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News Archiv 2006
Gute Nachricht von der Insel Tilos PDF Drucken E-Mail
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19.12.2006, Insel Tilos/Griechenland -  Die weltweite Unterstützung für ein Jagdverbot auf der Insel Tilos hat bei den politisch Verantwortlichen in Griechenland zu einem Umdenken geführt. Offensichtlich haben sie sich vom Druck der Jagdlobby nicht länger beeinflussen lassen. Konstantinos Mentzelopoulos, Direktor der Tilos-Naturpark-Gesellschaft, überbrachte heute die gute Nachricht: Demnach stimmte die griechische Regierung einer Umweltstudie zu, in der die Einrichtung eines Naturparks sowie ein komplettes Jagdverbot auf der gesamten Insel Tilos empfohlen wird. Rechtlich gesehen ist nun die griechische Regierung in der Pflicht, diese Forderungen zu schnell wie möglich umzusetzen. Eine internationale Öffentlichkeit wird diesen Prozess kritsch begleiten.

Herzlichen Dank an alle, die sich für den Tier- und Naturschutz auf der Insel stark gemacht haben!
Hessen will Haltung von gefährlichen exotischen Tieren beschränken PDF Drucken E-Mail
20.12.06 - Der Handel und die Haltung von exotischen Wildtieren in Privathand hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Die Hessische Landesregierung will die damit für den Menschen und die Tiere verbundenen Gefahren durch eine Änderung des Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (HSOG) minimieren, sagten Umweltstaatssekretär Karl-Winfried Seif und Innenstaatssekretärin Oda Scheibelhuber in Wiesbaden. Zudem plant Hessen eine Bundesratsinitiative zur Änderung des Tierschutzgesetzes, mit dem Ziel den Nachweis einer Sachkunde für private Reptilienhalter vorzuschreiben.
Wolf in Mecklenburg-Vorpommern gesichtet PDF Drucken E-Mail
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29.11.2006 (Schwerin) - Wie der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus bestätigt, wurde vergangene Woche in seinem Wahlkreis Ludwigslust, nahe der Lübtheener Heide, ein Wolf gesehen. Die Analyse der Pfotenabdrücke sowie die Art der geschnürten Fährte ließen keinen Zweifel zu.
Mecklenburg-Vorpommern liegt auf der uralten Wolfswander-Route, die sich von Polen bis nach Frankreich zieht. Daher ist es nichts Außergewöhnliches, dass sie immer wieder von Wölfen benutzt wird. Zumal gerade der Osten Deutschlands genügend Nahrung und Deckung für ziehende sowie auch für reviersuchende Tiere bietet.
Allerdings - darauf wies der Minister ausdrücklich hin, gehöre der Wolf zu den besonders geschützten Tierarten. Damit ist der Abschuss von Wölfen - anders als zu DDR-Zeiten - verboten. Schafhaltern, deren Tiere nachts unbewacht auf der Weide bleiben, wurde angeraten, sie mittels Elektrozaun zu schützen.
Tierpark Chemnitz: Tierpflegerin von Leopard getötet PDF Drucken E-Mail

11.11.06 - Im Tierpark Chemnitz wurde eine 23-jährige Tierpflegerin von einem Leoparden angefallen und getötet. Der Direktor des Parks fand die leblose Frau im Vorraum des Leoparden Käfigs. Dort war sie offensichtlich mit Reinigungsarbeiten beschäftigt gewesen, als einer der Leoparden sie anfiel und tötete. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge waren die Schieber zum Käfig nicht verriegelt.

Das war nicht der erste Vorfall dieser Art im Tierpark Chemnitz. Bereits 2004 war eine Tierpflegerin von einem Löwen angefallen und schwer verletzt worden. Sie hatte den Käfig betreten, obwohl Schieber und Schleuse zum Außengehege noch offen standen.

Bundesverband Autismus Deutschland kritisiert Delfinarienprojekt in Nürnberg PDF Drucken E-Mail
23.09.06 - Seit Jahren steht die Delfinhaltung des Zoos Nürnberg in der öffentlichen Kritik, besonders der geplante Neubau der "Lagune", der 10 Millionen Euro kosten soll. Woher die Tiere für die "Lagune" kommen sollen ist unklar, hat der Zoo doch mit seinen Nachzuchten keinen nennenswerten Erfolg. Trotzdem hält der Zoo an dem Millionenprojekt fest. Angeblich soll die „Lagune“ dazu dienen kranken und behinderten Kindern durch eine Delfintherapie zu helfen. Um dies zu untermauern stellte der Zoo unlängst gemeinsam mit der Universität Würzburg eine Studie vor, die die Therapieerfolge belegen soll. Experten sehen dies als haltlose Überinterpretation der gewonnenen Erkenntnisse.

