Archive for August 2016

Newsletter 10.09.2017

Freitag, 26. August 2016

Liebe Freunde und Förderer,

manchmal hat man das Gefühl, dass sich für die Tiere nichts ändert. Und dann gibt es sie doch, die kleinen Schritte vorwärts, die Hoffnung geben. Die zahlreichen kommunalen Auftrittsverbote für Wildtierzirkusse sind ein solcher kleiner Schritt. Über 80 Städte und Gemeinden haben mittlerweile Gastspiele von Zirkussen mit Wildtieren auf ihren städtischen Flächen eingeschränkt oder gänzlich verboten. Ein deutliches Zeichen!

Entsprechend aggressiv reagieren die Betreiber der Wildtierzirkusse. Mit Klagen und Klageandrohungen versuchen sie die Kommunen einzuschüchtern. Der CIRCUS KRONE hat sogar eine Petition gegen die kommunalen Wildtierverbote gestartet und die Unterschriften kürzlich im bayerischen Landtag überreicht. Für die medienwirksame Inszenierung wurde ein erst vier Wochen altes Löwenbaby, von Mutter und Schwester getrennt, mitgeschleppt.
Der Landtag will in Kürze im Umweltausschuss über die Petition beraten.

animal public hat sich gemeinsam mit anderen Tierschutzorganisationen ebenfalls an den Umweltausschuss des bayerischen Landtags gewandt und deutlich gemacht, dass die Haltung von Wildtieren im Zirkus absolut tierschutzwidrig ist.

Bitte helfen Sie uns zu verhindern, dass die Fortschritte im Tierschutz von der Zirkuslobby zunichte gemacht werden.

animal public setzt sich nicht nur aktiv dafür ein, dass die bisherigen Wildtierverbote aufrecht erhalten bleiben, sondern auch dafür, dass noch mehr Städte Zirkussen mit Wildtieren die rote Karte zeigen. Bitte unterstützen Sie uns dabei. Mit unseren Informationsmaterialien können Sie bei sich vor Ort Bürger, Presse und Politiker über das Leiden der Wildtiere im Zirkus aufklären.

Wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, bei sich vor Ort aktiv zu werden, können Sie unser Engagement für ein Ende der Wildtierhaltung im Zirkus auch mit einer Spende unterstützen. Jede Spende hilft uns, unsere Arbeit zu intensivieren.

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Newsletter 27.08.2017

Donnerstag, 25. August 2016

Liebe Freunde und Förderer,

vielleicht erinnern Sie sich an die grausamen Filmaufnahmen des Elefantentrainings im Zoo Hannover, die Report Mainz im April diesen Jahres veröffentlicht hat. Die heimlich gedrehten Bilder zeigen, wie die Elefanten von den Zoowärtern mit spitzen Elefantenhaken malträtiert werden, um sie zum Gehorsam zu zwingen und ihnen Kunststücke beizubringen.
In dieser Woche hat die Staatsanwaltschaft Hannover die Ermittlungen gegen die Verantwortlichen des Zoos wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingestellt. Obwohl die von der Staatsanwaltschaft beauftragten Gutachter erhebliche Schmerzen und Leiden bei den Tieren attestierten, besteht nach Ansicht der Staatsanwaltschaft kein hinreichender Tatverdacht auf strafbare Handlungen. Gegen die Einstellung wurde bereits Beschwerde eingelegt.

Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass geltende Tierschutzvorschriften von Behörden und Justiz nicht konsequent angewendet werden. animal public fordert daher von der EU-Kommission, dass sie sich für eine bessere Umsetzung der EU Zoo-Richtlinie in den Mitgliedstaaten einsetzt. Bitte unterstützen Sie uns dabei und schicken Sie eine Postkarte an den EU-Kommissar für Umwelt, um ihn aufzufordern, sich für die Umsetzung geltenden Rechts und damit für den Schutz von Wildtieren in Gefangenschaft einzusetzen. Die Postkarte können Sie bei uns kostenfrei bestellen. Sie müssen lediglich ihren Namen und ihre Nationalität eintragen und die Karte frankieren. Gerne senden wir Ihnen auch mehrere Postkarten zum Verteilen zu.

Mit einer Spende können Sie uns helfen noch mehr Postkarten zu drucken und zu versenden und damit den gefangenen Wildtieren eine Stimme geben.


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Aktionspaket bestellen

Donnerstag, 11. August 2016

Mittlerweile haben über 80 deutsche Städte und Gemeinden Auftritte von Zirkussen mit Wildtieren eingeschränkt oder gänzlich verboten. Mit Ihrer Hilfe wollen wir erreichen, dass es noch mehr werden.
Krone Dremo 1
Als Anwohner und Wähler haben Sie bei sich vor Ort die Möglichkeit Aufklärungsarbeit zu leisten, Druck auf die Lokalpolitik auszuüben und die lokalen Medien zu informieren.

Um Sie dabei  zu unterstützen, hat animal public ein Aktions- und Informationspaket zusammengestellt.
Neben Informationsmaterial zum Verteilen erhalten Sie unsere Statement-Tasche, Autoaufkleber, Buttons und Kampagnenmaterial in digitaler Form. Darunter z.B. eine Musterpressemitteilung und einen Musterantrag für den Stadtrat.

Um die Druck-, Verpackungs- und Versandkosten zu decken, müssen wir Sie für das Aktionspaket um eine Spende von mindestens 16 Euro bitten. Jeder Cent, den Sie mehr spenden, fließt in unsere Kampagnenarbeit für ein Ende der Wildtierhaltung im Zirkus.


Aktionspaket


 

member
 visa mc Spendenkonto: Sozialbank Köln
IBAN: DE96370205000008240300 | BIC: BFSWDE33XXX
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Newsletter 13.08.2017

Dienstag, 09. August 2016

Liebe Freunde und Förderer,

schon bald wird eine neue Bundesregierung gewählt. Der Ausgang der Wahl hat weitreichende Bedeutung für den Tierschutz, denn Tierschutz ist in Deutschland noch immer Bundesrecht. Die derzeitige Bundesregierung, allen voran Agrarminister Christian Schmidt (CSU), hat in diesem Bereich gründlich versagt. Statt den Tierschutz zu stärken und gegen die unsäglichen Haltungsbedingungen in der Tiermast, die Haltung von Wildtieren im Zirkus oder den Import von Millionen Wildtieren für den Tierhandel vorzugehen, wurden lediglich schön klingende freiwillige Initiativen ins Leben gerufen oder horrend teure Forschungsprojekte finanziert.

animal public e.V. hat daher den Parteien, die voraussichtlich in den Bundestag einziehen werden, eine Liste mit dringenden tierschutzpolitischen Forderungen vorgelegt und nachgefragt, welche Verbesserungen des Wildtierschutzes die Parteien in der nächsten Legislaturperiode anstreben, sollten sie Regierungsverantwortung tragen. Wir haben die Antworten ausgewertet und für Sie zusammengefasst. Denn nicht jede wohlklingende, wortreiche Antwort ist auch tatsächlich ein Bekenntnis zum Tierschutz. Eine Übersicht darüber, welche tierschutzpolitischen Maßnahmen die Parteien wirklich umsetzen wollen, finden Sie auf unserer Internetseite unter www.animal-public.de/bundestagswahl2017. Interessierte können dort auch alle Antworten in voller Länge nachlesen.

Mit Ihrer Wahlentscheidung können Sie den Tieren eine Stimme geben und die  Tierschutzpolitik der nächsten Jahre mitbestimmen. Bitte lassen Sie diese Chance nicht ungenutzt.

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