirksamen Verbot der freie
Dienstleistungsverkehr "unrechtmäßig"
eingeschränkt werde. Das Vorgehen der EU-Kommission sehen
die Abgeordneten von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Widerspruch
zur Aufnahme des Tierschutzes in die EU-Verfassung im November 2004.
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08.02.06 - Dr. Wilhelm Priesmeier,
Tierschutzbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion und
Veterinärmediziner, hat Bundesminister Seehofer aufgefordert
eine Verordnung zum Verbot der Haltung von Wildtieren im Zirkus zu
erlassen. "Ein generelles Haltungsverbot, vor allem für
Elefanten, Affen und Großbären, wäre ein geeignetes
Instrument, um die Rechtslage tierschutzgerecht und praktikabel zu
gestalten", erklärte Dr. Priesmeier. "In unserem Nachbarland
Österreich hat man mit einem solchen Verbot gute Erfahrungen
gemacht", fügt er an. "Ich denke, die österreichische
Regelung kann nicht nur Deutschland, sondern der gesamten EU als
Vorbild dienen."
Dem durch die EU-Kommission eröffneten
Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich sieht Dr.
Priesmeier gelassen entgegen. "Die Verhandlungen über die
EU-Verfassung haben deutlich gemacht, dass der Tierschutz für
die meisten Mitgliedsstaaten einen sehr hohen Stellenwert hat. Daher
kann ich mir durchaus vorstellen, dass der Europäische
Gerichtshof im Zweifel für die Belange der Tiere entscheidet."
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06.02.06 - Das Leiden der Elefanten des ehemaligen Zirkus "Giovanni Althoff" hat viele Menschen berühert. So auch die bekannte Schauspielerin Pamela Anderson, die über die Tierrechtsorganisation Peta vom Schicksal der Tiere erfuhr. In einem offenen Brief hat Pamela Anderson sich jetzt an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt und sie gebeten den Elefanten des ehemaligen Zirkus "Giovanni Althoff" zu helfen. Außedem bittet sie die Bundekanzlerin in ihrem Brief ein grundsätzliches Verbot der Haltung bestimmter Wildtiere im Zirkus, wie es bereits 2003 vom Bundesrat beschlossen wurde, zügig auf den Weg zu bringen.
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26.01.06 - Gemeinsame
Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft (StA) Aachen und dem Landeskriminalamt
NRW (LKA NRW)
In
einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Aachen wegen des
Verdachts der Falschbeurkundung
im Amt, des Betruges und von Straftaten nach dem Bundesnaturschutzgesetz
(BNatSchG) u. a., das beim Landeskriminalamt NRW bearbeitet
wird, erfolgten am 24.01.2006 Durchsuchungen bei Händlern von artengeschützten
Tieren im Raum Heinsberg sowie bei der Kreisverwaltung Heinsberg.
Es
besteht der Verdacht, dass diese Tierhändler mit
artengeschützten Tieren illegaler Herkunft
gehandelt haben. Die für den Handel mit solchen Tieren
erforderlichen Vermarktungsbescheinigungen
sollen zwei Amtsträger der Kreisverwaltung Heinsberg pflichtwidrig
ausgestellt haben.
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26.01.06 - Am Samstag hat die
französische Behörde für Jagd
und Wildtiere (ONCFS) die Elefantenkuh Vicky, die über Jahre im
deutschen Zirkus "Giovanni Althoff" gehalten wurde, aus einem französischen
Zirkus beschlagnahmt. Das Tier wurde in einen Zoo gebracht.
Im November 2005
brachten die ehemaligen Betreiber des Zirkus "Giovanni Althoff"
in einer Nacht- und Nebelaktion ihre vier verbliebenen Elefanten ins
Ausland und entzogen sie so einer geplanten behördlichen
Beschlagnahme. In Zusammenarbeit mit "One Voice" gelang es animal
public e.V. die Tiere in einem Zirkus in Frankreich aufzuspüren. Die französischen Behörden wurden alarmiert. Die Zirkusbetreiber schafften die geschwächte Elefantenkuh Vicky fort. Ende Dezember entdeckte "One Voice" Vicky im Zirkus "Willie Zavatta" in der Nähe
von Paris. Die Elefantenkuh stand angekettet in einem LKW, hatte Wunden und zeigte
stereotypes Verhalten.
Der Zirkus besaß
nicht die nötigen Papiere für die Haltung des Elefanten.
Daher konnte "One Voice" erwirken, dass die Behörden das
Tier beschlagnahmten und in den Zoo von Thoiry brachten. Der
Direktor des französischen Zirkusses Zavatta muss sich nun am
13. Februar vor dem Strafgericht Melun südwestlich von Paris
verantworten.
Gemeinsam mit "One Voice" wird
animal public dafür kämpfen, dass auch die anderen drei
Elefanten des ehemaligen Zirkus "Giovanni Althoff" noch
beschlagnahmt werden.
Mehr zum Thema Giovanni Althoff: - Zirkus versteckt Elefanten vor Behörden - Elefantenkuh Maja gerettet - Zirkus lässt schwer kranken Elefanten zurück - animal public fordert: Helft endlich den Althoff Elefanten - Elefantenkuh Sikim muss nicht länger im Zirkus leiden
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Landestierschutzbeauftragte will den Vollzug des Tierschutzrechts stärken
11.01.06 - Zur Unterstützung der für den Tierschutz vor Ort zuständigen Ämter hat die Landestierschutzbeauftragte Dr. Madeleine Martin das "Hessische Zirkus-Handbuch" veröffentlicht. Darin wurden in übersichtlicher und allgemein verständlicher Form die tierschutzrechtlichen Maßnahmen zusammengestellt, die den Behörden zum Vollzug der geltenden Tierschutzbestimmungen im Zirkus zur Verfügung stehen. Sie reichen von der Erlaubniserteilung über die tierschutzrechtliche Anordnung bis hin zur Wegnahme von Tieren oder sogar Betriebsschließung.
Hintergrund sind die besonderen Schwierigkeiten, die sich durch den ständigen Ortswechsel der Zirkusbetriebe ergeben. Dem einzelnen Amt bleibt da nur wenig Zeit, sich ein Bild zu machen und die notwendigen Maßnahmen zu treffen. Ist der Betrieb in der Zwischenzeit schon weiter gezogen, müssen die Maßnahmen in Zusammenarbeit mit den anderen Ämtern mühsam weiter verfolgt und umgesetzt werden.
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29.12.05 - Vier Tiger des "Österreichischen National-Circus Louis Knie" haben in den frühen Morgenstunden die Dompteurin "Angelique de Mon Dieu" angegriffen als diese ihren Arm in den Käfig steckte. Anwohner fanden die blutende Frau und riefen die Polizei. Die Dompteurin erlitt schwere Verletzungen am Kopf und am Oberkörper. Immer wieder greifen Wildtiere, die für Showzwecke unter unnatürlichen Bedingungen in Gefangenschaft gehalten werden, ihre Dompteure an. animal public hat eine Chronik zusammengestellt.
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