Jetzt ist das Projekt auch bei Kinderhilfsorganisationen in die Kritik geraten.
So spricht sich Maria Kaminski, Präsidentin des Bundesverbandes Autismus Deutschland gegen diese Therapieform aus: "Ich favorisiere andere Therapieformen, deren Wirkung bereits seit langer Zeit wissenschaftlich sehr gut bewiesen ist und die zudem weitaus günstiger angeboten werden. Schon alleine der Kostenfaktor spricht eindeutig gegen die Delfintherapie, die oftmals mehrere Tausend Euro verschlingt und die Eltern behinderter Kinder in Existenznöte bringen kann. Nicht zu vergessen ist auch, dass Delfine Wildtiere sind, die in Gefangenschaft nicht artgerecht gehalten werden können."

Delfinexperte kritisiert Studie der Universität Würzburg und des Delfinariums Nürnberg PDF Drucken E-Mail
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22.09.06 – Nach sechsjähriger Studie haben die Universität Würzburg und das Delfinarium Nürnberg nun die Ergebnisse ihrer Studie über Delfintherapien im Delfinarium Nürnberg vorgestellt. In einer Pressemitteilung heisst es:

"Aufgrund der nachgewiesenen Therapieeffekte bei schwerstbehinderten Kindern im Alter von fünf bis 10 Jahren wird künftig im Tiergarten Nürnberg Delfintherapie angeboten, die von den teilnehmenden Familien selbst zu finanzieren ist."

Dr. Karsten Brensing, Meeresbiologe bei der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS, hält dies für eine haltlose Überinterpretation der gefundenen Ergebnisse. Nach detaillierter Evaluierung der Studie kommt er zu dem Schluss: "Die Studie belegt lediglich, dass die Eltern glauben, die Delfintherapie hätte einen Effekt auf ihre Kinder. Dies ist weder überraschend noch überzeugend. Die ursprüngliche, wichtige Fragestellung - ist Delfintherapie effizienter als jene mit domestizierten Tieren - wurde nicht beantwortet."

Die detaillierte kritische Evaluierung der vorgelegten Studie zur Delfintherapie ist unter www.wdcs-de.org

Konzertveranstalter macht mobil gegen Kabarett im Delfinarium Nürnberg PDF Drucken E-Mail
26.09.06 - Immer mehr Menschen üben Kritik an der Delfinhaltung im Zoo Nürnberg. In einem offenen Brief hat jetzt Konzertveranstalter Peter Harasim das Blödel-Duo Volker Heißmann und Martin Rassau aufgefordert ihren Auftritt im Delfinarium Nürnberg abzusagen. "Eine Show-Veranstaltung wie diese hat wohl nichts zu tun mit artgerechter Beschäftigung der Tiere", so der Geschäftmann. Er wirft dem Tiergarten eine "gnadenlose Kommerzialisierung" im Umgang mit ihren exotischen Tieren, insbesondere den Delfinen, vor.
Winschoten verbietet als erste Gemeinde in den Niederlanden Zirkusse mit Wildtieren PDF Drucken E-Mail
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28.09.06 - Schon im Dezember 2005 beschloss die niederländische Gemeinde Winschoten Zirkussen mit Wildtieren keine Auftrittsgenehmigung mehr zu geben. Jetzt wurde dieser Beschluss vom Gemeinderat offiziell bestätigt. Mit 14 Stimmen für das Verbot und nur 3 Stimmen dagegen. Damit ist Winschoten die erste Gemeinde in den Niederlanden ohne Wildtierzirkusse.

Mehr Informationen über die Kampagne gegen Wildtierhaltung im Zirkus in den Niederlanden:

