Archive for Oktober 2017

Pelz gehört dem Tier – NICHT DIR!

Montag, 23. Oktober 2017

Kaum hat der Herbst begonnen, sieht man ihn wieder überall: Echtpelz-Besatz, hergestellt aus Marderhunden, Füchsen, Nerzen, Kaninchen oder Kojoten.
Die Marketingstrategie der Pelzindustrie scheint aufgegangen zu sein. Echtpelz, lange Zeit verpönt, wird wieder getragen. Nur selten als protziger Mantel, aber dafür als Besatz am Kragen, als Futter in der Kapuze oder Bommel an der Mütze. In Deutschland machen Fellaccessoires rund 70% des Pelzumsatzes aus.
Erschreckenderweise hat die Pelzindustrie ihren Umsatz in den letzten Jahren so massiv steigern können. Zwischen 2001 und 2011 verzeichnete sie weltweit ein Produktionsplus von 42%, das sind 31,5 Millionen zusätzlich getötete Tiere pro Jahr.

Oftmals scheint es den Trägern von pelzbesetzter Kleidung nicht bewusst zu sein, dass auch für das bisschen Pelz an ihrer Winterkleidung ein Tier leiden und sterben musste. Um diese Kunden anzusprechen und Bewusstsein zu schaffen, hat animal public einen speziellen Aufkleber entwerfen lassen, der gerade junge Menschen erreichen soll. Ohne abschreckende Bilder oder Beleidigung vermittelt er eine eingängige Botschaft, die zum Nachdenken anregen soll: „PELZ GEHÖRT DEM TIER – NICHT DIR“.

Den Anti-Pelz Aufkleber können Sie ab sofort über den animal public Shop bestellen. Wie all unsere Informationsmaterialien geben wir auch den Aufkleber kostenlos ab und bitten lediglich um eine Spende, die uns hilft die Druck- und Versandkosten zu decken. Wir freuen uns natürlich auch, wenn Sie uns unabhängig davon finanziell unterstützen, damit wir noch mehr Informationsmaterial erstellen und verteilen können.

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Postkartenaktion gegen Tierleid im Zoo

Samstag, 21. Oktober 2017

Vor zehn Jahren hat animal public gemeinsam mit anderen europäischen Tierschutzorganisationen das europäische Tierschutznetzwerk ENDCAP gegründet, das sich speziell für den Schutz und die Rechte von Wildtieren einsetzt.

Zum zehnten Jahrestag von ENDCAP möchten wir Sie bitten, unsere Arbeit aktiv zu unterstützen. Bereits 1999 hat die EU eine Richtlinie zum Schutz von Tieren in Zoos verabschiedet. Diese gilt für alle Mitgliedstaaten. Doch umgesetzt sind die Vorgaben vielfach bis heute nicht, das zeigt der Skandal um die Misshandlung von Elefanten im Zoo Hannover und dies belegen auch unsere aktuellen Recherchen in anderen Zoos.

Zusammen mit unseren ENDCAP Partnerorganisationen haben wir daher eine gemeinsame Postkartenkampagne ins Leben gerufen, mit der wir den zuständigen EU Kommissar für Umwelt auffordern, sich endlich für die Umsetzung geltenden Rechts einzusetzen. Aus jedem der elf teilnehmenden Länder erhält der Kommissar Postkarten, mit einer Aufnahme aus einem nationalen Zoo, die zeigt wie dringend der Handlungsbedarf ist.

Bitte schicken auch Sie eine Postkarte an den Kommissar für Umwelt und fordern Sie ihn auf, sich für die Umsetzung geltenden Rechts und damit für den Schutz von Wildtieren einzusetzen. Die Postkarte können Sie bei uns kostenfrei bestellen. Sie müssen lediglich ihren Namen und ihre Nationalität eintragen und die Karte frankieren. Gerne senden wir Ihnen auch mehrere Postkarten zum Verteilen zu.

