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25.01.07 - Die EU-Kommission hat einen
Antrag auf ein europaweites Einfuhrverbot für Robbenprodukte
aus Kanada abgelehnt.
Das Europaparlament hatte im
vergangenen Jahr ein solches Verbot des Handels mit Robbenprodukten
gefordert, um damit der grausamen Robbenjagd in Kanada einen Schritt
weit Einhalt zu gebieten. Über 1 Millionen Robben wurden in den
letzten drei Jahren in Kanada getötet. Die jungen hilflosen
Robben werden mit Schlägern niedergeknüppelt oder
angeschossen. Viele Tiere sind nicht sofort tot und werden bei vollem
Bewusstsein gehäutet.
Die EU-Kommission hält jedoch ein
seit 1983 gültiges EU-Gesetz zum Importverbot für weisse
Robbenpelze für ausreichend.
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Vor rund zwanzig
Jahren ging ein Aufschrei durch die Weltbevölkerung. Die
grausame Robbenjagd in Kanada hatte die Bestände der Robben fast
bis zur Ausrottung dezimiert.
Die Einfuhr von
Fellen der neugeborenen Sattelrobben (whitecoats) und Mützenrobben
(bluebacks) in die EU wurde verboten.
Was viele Menschen
nicht wissen: immer noch werden in Kanada Tausende Jungrobben ihres
Fells wegen grausam getötet, legal und mit Unterstützung
durch die Regierung.
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Mit einer einfachen
wie drastischen Aktion unterstützt animal public die Erklärung
des Europäischen Parlaments zum Verbot von Robbenprodukten in
der Europäischen Union.
Ein süßes
Robbengesicht ziert Baseballs, die animal public in Sportbars
verteilte, um
Menschen zur Unterstützung des EU-Verbotes aufzurufen. Der Dreh:
Auf der Rückseite befindet sich die grausame Wahrheit: "Jedes
Jahr werden 100.000 mit einem Schläger getötet" und ein
Verweis auf die animal public Internetseite. Dort findet sich unsere
neue Online-Kampagne gegen den grausamen Robbenmord.
Denn der Erklärung
des Europäischen Parlaments müssen jetzt auch Taten folgen.
Ab dem 01. Januar
2007 wird Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen.
Daher hat animal public die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gebeten
ihre politischen Möglichkeiten zu nutzen, damit die Ein- und
Ausfuhr und der Verkauf von Robbenprodukten in der EU möglichst
bald verboten werden.
Über die
Homepage von animal public können auch Sie einen Brief an
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel senden und sie um Hilfe für
die Robben bitten.
Zur Online-Kampagne
>>
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Nach jahrelangen Diskussionen hat der
Bundesrat Haltungsvorgaben für Pelztiere beschlossen.
Die Verordnung wurde bereits von der
rot-grünen Regierung entworfen. Anträge der Länder
Hessen und Rheinland-Pfalz, die eine weitere Verbesserung für
den Tierschutz gebracht hätten, wurden nicht angenommen.
Die Haltungsverordnung ist als
Etappensieg für den Tierschutz zu werten. Die neuen Vorgaben
bedeuten für die Betreiber von Pelzfarmen höheren Aufwand
und höhere Kosten. Dadurch wird die Zucht von Pelztieren
unrentabler, was zu Schließungen von Pelzfarmen führen
wird.
Trotzdem ist die Verordnung aus Sicht
des Tierschutzes bei weitem nicht ausreichend. animal public e.V.
setzt sich für ein Verbot der Pelztierhaltung ein.
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- In der EU fristen etwa 30 Millionen Tiere ein klägliches Dasein in Pelzfarmen.
- 70% aller Nerze in Gefangenschaft zeigen Stereotypien. Sie laufen
monoton im Kreis oder springen immer wieder an ein und der selben
Stelle am Gitter hoch.
- Ein Nerz lebt in Freiheit 7-10 Jahre. In Gefangenschaft werden die Tiere im Babyalter, mit 6 Monaten getötet, um sie zu häuten.
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Pelz stammt von toten Tieren, soviel ist klar. Aber welches Leid es für
die Tiere bedeutet ein Felllieferant zu sein ist vielen Menschen nicht
klar. animal public hat recherchiert.
Pelztierzucht
Nach
Angabe des Deutschen Pelzinstituts stammen über 80 Prozent aller Pelze
aus der Pelztierzucht. Tiere, wie Nerze, Füchse, Nutrias und
Marderhunde werden massenhaft für die Pelzindustrie gezüchtet. „Ein
besonderer Vorteil der Zucht ist es, durch Mutation die Vielfalt der
Edelpelztierfelle zu erhöhen und der modischen Entwicklung neue Impulse
zu geben“ , heisst es in einem Fachbuch über Pelztierzucht. In
Deutschland gibt es über 30 Zuchtstätten, in denen in erster Linie
Nerze gezüchtet werden. In jeder dieser so genannten Pelztierfarmen
werden einige Tausend Tiere auf engstem Raum gehalten und nach nur
wenigen Lebensmonaten mit Autoabgasen getötet.
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