http://www.wildedierendetentuit.nl

Grüner Leguan in Stadthalle entdeckt - Reptilienschau vergaß Tier PDF Drucken E-Mail
15.09.2006 - Wochenlang lebte in der Stadthalle Neustadt unbemerkt ein Leguan. Mitarbeiter des Bauhofes fanden das Tier auf der Treppe zur Künstlergardrobe und konnten es mit einem Alukoffer fangen. Ihnen waren wiederholt Kotflecken auf dem Boden der Stadthalle aufgefallen.
Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass der Leguan drei Wochen zuvor bei einer in der Stadthalle gastierenden Reptilienschau vergessen wurde.
Ein Aussteller aus dem Nürnberger Raum hatte im großen Saal der Stadthalle einen Tag lang Schlangen, Kaimane, Schildkröten und exotische Echsen präsentiert. Die Tiere wurden zum Streicheln aus den Käfigen genommen.
Wieso die Aussteller den Verlust des Tieres nicht bemerkt und gemeldet haben ist unklar.
Da das Tierheim den Leguan nicht aufnehmen wollte, nahm ein Reptilienhalter das Tier.
Eine Kontaktaufnahme mit dem Besitzer der reisenden Reptilienschau war bislang erfolglos. Weder unter der angegebenen Adresse noch über die hinterlegte Handynummer ist er zu erreichen.
Mitten in Heinsberg: Kind von Gepard angefallen PDF Drucken E-Mail
13.09.06 - Ein aus einer Hobbyhaltung entlaufener Gepard hat im Kreis Heinsberg ein fünfjähriges Mädchen schwer verletzt.
Das Kind wurde am Dienstagabend von der Raubkatze auf offener Strasse angegriffen. Es erlitt schwere Kratz- und Beißwunden und wird seit der Attacke in einem Krankenhaus behandelt. Der Zustand des Mädchens ist nach ersten Angaben der Ärzte inzwischen stabil.
Nach Auskunft der Polizei stammt das Tier aus einer privaten Hobbyhaltung. Der Halter soll nach den Angaben der Ermittler eine gültige Genehmigung für die Haltung des Tieres in seinem Garten besitzen. Entkommen konnte der Gepard, da die Tür des Geheges nicht verriegelt war.
Der Gepard wurde nach dem Angriff von seinem Halter eingefangen.
Private Exotenhalter Gefahr für Allgemeinheit PDF Drucken E-Mail
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Immer mehr Deutsche halten exotische Tiere wie Giftschlangen, Würgeschlangen, Vogelspinnen und Skorpione. Entkommen die oftmals gefährlichen Tiere den Hobbyhaltern, stellen sie eine Gefahr für ahnungslose Nachbarn und Passanten dar.
Allein in den letzten sechs Wochen sind in Deutschland 12 Fälle von entlaufenen Exoten wie Skorpion, Gift- und Würgeschlangen bekannt geworden. So entwich im Kreis Euskirchen ein Albino-Python in einer Postfiliale aus einem aufgegebenen Paket, in Ampfing fanden zwei Jungen ein Tigerpython im Gebüsch, die ihren Eigentümern beim gemeinsamen Camping entwichen war, in Hamburg fanden Bewohner eines Mehrfamilienhauses eine Boa Constrictor und in Elmshorn entdeckte ein Mann eine Königsnatter in seiner Badewanne, das Tier hatte offensichtlich schon länger unbemerkt in der Wohnung gelebt, hinter dem Küchenschrank fand sich seine abgestreifte Haut von der letzten Häutung. Die Dunkelziffer der entwichenen Exoten ist vermutlich wesentlich höher.
Wie gefährlich die Hobbyhaltung von exotischen Wildtieren werden kann zeigte sich im April in Bonn. Ein 24-jähriger Mann wurde von seiner eigenen Diamant-Klapperschlange gebissen und erlitt einen lebensgefährlichen Schock.
animal public fordert schon lange ein gesetzliches Verbot der privaten Exotenhaltung.

Chronik der Vorfälle in den Monaten Juli und August 2006
Pressererkärung vom 17.08.06
Erfolg: Kein neues Delfinarium in Zypern! PDF Drucken E-Mail
04.08.06 - Im Jahr 1999 wurde in Zypern die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft verboten und das einzige Delfinarium in Zypern im "Ayia Napa Marine Park" geschlossen. Dieses Jahr gab es Bestrebungen ein neues Delfinarium eröffnen zu wollen. Wie in Deutschland auf Rügen wurde der Vorwand behinderte Kinder therapieren zu wollen benutzt, um eine Genehmigung für die kommerzielle Haltung von Delfinen zu erwirken. Die Regierung in Zypern hielt jedoch an ihrer Entscheidung aus dem Jahre 1999 fest und erteilte keine Genehmigung.

