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Betteln mit Tieren

Bettelnde Zirkusmitarbeiter gehören alljährlich zum weihnachtlichen Straßenbild in Deutschlands Fußgängerzonen. Mit Ponys, Lamas, Eseln oder Kamelen werden Spenden gesammelt. Pappschilder mit Aufschriften wie „Wer Tier liebt, der gerne gibt“ lassen die Passanten glauben, dass das Geld zum Kauf von Tierfutter verwendet wird. Doch die Realität ist anders.

Den notleidenden Tieren kommt das Geld nicht zugute. Vielmehr wandert es in die Kassen der Tierhalter. Diese haben gelernt, dass sich mit leidenden Tieren gutes Geld verdienen läßt. Finanziell sind die Zirkusse oft nicht in der Lage die Versorgung ihrer Tiere zu gewährleisten. Gerade im Winter, bei schlechter Witterung und unzureichenden Winterquartieren, leiden die Tiere besonders. Menschen, die für diese notleidende Kreaturen spenden, vermitteln den Zirkussen nur, dass es sich lohnt die eigenen Tiere leiden zu lassen.

Deshalb muss jeder tierliebe Mensch davon Abstand nehmen an bettelnde Zirkusbetriebe Geld zu spenden. Dadurch wird Tierleid nicht gelindert sondern nur subventioniert.

Was Sie tun können:

  • Informieren Sie in jedem Fall Veterinäramt und Polizei, dass mit Tieren gebettelt wird.
  • Schreiben Sie einen Brief an die Lokalpresse und machen Sie so andere Menschen auf das Problem aufmerksam.
  • Unterstützen sie den Tierschutz, damit diesen Tieren wirklich geholfen werden kann.
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