Mit einer Spende können Sie uns helfen noch mehr Postkarten zu drucken und zu versenden und damit den gefangenen Wildtieren eine Stimme geben.

Postkarten bestellen


Postkarten


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 visa mc Spendenkonto: Sozialbank Köln
IBAN: DE96370205000008240300 | BIC: BFSWDE33XXX
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Bundesweites Aktionsbündnis fordert ein Ende der Fuchsjagd

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Düsseldorf, 12. Dezember 2017  – Der Rotfuchs gehört in Deutschland zu den wenigen Wildtierarten, die meist ganzjährig bejagt werden – ohne, dass es für diese intensive Verfolgung einen stichhaltigen Grund gäbe.

Organisationen aus ganz Deutschland haben sich daher einer gemeinsamen Erklärung angeschlossen, in der sie die Abschaffung der Fuchsjagd fordern. Etwa eine halbe Million Füchse werden in Deutschland jedes Jahr getötet. Bei der Jagd kommen auch besonders grausame Jagdarten wie die Bau- oder die Fallenjagd zum Einsatz.

Anders als vom Deutschen Jagdverband (DJV) und seinen Landesverbänden behauptet, kann von einer wie auch immer gearteten Notwendigkeit, Füchse zu jagen, keine Rede sein.

Unser Nachbarland Luxemburg ist dieser Argumentation bereits 2015 gefolgt. Seitdem wird dort der Fuchs ganzjährig geschont. Von einer im Vorfeld von Jagdorganisationen heraufbeschworenen zügellosen Vermehrung der Füchse gibt es keine Spur. Entsprechend hat weder die Anzahl von Hasen oder Fasanen abgenommen noch sind Probleme mit Wildtierkrankheiten aufgetreten.

Um der Forderung nach einer Einstellung der Fuchsjagd auch hierzulande weiteren Nachdruck zu verleihen, unterstützen Organisationen aus ganz Deutschland eine gemeinsame Erklärung des Aktionsbündnisses Fuchs. Die 27 bislang beteiligten Organisationen und Initiativen – darunter Animal Public, Wildtierschutz Deutschland, TASSO, der Bund gegen den Missbrauch der Tiere, die Tierversuchsgegner Deutschland u.a. – begründen darin, warum die Abschaffung der Fuchsjagd längst überfällig ist.

Der Wortlaut der Erklärung samt den sich daraus ergebenden Forderungen findet sich auf der Webseite des Aktionsbündnisses: www.aktionsbuendnis-fuchs.de. Neben einer Liste aller aktuellen Mitgliedsorganisationen findet sich dort auch eine umfassende Stellungnahme, die die Forderungen des Bündnisses mit zahlreichen Quellen wissenschaftlich untermauert. Auf einer gleichnamigen Facebook-Seite kann jeder Einzelne durch ein “LIKE“ Partei für die Füchse ergreifen und weitere Beiträge zum Aktionsbündnis verfolgen.

In den nächsten Monaten werden die Unterstützer des Bündnisses in weiteren Veröffentlichungen über den Fuchs und die Fuchsjagd informieren. „Die durchweg positive Resonanz bei den diversen Organisationen hat uns eigentlich nicht mehr überrascht“, bestätigt Daniel Peller – Fuchskenner, Gründer des „Fuchshilfsnetzes“ und einer der Initiatoren der Erklärung. „In den vergangenen Jahren ist durch die Medien und insbesondere die Aufklärungsarbeit von Tier- und Naturschutzverbänden sehr viel mehr Transparenz in das grausame und überflüssige Geschehen rund um die Bejagung von Füchsen gekommen. Immer mehr Menschen lehnen die Fuchsjagd ab, welche die persönlichen Freizeitinteressen und Traditionen einer Minderheit über das Leben von jährlich rund einer halben Million Füchsen stellt und dabei die aktuelle wissenschaftliche Erkenntnislage sowie die unabsehbaren negativen Folgen dieser massiven Eingriffe für Tiere, Umwelt und Menschen weitgehend ignoriert.“

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