Bitte danken Sie den Entscheidungsträgern in Zypern für ihr Engagement:

Mr. Paniccos Pouros
General Secretary: Ministry of Agriculture
Nicosia
Fax: 00357-22-781156

Delfinarium Nürnberg: Vier tote Delfine in zwei Monaten PDF Drucken E-Mail
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02.08.06 - Die Liste der Todesfälle im Delfinarium Nürnberg reist nicht ab. Allein in den letzten zwei Monaten starben vier Tiere. Am 18. Mai 2006 brachte das Delfinweibchen Anke ein Jungtier zur Welt welches nach wenigen Minuten verstarb. Am 19.06.06 musste das Delfinweibchen Daisy eingeschläfert werden, nachdem ihr Junges im Mutterleib gestorben und ihre Gebärmutter zerrissen war. Am 24.07.06 schließlich kam es nach der Geburt eines Delfinkalbes zu einem Kampf zwischen seiner Mutter Nynke und dem Delfinweibchen Anke, bei dem das Jungtier so stark verletzt wurde, dass es starb. Das war der neunte Todesfall in nur acht Jahren. Trotzdem hält man im Tierpark Nürnberg an der Delfinhaltung fest. Sogar der Ausbau des Delfinariums in eine Delfinlagune ist geplant. 
Italienische Regierung protestiert wegen Abschusses von Bruno PDF Drucken E-Mail
28.06.06 – Die gezielte Tötung des Braunbären „Bruno“ hat nicht nur in Deutschland heftige Kritik hervorgerufen. Auch die italienische Regierung hat offiziell gegen den Abschuss des Tieres protestiert. In einem Brief von Umweltminister Alfonso Pecoraro Scanio an den deutschen Umweltminister Sigmar Gabriel und an EU-Umweltkommissar Stavros Dimas heißt es: "Italien kann nicht dulden, dass die Kontrolle der alpinen Bärenbevölkerung durch den Abschuss von Tieren erfolgt. Der Abschuss des Bären Bruno ist ein negatives Zeichen für all jene, die sich für den Schutz dieser Tiere einsetzen. Wir haben alles getan, um die Tötung des Bären zu vermeiden."

Der italienische Minister fordert eine stärkere grenzüberschreitende Koordinierung zum Schutz der Bären und hat für Anfang Juli in Trient zu einem Treffen mit Experten der Umweltministerien aus Österreich, der Schweiz und Deutschland geladen.

Zirkus Giovanni Althoff verliert erneut vor Gericht – Zwangsgeld rechtens PDF Drucken E-Mail
23.06.06 – Im November letzten Jahres wollte die Kreisverwaltung Mainz-Bingen endlich aktiv werden und die nicht artgerecht gehaltenen Elefanten des Zirkus Giovanni Althoff beschlagnahmen. Doch der Zirkus brachte die Tiere in einer Nacht- und Nebelaktion außer Landes. Die Zirkusverantwortlichen weigerten sich der Behörde den neuen Aufenthaltsort der Tiere mitzuteilen. Deshalb setzte die Behörde ein Zwangsgeld von 1000 Euro gegen alle drei Verantwortlichen fest, falls diese den Aufenthaltsort der Tiere nicht benennen würden. Die Zirkusverantwortlichen versuchten vor dem Verwaltungsgericht Mainz eine Eintreibung des Zwangsgelds zu verhindern, mit der fadenscheinigen Begründung ihnen sei nicht bekannt wo die Tiere sich heute befänden. Der Antrag des Zirkusses wurde nun von der ersten Kammer abgelehnt. Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen prüft jetzt wie sie das Zwangsgeld eintreiben kann.

Braunbär Bruno erschossen - animal public fordert Konsequenzen PDF Drucken E-Mail
26.06.06 - Gegen 5.00 Uhr fielen die tödlichen Schüsse. Nur wenige Stunden nach der Abreise der finnischen Suchtrupps und ihrer Bärenhunde wurde Braunbär Bruno von Jägern getötet. Dem ersten Bären der seit 170 Jahren frei in Deutschland lebte halfen weder Artenschutzvorschriften noch die Verankerung des Tierschutzes im Grundgesetz. Angst und Unsicherheit der Entscheidungsträger musste er mit dem Leben zahlen.

animal public fordert aus dem tragischen Tod von Bruno Konsequenzen zu ziehen. Es braucht einen in Zusammenarbeit mit Tier- und Naturschutzorganisationen erarbeiteten  Managementplan zum Umgang mit Bären. Ein solcher „Bruno-Plan“ könnte dazu beitragen, dass bald auch in Deutschland, wie schon jetzt in anderen europäischen Ländern, Bären in der Nähe des Menschen leben können.
Elefanin Maja gestorben PDF Drucken E-Mail
16.06.06 -  Erst im November 2005 wurde die Elefantenkuh Maja endlich dem Zirkus Giovanni Althoff weggenommen und in den Zoo Heidelberg gebracht. Nun ist sie tot. Die Elefantin, die sich im Zoo sichtlich erholte, wurde leblos im Badebecken aufgefunden.
Schuldig! Althoff wegen Tierquälerei verurteilt PDF Drucken E-Mail
16.06.06 - Wegen mehrerer Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sind Zirkuschef Giovanni Althoff,
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seine Ehefrau Evelyn und die Zirkusmanagerin Barbara Rothmund am dritten Verhandlungstag vom Hanauer Landgericht zu Geldbußen verurteilt worden. Insgesamt müssen sie 11.700 Euro Strafe zahlen. Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten am Freitag eine entsprechende Absprache getroffen. Beide Seiten verzichteten auf Rechtsmittel, das Urteil ist damit rechtskräftig.

