Archive for November 2016

Newsletter 19.11.2017

Freitag, 18. November 2016

Liebe Freunde und Förderer,

in dieser Wochen haben sich die Regierungen in Italien und Irland für ein Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus ausgesprochen. In Irland wird das Verbot ab dem 01. Januar 2018 gelten, in Italien muss es noch per Verordnung umgesetzt werden.
Deutschland ist damit, was den Schutz von Tieren im Zirkus betrifft, endgültig zum Schlusslicht geworden.

Von den 28 Mitgliedstaaten der EU haben jetzt insgesamt 22 die Haltung von Wildtieren (oder sogar allen Tieren) im Zirkus eingeschränkt oder gänzlich verboten. Auch immer mehr Zirkusbetreiber erkennen die Zeichen der Zeit. Der namhafte CIRCUS RONCALLI hat in dieser Woche bekannt gegeben, ab Januar 2018 auf jegliche Tierdressuren verzichten zu wollen.

Und die Bundesregierung? Von einer möglichen Jamaika-Koalition ist nicht viel zu erwarten. Vor der Wahl haben wir CDU, CSU, FDP und GRÜNE gefragt, ob Sie sich für ein Wildtierverbot im Zirkus einsetzen werden. Lediglich die GRÜNEN versprachen dies zu tun. Die FDP lehnt ein solches Verbot rundweg ab. CDU und CSU haben ausweichend geantwortet. Doch durch ihr Handeln in den letzten Jahren hat die Fraktion deutlich gemacht, dass ihnen das Leiden der Wildtiere im Zirkus egal ist, allen voran Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU Fraktion und Ehrenfan des CIRCUS KRONE.

Trotz dieser schlechten Vorzeichen wird sich animal public auch in dieser Legislaturperiode in Berlin für ein Wildtierverbot im Zirkus einsetzen. Sie können uns dabei helfen. Jeder Cent hilft uns, unsere Arbeit zu intensivieren.

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Europas Zootiere brauchen Ihre Hilfe!

Samstag, 05. November 2016

Die Fotos, die Sie hier sehen, stammen von den preisgekrönten Fotografinnen Britta Jaschinski und Jo-Anne McArthur. Aufgenommen wurden sie in diesem Jahr, in italienischen, französischen, deutschen, dänischen und englischen Zoos.

Jetzt wurden diese Fotografien erstmals ausgestellt, im Europäischen Parlament in Brüssel. Nicht ohne Grund, denn die EU-Kommission prüft die Abschaffung der sogenannten EU Zoo-Richtlinie (1999/22/EC). Die Richtlinie wurde 1999 erlassen und soll sicherstellen, dass Tiere in Zoos ihren Bedürfnissen entsprechen gehalten werden, Zoos einen Beitrag zum Artenschutz leisten und gleichzeitig zur Aufklärung der Besucher.

Wie diese Fotos zeigen, sind viele Zoos noch immer weit davon entfernt zumindest diese rechtlichen Mindestvorgaben zu erfüllen. Die Abschaffung der EU Zoo-Richtlinie könnte dazu führen, dass sich die Lebensbedingungen Tausender Zootiere noch weiter verschlechtern. Um dies zu verhindern brauchen wir Ihre Hilfe!

Im Rahmen des REFIT Programms (Regulatory Fitness and Performance Programme) gibt die EU-Kommission auch Bürgern die Möglichkeit ihre Ansicht zur EU Zoo-Richtlinie zu äußern. Bitte nehmen Sie an dieser öffentlichen Konsultation teil.

Wir von animal public sind der Ansicht, dass Tiere nicht hinter Gitter gehören, artgerecht ist nur die Freiheit. Trotzdem setzen wir uns für den Fortbestand der EU Zoo-Richtlinie ein. Denn ihre Abschaffung wird nicht das Ende der Zootierhaltung zur Folge haben, sondern in vielen Ländern die Abschaffung der Tierschutzvorschriften für die Zootierhaltung, mit katastrophalen Folgen für die Tiere.

Bitte nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit an der öffentlichen Konsultation teilzunehmen. Diese finden Sie hier:  https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/ZoosREFITpublic
(Auf der rechten Seite können Sie die gewünschte Sprache auswählen)

Um Ihnen bei der Beantwortung behilflich zu sein, haben wir einen einfachen Leitfaden, wie Sie die Fragen der EU-Kommission beantworten könnten, zusammengestellt.

Bereits 2011 hat animal public gemeinsam mit dem europäischen Tierschutz-Netzwerk ENDCAP eine Studie zur Zootierhaltung in der EU durchgeführt. Derzeit arbeiten wir an der „EU Zoo Inquiry 2016“, deren Ergebnisse noch in diesem Jahr der EU-Kommission vorgelegt werden sollen, um eine Abschaffung der EU Zoo-Richtlinie zu verhindern. Diese Studie ist mit viel Arbeit und hohen Kosten verbunden, daher sind wir Ihnen für jede Spende dankbar.

Update Januar 2017

Die Konsultation der EU-Kommission wurde beendet. Wir möchten allen Teilnehmern ganz herzlich danken.

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Newsletter 05.11.2017

Mittwoch, 02. November 2016

Liebe Freunde und Förderer,

regelmäßig informieren wir in unserem Newsletter und auf unserer Internetseite über das Leiden von Wildtieren, die im Zoo oder im Zirkus gefangen gehalten werden.

Krankheiten, Verhaltensstörungen, brutale Misshandlungen und die Tötung ungewollter Tiere sind keine Einzelfälle, sondern die systemimmanenten Folgen einer kommerziellen Tierhaltung, deren Zweck die menschliche Unterhaltung ist.
Dies ist vielen Menschen nicht bewusst, die aus falsch verstandener Tierliebe heraus diese Einrichtungen besuchen und damit finanzieren.

Nur wenn es uns gelingt mehr Menschen für das Schicksal der gefangen gehaltenen Wildtiere zu sensibilisieren, kann sich etwas ändern.
Das jetzt erschienene Buch „Zirkus und Zoo – Tiere in der Unterhaltungsindustrie“ soll dazu einen Beitrag leisten. Die Autoren, animal public Vorsitzende Laura Zodrow und Dr. Colin Goldner vom Great Ape Project, beleuchten aus verschiedenen Blickwinkeln, wie fragwürdig die Argumente sind, mit denen Zirkus- und Zoobetreiber bis heute die Existenz ihrer Einrichtungen rechtfertigen. Das vorliegende Buch plädiert für einen Wandel hin zu einer tierleidfreien Unterhaltung und Frei­zeitgestaltung.

Bitte helfen Sie uns das Buch zu verbreiten. Es gehört vor allem in die Hände all derer, die mit der Betreuung und Erziehung von Kindern befasst sind. Das im ALIBRI Verlag erschienene Buch kann im Buchhandel oder über den Verlag direkt bezogen werden.

http://www.alibri-buecher.de/Buecher/Kulturkritik/Zodrow-Goldner-Zirkus-und-Zoo::616.html

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