Archive for Juni 2017

Newsletter 01.07.2018

Freitag, 30. Juni 2017

Herzlichen Dank für die große und positive Resonanz auf unseren Koffer-Aufkleber „TIERLEID IST KEIN URLAUBSSPASS“. Wir freuen uns, dass dieser bald schon auf zahlreichen Gepäckstücken in aller Welt zu sehen sein wird.
Viele Tierfreunde haben den Wunsch geäußert, im Urlaub auch mittels Flyern im Hotel oder am Flughafen auf das Leiden der Tiere für die Tourismusindustrie aufmerksam machen zu wollen.

animal public bietet daher jetzt auch vier Flyer zu diesem Thema an. Sie klären über das Leiden von Elefanten, die als Reittiere missbraucht werden, die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft, das Geschäft mit Tieren als Fotoobjekten und den Handel mit tierischen Souvenirs auf.

Vielen Reisenden ist nicht bewusst, dass ihr besonderes Urlaubserlebnis in Wirklichkeit Tierquälerei ist. Daher kann nur Aufklärung das Leid dieser Tiere beenden. Bitte helfen Sie uns, die Flyer möglichst zahlreich zu verteilen, in Deutschland und in den betroffenen Urlaubsregionen.

Sie können die Flyer kostenlos über unseren Shop bestellen, wir bitten lediglich um eine kleine Spende zur Deckung der Produktions- und Versandkosten. Auch wenn Sie keine Möglichkeit haben, die Flyer zu verteilen, können Sie uns mit einer Spende helfen, noch mehr Flyer zu drucken und zu verteilen.

Flyer jetzt bestellen: http://www.animal-public.de/shop/

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Newsletter 03.06.2018

Freitag, 02. Juni 2017

Wie Sie vielleicht aus den Medien erfahren haben, ist am Freitag im Eifel-Zoo (Rheinland-Pfalz) Kragenbär Mike erschossen worden. In Folge des massiven Unwetters am Morgen, war die Umzäunung des Bärengeheges durch Wassermassen so stark beschädigt worden, dass der Bär flüchten konnte, vielleicht sogar flüchten musste. Er wurde von einem Jäger, den der Zoo eiligst herbeigerufen hatte, noch auf dem Zoogelände erschossen.

Zeitweise hieß es, auch die Löwen, die Tiger und ein Jaguar seien geflohen. Die Bürger im näheren Umkreis wurde gebeten ihre Wohnungen nicht zu verlassen. Erst nach Stunden gab der Landkreis Entwarnung. Die verängstigten Raubtiere hätten sich in ihren Gehegen vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht.
Wie viele Tiere kläglich in ihren Käfigen und Gehegen ertrunken sind, ist bislang noch unklar.

Kragenbär Mike und sie alle sind nicht einfach die Opfer einer Naturkatastrophe. Sie sind die Opfer einer privaten Zootierhaltung, die schon sehr lange in der Kritik steht. Die Gehege des Zoos sind klein, trist und hoffnungslos veraltet. animal public hat dies bereits vor Jahren bei der zuständigen Veterinärbehörde und bei der Landesregierung angezeigt. Doch geschehen ist nichts. Dass es in diesem Zoo anscheinend keinen Notfallplan und kein Betäubungsgewehr gibt, verwundert angesichts der lieblosen Tierhaltung nicht.

Leider ist der Eifel-Zoo kein Einzelfall. Zahllose Zoos in Deutschland werden von Privatpersonen oder kleinen Vereinen geführt, ohne dass die finanziellen Mittel oder das nötige Fachwissen vorhanden sind. Die Leidtragenden sind die Tiere, nicht nur im Katastrophenfall, sondern jeden Tag ihres Lebens. Wir von animal public sind der Ansicht, dass kein Tier ein Unterhaltungsobjekt ist, die Zootierhaltung muss ein Ende haben. Dafür setzen wir uns ein, politisch und durch Aufklärungsarbeit. Über Ihre Unterstützung dabei, würden wir uns sehr freuen.

 

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