Gemäß Urteil haben die Zirkusverantwortlichen fünf Elefanten nicht ausreichend gepflegt. Die Tiere wurden im Herbst 2004 in einer Halle untergebracht, die viel zu kalt war, nicht täglich geduscht und bekamen keine Fußpflege. Ein krankes Pferd wurde nicht behandelt. Giovanni Althoff gestand vor Gericht Versäumnisse bei der Tierpflege ein.

Gegen alle drei Angeklagten wurden zudem Bußgelder wegen Beleidigung verhängt, die allerdings zur Bewährung ausgesetzt sind. Bei einer Durchsuchungsaktion im Zirkus hatten sie die hessische Tierschutzbeauftragte beschimpft.

Seit zehn Jahren beschäftigt die Tierhaltung im Zirkus "Giovanni Althoff" Tierschützer, Behörden und immer wieder auch Gerichte.
Ein Rückblick: Tierleid trotz Aktenkundigkeit
Geben Sie dem Bären Asyl, Herr Schnappauf! PDF Drucken E-Mail
Kaum setzt ein wildlebender Braunbär das erste Mal nach 170 Jahren seine Tatze auf bayerischen Boden, bricht Panik aus. Die politisch Verantwortlichen fürchten, dass ein Asyl suchender Bär das Leben ihrer Wähler in Gefahr bringen könnte und erteilen vorsorglich Schießbefehl. Im reichen Bayern steht offenbar auf Mundraub die Todesstrafe!

Dabei gibt es in anderen "Bärenländern" jahrzehntelange Erfahrungen im Zusammenleben mit Braunbären - selbst in unmittelbarer Nähe des Menschen. Auch deutsche Politiker dürfen dazu lernen und sich beraten lassen. Ein Bärenmanagement-Plan in Bayern ist längst überfällig.

animal public protestiert auf's Schärfste gegen den Schießbefehl des bayerischen Umweltministers. Die Zeiten, in denen die Bevölkerung Bären und Wölfe lieber tot oder hinter Gittern gesehen haben, dürften längst vorbei sein.
Stopp! Kein neues Delfinarium in Deutschland! PDF Drucken E-Mail
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10.05.2006 – In Glowe auf der Insel Rügen plant die Firma "Nature Projekt GmbH" den Bau eines neuen Delfinariums. Fünf Delfine sollen mit Shows mehrere Hundert Tausend Touristen in die strukturschwache Gegend locken. animal public vertritt die Überzeugung, dass eine tier- oder artgerechte Haltung von Delfinen in Gefangenschaft nicht möglich ist.
Die öffentliche Kritik an der Haltung von Delfinen in Gefangenschaft hat dazu geführt, dass in den letzten Jahren fünf von neun Delfinarien in Deutschland geschlossen haben. In Großbritannien schlossen sogar alle 30 Delfinarien ihren Betrieb.
Daher versuchen die Projektbetreiber den Bau des Delfinariums mit Delfintherapien zu rechtfertigen. Deren Wirkung wird in Fachkreisen durchaus angezweifelt.

Woher die fünf Delfine für das geplante Delfinarium kommen sollen haben die Verantwortlichen noch nicht dargelegt. Da die Nachzucht von Delfinen in Gefangenschaft kaum erfolgreich ist, ist nicht auszuschließen, dass die Tiere direkt oder indirekt aus Wildfängen stammen werden.

In einer gemeinsamen Erklärung haben 20 Tier- und Artenschutzverbände aus Deutschland, darunter auch animal public e.V., sich gegen den Neubau dieses Delfinariums ausgesprochen.

Bitte unterstützen Sie diesen Protest hier!

Gemeinsame Erklärung Gemeinsame Erklärung

EU-Zirkus bald beendet? PDF Drucken E-Mail
18.04.06 - Seit 2005 ist die Wildtierhaltung in österreichischen Zirkusunternehmen aus Tierschutzgründen untersagt. Die Beschwerde eines ausländischen Zirkusunternehmers, der sich in seiner Dienstleistungsfreiheit verletzt sah, führte dazu, dass die EU-Kommission das österreichische Außenministerium aufforderte, eine Stellungnahme zu dem Wildtierverbot abzugeben.

