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Bärin Maxi ist tot

Am 23. August 2013 ist im Berliner Bärenzwinger die Bärin Maxi gestorben. Trotz massiver Proteste von Tierschützern musste Maxi ihr ganzes Leben in der veralteten Zwingeranlage im Köllnischen Park (Berlin Mitte) fristen, in der sie vor 27 Jahren geboren wurde. Schon vor Jahren boten verschiedene Bärenauffangstationen an, Maxi und Schnute aufzunehmen und ihnen ein artgemäßes Leben zu ermöglichen, doch der Bezirk Mitte verweigerte die Abgabe der “Wappentiere”.

Die Obduktion ergab, dass Maxi an inneren Blutungen starb. Mehrere Organe versagten, darunter Leber und Niere. Zudem litt Maxi an Arthrose, hatte eine verformte Wirbelsäule und Bandscheibenprobleme. Angesichts des lebenslangen Bewegungsmangels auf engstem Raum wundert dies wenig.

Das Berliner Bärenbündnis, zu dessen Gründungsmitgliedern animal public e.V. gehört, hat Strafanzeige gegen den zuständigen Amtsveterinär erstattet. Seit Jahren wusste er von den nicht artgerechten Haltungsbedingungen im Bärenzwinger und den dadurch verursachten Verhaltensstörungen bei beiden Bären. Trotzdem ergriff er keine geeigneten Maßnahmen, um das Leiden der Tiere zu beenden.

Was nun aus Maxis Mutter Schnute wird ist ungewiss. Bären trauern wie Menschen, daher muss abgewartet werden, wie sie Maxis Tod verkraftet.

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