Tausende deutsche Touristen endet der Urlaub alljährlich mit einem
bösen Erwachen. Ihre exotischen Andenken und Geschenke werden vom Zoll
beschlagnahmt, da sie aus geschützten Tier- oder Pflanzenarten
hergestellt sind. Den ertappten Urlaubern drohen saftige Geldstrafen
bis zu 50.000 Euro.
Die Ferienzeit ist für die meisten Menschen die schönste Zeit des
Jahres. Immer mehr nutzen sie, um in ferne Länder zu reisen, sich zu
erholen, fremde Kulturen und einen Hauch von Exotik zu erleben. Fotos
und Souvenirs sollen später an das Erlebte erinnern. Besonders beliebt
sind landestypische Andenken, die auf Märkten, von fliegenden Händlern
oder in Souvenirshops verkauft werden. Schildkrötenpanzer werden
genauso angeboten wie Krokotaschen, ausgestopfte Paradiesvögel,
Korallenketten oder getrocknete Seepferdchen. Doch was viele Touristen
nicht beachten, immer mehr Tiere und Pflanzen sind vom Aussterben
bedroht und stehen daher unter Artenschutz. Der Handel mit diesen Arten
oder Produkten aus diesen Arten unterliegt strengen Vorschriften oder
ist teilweise auch ganz verboten.
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