Die österreichische Regierung stützt sich bei ihrem Antwortschreiben an die EU auf wissenschaftliche Gutachten, die belegen, dass eine artgerechte Haltung von Wildtieren im Zirkus nicht möglich ist. Das musste mittlerweile wohl auch der zuständige EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy einsehen. Zu der österreichischen Zeitung KURIER sagt er: "Wir mussten dem Fall nachgehen, weil eine Beschwerde vorlag. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir die Angelegenheit bald ad acta legen können".

England und Schottland wollen Wildtierhaltung im Zirkus Einhalt gebieten PDF Drucken E-Mail
Virginia McKenna dankt animal public für die Unterstützung

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20.04.06 – Wildtiere im Zirkus sollen in England und Schottland schon bald der Vergangenheit angehören. Nach intensiver Kampagnenarbeit ist es der englischen Tierschutzorganistation "Born Free Foundation" gelungen die verantwortlichen Abgeordneten von der Notwendigkeit eines gesetzlichen Verbots der Wildtierhaltung im Zirkus zu überzeugen.

Mit dem Report "It`s time parliament changed its Act" und dem gleichnamigen Film verdeutlichten die Tierschützern die Probleme der Wildtierhaltung im Zirkus. Für den Report und den Film stellte auch animal public e.V. Material zur Verfügung. In einem persönlichen Brief dankte nun Virginia McKenna, Gründerin der "Born Free Foundation", animal public für die Unterstützung, ihrer Kampagne und verlieh der Hoffnung Ausdruck, dass die notwendigen Gesetzesänderung für ein Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus schon bald umgesetzt werden.

Illegaler Tierhandel für zwei deutsche Tierparkchefs: "...kein Problem"? PDF Drucken E-Mail
02.03.06 - Über den mehrfach, wegen groben Tierschutzverstößen und mit Haltungsverbot belegten, vorbestraften Tierhändler Søren Thinggård (aus Dänemark/ Roskilde) gelang es dem dänischen TV-Journalisten Morten Spiegelhauer (Sendung "Operation X"/ TV 2 Dänemark) Kontakt zu diversen zoologischen Einrichtungen u.a aus Deutschland, Holland, der Schweiz und Spanien aufzunehmen.

Er konfrontierte sie mit dem unseriösen Wunsch nur solche Tiere erwerben zu wollen, die keine CITES-Papiere hätten und ungechipt seien.

Wie Szenen aus der dänischen TV-Sendung zeigen, stießen der Journalist bei den Geschäftsführern des Safaripark Stukenbrock und des Tierpark Nadermann aus Deutschland auf Interesse. Vor versteckter Kamera sagten die Herren zu, dass es möglich sei, ungechipte Raubkatzen ohne CITES-Papier von ihnen käuflich zu erwerben. Von Preisen zwischen 10.000 bis 25.000 Euro pro Raubkatze war u.a. die Rede.

Den Nürtinger Tierrechtler Frank Albrecht, der seit Jahren die Geschäftspraktiken von Zoos und Tierparks recherchiert, überrascht dies nicht. Er fordert schon seit Jahren mehr Transparenz, wenn es um Geburten und Verkäufe von zoologischen Einrichtungen geht. Immer wieder stößt er in den Zoologischen Gärten auf Ungereimtheiten und Falschaussagen. Gegen die Betreiber der Tierparks Nadermann und des Safariparks Stukenbrock hat Albrecht Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart erstattet. Diese hat die Ermittlungen aufgenommen. (AZ 174 Js 16665/ 06).

Gesuchter Tierhändler gefasst PDF Drucken E-Mail

08.03.2006 - Der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Tierhändler Victor Franck aus Seibersbach ist im südspanischen Málaga gefasst worden. Damit endete seine fünf Jahre dauernde Flucht. Der Tierhändler war im Dezember 2000 vom Landgericht Frankfurt zu drei Jahren Haft ohne Bewährung wegen illegalen Tierhandels verurteilt worden.

Über Jahre hatte er vom Aussterben bedrohte Tiere, wie Menschenaffen, Großkatzen, Greifvögel und Delfine an Zoos und Tierparks in Europa, Russland, Südamerika und China verschachert.

Die Haft trat Franck nicht an sondern tauchte ab. Nach einem Fahndungsaufruf in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" erhielt die Polizei zunächst Hinweise aus den Niederlanden, die schließlich nach Südspanien führten. Die Guardia Civil verhaftete Franck am Donnerstag vergangener Woche.

Helfen Sie mit! PDF Drucken E-Mail
Österreichische Onlinekampagne für die Beibehaltung des Verbots von Wildtieren im Zirkus!

