animal public setzt sich tagtäglich in vielfältiger Weise für die Rechte und den Schutz von Wildtieren ein. Mittels Aufklärungskampagnen, Recherchen und politischer Arbeit versuchen wir langfristige Änderungen herbeizuführen. Dafür arbeiten wir eng mit Politikern, Behörden und Wissenschaftlern zusammen. Gleichzeitig verlieren wir auch das einzelne Tier nicht aus dem Blick und können so immer wieder einzelnen Wildtieren zu einem besseren Leben verhelfen.

Hier finden Sie einige der Erfolge, die wir in den letzten Jahren mit Ihrer Unterstützung erzielen konnten:

2016

Erlass gegen Verstümmelung von Zoovögeln
Im Februar 2016 hat der Tierschutzbeirat des Landes NRW, zu dessen Mitgliedern animal public zählt, beschlossen, sich für die Beendigung des Flugunfähigmachens von Zoovögeln einzusetzen. In einer vom Ministerium eingerichteten Arbeitsgruppe, in der auch animal public vertreten war, wurde ein entsprechender Aktionsplan ausgearbeitet. Dieser wurde per Runderlass an die Vollzugsbehörden in NRW versandt und den zuständigen Ministerien der anderen Bundesländer vorgestellt.

Neue Jagdverordnung in Hessen
In Hessen ist Anfang Januar eine neue Jagdverordnung in Kraft getreten. Nach intensiven Bemühungen von animal public und anderen Tierschutzvereinen, wurden für verschiedene Tierarten, wie den Waschbär und den Marderhund, die Jagdzeiten gekürzt. Baummarder, Hermeline und Mauswiesel dürfen gar nicht mehr bejagt werden.

Immer mehr kommunale Wildtierverbote
Um lokale Tierschutzinitiativen und Privatpersonen, die sich in ihrer Stadt für ein Verbot von Wildtierzirkussen einsetzen, zu unterstützen, bietet animal public seit Sommer 2016 ein Aktions- und Informationspaket an. Dieses stößt nicht nur bei Tierschützern, sondern auch bei Politikern auf positive Resonanz. Mittlerweile haben über 70 Städte und Gemeinden Gastspiele von Zirkussen mit Wildtieren auf öffentlichen Plätzen teilweise oder gänzlich verboten.

2015

Foto: Monkey und Apes Sanctuary

Schimpansen aus Qualhaltung gerettet
Über Jahrzehnte wurden die Schimpansen-Geschwister Kaspar und Uschi in einem winzigen, düsterem Gehege im Delbrücker Tierpark Nadermann gehalten. animal public machte ihr Schicksal öffentlich, rief eine Onlineaktion ins Leben und erstattet Anzeige. Nach monatelangen Bemühungen wurden die beiden Schimpansen schließlich gerettet. Sie leben jetzt gemeinsam mit Artgenossen in der Auffangstation Wales Ape & Monkey Sanctuary in Großbritannien.

Hälfte der Deutschen sieht Zootierhaltung kritisch
Seit Jahren klärt animal public über das Leiden der Wildtiere in Zoos auf, macht immer wieder die systemimmanenten Probleme öffentlich – mit Erfolg. Mittlerweile sehen immer mehr Menschen die Haltung von Tieren in Zoos kritisch. Eine im Dezember 2015 veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab, dass die Hälfte der Befragten die Haltung exotischer Tiere in Zoos für ethisch bedenklich hält.

Düsseldorf verbietet Zirkus mit Wildtieren
Der Umweltausschuss der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt hat mit deutlicher Mehrheit beschlossen, künftig keine kommunalen Flächen an Zirkusbetriebe mit Wildtierhaltung zu vermieten. animal public hatte die verantwortlichen Politiker bei der Umsetzung des Verbots beraten.

Baden-Württemberg: Mehr Schutz für Füchse
Gemeinsam mit anderen Tierschutzverbänden setzte sich animal public dafür ein, dass die Durchführungsverordnung zum neuen Jagd- und Wildtiermanagementgesetz in Baden-Württemberg dem Tierschutz Rechnung trägt. Trotz massiver Proteste von Seiten der Jägerschaft konnten wir durchsetzen, dass Füchse eine mehrmonatige Schonzeit erhalten und Jungfuchsfallen illegal bleiben.

Neues NRW Jagdgesetz in Kraft getreten
Ende Mai ist das neue ökologische Jagdgesetz in NRW in Kraft getreten. Über Jahre hatte animal public den Entstehungsprozess begleitet, sich intensiv mit den verantwortlichen Politikern ausgetauscht und gemeinsam mit dem Bündnis „Jagdreform jetzt“ für umfassende Änderungen im Sinne des Tier- und Naturschutzes gekämpft. Auch wenn unsere Forderungen nur ansatzweise erfüllt wurden, konnten wir doch erreichen, dass künftig zumindest einige tierquälerische Jagdmethoden, wie der Einsatz von Totschlagfallen, die Baujagd oder der Abschuss von Katzen verboten sind.

Baupläne für erstes Delfinariums in Polen gestoppt
Als bekannt wurde, dass ein Investor den Bau des ersten Delfinariums in Polen plante, rief animal public zu einer Online-Protestaktion auf. Mehr als 2500 Tierfreunde folgten diesem Aufruf und sandten eine Protestmail an den polnischen Umweltminister. Dieser teilte daraufhin mit, dass das Ministerium keine Genehmigung für den Import von Delfinen erteilen wird. In seinem Statement übte Umweltminister Grabowski zudem deutliche Kritik an der Haltung von Delfinen in Gefangenschaft. Polen ist und bleibt damit einer von 13 EU-Staaten, in dem es kein Delfinarium gibt.

Dreharbeiten zu „Dolphins with the Stars“ eingestellt
Der portugiesische Privatsender SIC plante eine TV-Show, in der 10 Prominente zusammen mit einem „Delfin-Partner“ vor Publikum und einer Jury Kunststücke vorführen sollten. Gegen die Dreharbeiten und die Ausstrahlung startete animal public eine Petition, die viele Tierschützer unterzeichneten. Zudem wandte sich animal public gemeinsam mit „Dolphinaria-Free Europe“ an den portugiesischen Präsidenten und das zuständige Ministerium, das daraufhin aktiv wurde. Dem Zoo wurde untersagt die Dreharbeiten fortzusetzen.

Schimpanse Charly nicht mehr allein
Jahrelang fristeten die beiden Schimpansen Charly und Karlchen im Tierpark Bad Pyrmont ein jämmerliches Dasein in einem viel zu kleinen, lieblosen Gehege. Ein Aufnahmeangebot der Auffangstation AAP wurde vom Betreiber abgelehnt. Als Karlchen starb und Charly alleine zurück blieb, machte animal public gemeinsam mit dem Team Wallraff Druck beim zuständigen Veterinäramt. Mit Erfolg, Charly lebt nun in einer Affen-Auffangstation in Wales und wurde erfolgreich mit anderen Artgenossen vergesellschaftet.

Bau einer Pinguinanlage in Soester Spaßbad verhindert
Pinguine sollten die neue Attraktion im Soester Aquafun werden. Um das marode Bad und die rückläufigen Besucherzahlen aufzubessern, sollten die Tiere, nur durch eine Glasscheibe getrennt vom Becken der Besucher, zur Schau gestellt werden. animal public schrieb daraufhin allen verantwortlichen Politikern und rief zu Protestmails an den Bürgermeister auf. Rund 5000 Tierfreunde folgten diesem Aufruf. Aufgrund des massiven Protests stimmte der Aufsichtsrat schließlich gegen den Bau eines Pinguinbeckens.

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