Archive for Januar 2013

Von der Grassavanne ins Gefängnis

Mittwoch, 09. Januar 2013

© Animal Asia Foundation

Im November 2012 wurden vier junge Elefanten von Simbabwe nach China exportiert. Schon im Vorfeld hatten Tierschützer gegen diesen Transport protestiert. Ihre schlimmsten Befürchtungen haben sich jetzt bestätigt. Recherchen der „Animal Asia Foundation“ ergaben, dass zwei der Elefanten in den „Xinjiang Tianshan Safari Park“ kamen, die zwei anderen in den „Taiyuan Zoo“. Dort werden die Tiere unter erbärmlichsten Umständen in einem kahlen Betongefängnis gehalten. Eines der Tiere starb vor wenigen Tagen.

© Animal Asia Foundation

Trotzdem plant Simbabwe noch in diesem Monat 14 weitere Elefantenbabys nach China zu exportieren.
Junge Elefanten aus ihrer Familien und ihrer natürlichen Umgebung zu reißen, um sie ins Ausland zu schicken, damit sie dort ihr Leben in Gefangenschaft fristen, ist zutiefst verwerflich.
Es gibt intensive Bemühungen den Export der 14 anderen Elefantenjungen zu verhindern. Sie können mithelfen, indem Sie an die Verantwortlichen im Umweltministerium Simbabwes und dem Direktor der Nationalparks schreiben oder die Onlinepetition unterzeichnen: http://www.avaaz.org/en/petition/CITES_Revoke_Zimbabwe_Elephant_Permits/

Kontaktadressen:

His Excellency Mr Francis Nhema, Minister of Environment
Ministry of Environment & Natural Resources
11th Floor
Kaguvi House
Between 4th and 5th Street
Harare
Zimbabwe

Mr. Edson Chidziya
Acting Director of National Parks
Zimbabwe Parks & Wildlife Management Authority
P.O. Box CY 140
Causeway
Harare
Zimbabwe

 

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Nepal und Baby dürfen nicht sterben

Dienstag, 08. Januar 2013

08.01.2013 – In Frankreich sorgt das Schicksal der beiden Elefantenkühe Nepal und Baby derzeit für Schlagzeilen. Die beiden Elefanten stammen aus einem Zirkus und leben seit nunmehr 13 Jahren im Zoo der Stadt Lyon. Jetzt hat eine Untersuchung ergeben, dass die Tiere mit Tuberkulose-Erregern infiziert sein sollen. Die Stadt hat daraufhin die Tötung der beiden Elefanten, die laut Aussage des Zoodirektors keine Krankheitssymptome zeigen, angeordnet.
Aus Sicht von animal public ist das vollkommen unverständlich. Baby und Nepal sind nicht die einzigen Elefanten, die mit Tuberkulose infiziert sind. In Deutschland gab es in Zoo und Zirkus bereits infizierte Tiere, die nicht getötet wurden. Auch werden in den USA sowohl im im St. Louis Zoo als auch im Zoo von Albuquerque bei zwei Elefanten mit offener Tuberkulose ohne Quarantänemaßnahmen gehalten.
animal public setzt sich gemeinsam mit französischen Tierschutzorganisationen dafür ein, dass die Elefanten Baby und Nepal nicht getötet, sondern veterinärmedizinisch behandelt werden.

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Gericht verurteilt deutschen Tierschmuggler

Montag, 07. Januar 2013

07.01.2013 – Im Juli 2012 wurde der Deutsche Dirk Bender auf Galapagos bei dem Versuche vier vom Aussterben bedrohte Leguane außer Landes zu schmuggeln festgenommen. Seither sitzt der 31 jährige Mann in Untersuchungshaft.
Jetzt hat ihn der erste Gerichtshof auf Galapagos des Verstoßes gegen das Artenschutzrecht für schuldig befunden. Das Strafmaß soll in den nächsten Tagen verkündet werden.
Edwin Naula, Direktor des Galapagos National Parks lobt das Urteil als „Meilenstein“ für den Schutz des empfindlichen Ökosystems auf Galapagos. Die Naturschutzbehörden fordern die Höchststrafe für Dirk Bender, der schon zuvor auf Fidschi wegen Wildtierschmuggels zu einer Geldstrafe von $15.000 Euro verurteilt wurde. Ihm drohen bis zu vier Jahre Haft.

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