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Seit 2005 verbietet das österreichische Tierschutzgesetz Zirkussen das Mitführen und Präsentieren von Wildtieren. Ein ausländischer Zirkusunternehmer reichte daraufhin Beschwerde bei der EU-Kommission ein, da er sich durch das Verbot in seiner Dienstleistungsfreiheit verletzt sieht.
In einem Brief forderte der EU-Kommissar für den Binnenmarkt, Herr Charlie McCreevy, in Vertretung für die EU-Kommission daraufhin das österreichische Außenministerium auf, eine Stellungnahme zu dem Wildtierverbot abzugeben. Sollte Österreich nicht bereit sein, ausländischen Zirkusunternehmen die Mitwirkung von Wildtieren zu erlauben, droht Österreich ein Vertragsverletzungsverfahren.

Wir können es nicht hinnehmen, dass positive Tierschutzbemühungen einzelner Länder von der EU behindert oder sogar verboten werden. Bitter unterstützen Sie die Online-Kampagne des österreichischen Tierschutzvereins VGT für die Beibehaltung des Verbots von Wildtieren im Zirkus!

Zur Onlinekampagne
Antrag von Bündnis 90/DIE GRÜNEN: EU-Kommission muss nationale Tierschutzbemühungen respektieren PDF Drucken E-Mail

07.02.06 - Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben im Bundestag einen Antrag eingebracht, in dem sie die Bundesregierung auffordern, die EU-Kommission von ihrem Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich abzubringen.
Die EU-Kommission prüft derzeit eine Klage gegen das Alpenland vor dem Europäischen Gerichtshof, um Österreich zur Aufhebung des Verbots der Haltung und Mitwirkung von Wildtieren in Zirkussen zu bewegen.
Die EU-Kommission bemängelt, dass mit dem seit 1. Januar 2005 wirksamen Verbot der freie Dienstleistungsverkehr "unrechtmäßig" eingeschränkt werde.
Das Vorgehen der EU-Kommission sehen die Abgeordneten von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Widerspruch zur Aufnahme des Tierschutzes in die EU-Verfassung im November 2004.

Tierschutzbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion fordert: Kein Tierleid unter der Zirkuskuppel PDF Drucken E-Mail
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08.02.06 - Dr. Wilhelm Priesmeier, Tierschutzbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion und Veterinärmediziner, hat Bundesminister Seehofer aufgefordert eine Verordnung zum Verbot der Haltung von Wildtieren im Zirkus zu erlassen. "Ein generelles Haltungsverbot, vor allem für Elefanten, Affen und Großbären, wäre ein geeignetes Instrument, um die Rechtslage tierschutzgerecht und praktikabel zu gestalten", erklärte Dr. Priesmeier. "In unserem Nachbarland Österreich hat man mit einem solchen Verbot gute Erfahrungen gemacht", fügt er an. "Ich denke, die österreichische Regelung kann nicht nur Deutschland, sondern der gesamten EU als Vorbild dienen."

Dem durch die EU-Kommission eröffneten Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich sieht Dr. Priesmeier gelassen entgegen. "Die Verhandlungen über die EU-Verfassung haben deutlich gemacht, dass der Tierschutz für die meisten Mitgliedsstaaten einen sehr hohen Stellenwert hat. Daher kann ich mir durchaus vorstellen, dass der Europäische Gerichtshof im Zweifel für die Belange der Tiere entscheidet."

Pamela Anderson setzt sich für die Giovanni Althoff Elefanten ein PDF Drucken E-Mail
06.02.06 - Das Leiden der Elefanten des ehemaligen Zirkus "Giovanni Althoff" hat viele Menschen berühert. So auch die bekannte Schauspielerin Pamela Anderson, die über die Tierrechtsorganisation Peta vom Schicksal der Tiere erfuhr. In einem offenen Brief hat Pamela Anderson sich jetzt an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt und sie gebeten den Elefanten des ehemaligen Zirkus "Giovanni Althoff" zu helfen. Außedem bittet sie die Bundekanzlerin in ihrem Brief ein grundsätzliches Verbot der Haltung bestimmter Wildtiere im Zirkus, wie es bereits 2003 vom Bundesrat beschlossen wurde, zügig auf den Weg zu bringen.
Illegaler Handel mit artengeschützten Tieren PDF Drucken E-Mail
26.01.06 - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft (StA) Aachen und dem Landeskriminalamt NRW (LKA NRW)

