Hoffnung für Deutschlands letzten Zirkus-Schimpansen

Seit fast 40 Jahren fristet der Schimpanse Robby im „Circus Belly“ ein elendes Dasein. Alle paar Tage wird er von einer Stadt in die andere gekarrt, um die immer gleichen albernen Kunststücke vorzuführen. In einen Anzug gezwängt, auf einem kleinen Tretroller fahrend, wird der hochintelligente Menschenaffe dem Publikum vorgeführt. Außerhalb der Vorstellungen wird Robby alleine in einem kleinen Käfig gehalten. Für ein so soziales Tier wie einen Schimpansen, wohl mit die schlimmste Quälerei.

S7300498Damit soll jetzt endlich Schluss sein. Immer wieder haben animal public und andere Tierschutzorganisationen beim zuständigen Veterinäramt im Landkreis Celle und den verantwortlichen Politikern darauf gedrängt, dass Robby geholfen wird. Erst vor Kurzem hat animal public dem Veterinäramt erneut die Unterbringung von Robby in der renommierten Auffangstation AAP angeboten.

Jetzt hat die Behörde endlich gehandelt und die Abgabe des Tieres in eine für die Resozialisierung von Schimpansen spezialisierte Haltungseinrichtung angeordnet. Doch der Direktor des „Circus Belly“ hat gegen die Abgabe des Tieres geklagt. Im schlimmsten Fall kann sich ein solcher Gerichtsprozess über Jahre hinziehen. Jahre, in denen Robby weiter alleine im Zirkus leidet.

animal public kämpft weiter, damit Robby so bald wie möglich aus dem Zirkus befreit wird und seine letzten Lebensjahre endlich in der Gesellschaft von Artgenossen verbringen darf.

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