Archive for Februar 2017

Newsletter 25.02.2018

Freitag, 24. Februar 2017

Die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW hat mit der Abschaffung des fortschrittlichen ökologischen Jagdgesetzes begonnen. Derzeit wird unter Führung der wegen Tierquälereivorwürfen  umstrittenen Landwirtschaftsministerin Schulze Föcking (CDU), ein erster Entwurf erarbeitet. Miteinbezogen sind dabei nicht Tier- und Naturschutzverbände, sondern der Landesjagdbeirat. Denn, so betont die Ministerin, die Landesregierung sieht sich als Partner der Jäger.

Entsprechend erschreckend lesen sich die geplanten Änderungen, so soll die Liste der jagdbaren Tierarten erweitert werden,  Schonzeiten verkürzt, die Jagd auf Füchse im Kunstbau ausgeweitet und die Fütterung von Schwarzwild verstärkt werden. Gleichzeit sollen die Jäger mehr Wildschweine schießen. Der Schießleistungsnachweis, nicht nur aus Gründen des Tierschutzes, sondern auch zum Schutz der Allgemeinheit wichtig, soll in einen einfachen Übungsnachweis überführt werden. Sowohl aus ethischer, als auch aus wildbiologischer Sicht, sind diese Maßnahmen rundweg zu verurteilen. Sie sind kein Beitrag zum Tier- Arten- oder Waldschutz, sondern lediglich ein Zugeständnis an die einflussreiche Jagdlobby. animal public wird weiterhin jede Gelegenheit nutzen, um die geplanten Änderungen des Jagdgesetzes noch zu verhindern.

Eines hat die Jagdlobby eindrucksvoll unter Beweis gestellt, je größer ein Interessenverband, desto stärker sein Einfluss auf die Politik. Als animal public Fördermitglied können Sie helfen ein Gegengewicht zu schaffen und den Tieren in der Politik eine Stimme zu geben. Schon für einen Beitrag von 5 Euro monatlich können Sie Fördermitglied werden. Die Mitgliedschaft können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen.

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Für alle, die in ihrem privaten Umfeld aktiv werden möchten, haben wir den Anti-Jagd-Flyer von animal public neu aufgelegt. Sie können ihn ganz einfach über unseren Shop bestellen.

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Newsletter 11.02.2018

Freitag, 10. Februar 2017

Kennen Sie das auch, Sie stehen in einer langen Kassenschlange und stellen erfreut fest, dass niemand vor Ihnen ein Kleidungsstück mit Echtpelz-Besatz trägt?
Tatsächlich ist dies mittlerweile schon außergewöhnlich, denn echter Pelz ist wieder allgegenwärtig, an Kapuzenkrägen, Mützenbommeln, Schals und sogar an Schuhen.

Ein Zufall ist das nicht. Schon vor Jahrzehnten, als echte Pelzmäntel immer verpönter wurden, hat die Pelzindustrie gezielt nach neuen Absatzmöglichkeiten gesucht und diese im Bereich der Accessoires gefunden und sich damit auch gleich einen neuen Kundenkreis erschlossen.
Die Käufer sind nicht länger ältere wohlbetuchte Damen, sondern oft junge Frauen und zunehmend auch Männer.

Viele von ihnen glauben, oder wollen glauben, dass „das bisschen Pelz“ ein Abfallprodukt sei, das man reinen Gewissens kaufen und tragen kann. Doch dem ist nicht so. Jahr für Jahr werden 90 Millionen Nerze, Füchse, Marderhunde und andere Tiere ihres Fells wegen getötet. In Deutschland machen Pelzaccessoires mittlerweile 70% des Pelzumsatzes aus.

Bitte helfen Sie uns diesen traurigen Trend zu stoppen. Bestellen Sie noch heute unser Aufklärungsflugblatt und den Anti-Pelz-Aufkleber und verteilen Sie diese großzügig. Auch wenn Sie keine Möglichkeit haben Informationsmaterialien zu verteilen, können Sie helfen. Mit jeder Spende und sei sie auch noch so klein, können Sie dazu beitragen, dass wir mehr Flyer drucken und versenden können.

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