In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Aachen wegen des Verdachts der Falschbeurkundung im Amt, des Betruges und von Straftaten nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) u. a., das beim Landeskriminalamt NRW bearbeitet wird, erfolgten am 24.01.2006 Durchsuchungen bei Händlern von artengeschützten Tieren im Raum Heinsberg sowie bei der Kreisverwaltung Heinsberg.
Es besteht der Verdacht, dass diese Tierhändler mit artengeschützten Tieren illegaler Herkunft gehandelt haben. Die für den Handel mit solchen Tieren erforderlichen Vermarktungsbescheinigungen sollen zwei Amtsträger der Kreisverwaltung Heinsberg pflichtwidrig ausgestellt haben.
Elefantenkuh Vicky beschlagnahmt PDF Drucken E-Mail
Quelle: One Voice
Quelle: One Voice
26.01.06 - Am Samstag hat die französische Behörde für Jagd und Wildtiere (ONCFS) die Elefantenkuh Vicky, die über Jahre im deutschen Zirkus "Giovanni Althoff" gehalten wurde, aus einem französischen Zirkus beschlagnahmt. Das Tier wurde in einen Zoo gebracht.

Im November 2005 brachten die ehemaligen Betreiber des Zirkus "Giovanni Althoff" in einer Nacht- und Nebelaktion ihre vier verbliebenen Elefanten ins Ausland und entzogen sie so einer geplanten behördlichen Beschlagnahme. In Zusammenarbeit mit "One Voice" gelang es animal public e.V. die Tiere in einem Zirkus in Frankreich aufzuspüren. Die französischen Behörden wurden alarmiert. Die Zirkusbetreiber schafften die geschwächte Elefantenkuh Vicky fort. Ende Dezember entdeckte "One Voice" Vicky im Zirkus "Willie Zavatta" in der Nähe von Paris. Die Elefantenkuh stand angekettet in einem LKW, hatte Wunden und zeigte stereotypes Verhalten.

Quelle: One Voice
Quelle: One Voice
Der Zirkus besaß nicht die nötigen Papiere für die Haltung des Elefanten. Daher konnte "One Voice" erwirken, dass die Behörden das Tier beschlagnahmten und in den Zoo von Thoiry brachten. Der Direktor des französischen Zirkusses Zavatta muss sich nun am 13. Februar vor dem Strafgericht Melun südwestlich von Paris verantworten.

Gemeinsam mit "One Voice" wird animal public dafür kämpfen, dass auch die anderen drei Elefanten des ehemaligen Zirkus "Giovanni Althoff" noch beschlagnahmt werden.

Mehr zum Thema Giovanni Althoff:

- Zirkus versteckt Elefanten vor Behörden
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- Elefantenkuh Sikim muss nicht länger im Zirkus leiden

"Hessisches Zirkus-Handbuch" veröffentlicht PDF Drucken E-Mail
Landestierschutzbeauftragte will den Vollzug des Tierschutzrechts stärken

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11.01.06 - Zur Unterstützung der für den Tierschutz vor Ort zuständigen Ämter hat die Landestierschutzbeauftragte Dr. Madeleine Martin das "Hessische Zirkus-Handbuch" veröffentlicht. Darin wurden in übersichtlicher und allgemein verständlicher Form die tierschutzrechtlichen Maßnahmen zusammengestellt, die den Behörden zum Vollzug der geltenden Tierschutzbestimmungen im Zirkus zur Verfügung stehen. Sie reichen von der Erlaubniserteilung über die tierschutzrechtliche Anordnung bis hin zur Wegnahme von Tieren oder sogar Betriebsschließung.

Hintergrund sind die besonderen Schwierigkeiten, die sich durch den ständigen Ortswechsel der Zirkusbetriebe ergeben. Dem einzelnen Amt bleibt da nur wenig Zeit, sich ein Bild zu machen und die notwendigen Maßnahmen zu treffen. Ist der Betrieb in der Zwischenzeit schon weiter gezogen, müssen die Maßnahmen in Zusammenarbeit mit den anderen Ämtern mühsam weiter verfolgt und umgesetzt werden.
Tiger greifen Dompteurin an PDF Drucken E-Mail
29.12.05  - Vier Tiger des "Österreichischen National-Circus Louis Knie" haben in den frühen Morgenstunden die Dompteurin "Angelique de Mon Dieu" angegriffen als diese ihren Arm in den Käfig steckte. Anwohner fanden die blutende Frau und riefen die Polizei. Die Dompteurin erlitt schwere Verletzungen am Kopf und am Oberkörper. Immer wieder greifen Wildtiere, die für Showzwecke unter unnatürlichen Bedingungen in Gefangenschaft gehalten werden, ihre Dompteure an. animal public hat eine Chronik zusammengestellt.