Archive for August 2011

VegiSHOES unterstützt animal public

Montag, 22. August 2011

Der Onlineversand VegiSHOES in der Schweiz verkauft nicht nur tierfreundliche vegane Schuhe, sondern spendet zudem für jedes verkaufte Paar einen Franken an animal public. Wer also Tieren gleich doppelt helfen möchte und noch stylische Schuhe braucht, sollte sich unbedingt das Angebot von VegiSHOES ansehen. http://www.vegishoes.ch/

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Schockvideo: Filmelefant misshandelt

Montag, 22. August 2011

10.05.2011 – Der Film „Wasser für die Elefanten“ ist ein romantisches Drama, das in einem amerikanischen Zirkus der 30er Jahre spielt. Die Hauptrollen sind prominent besetzt, neben Reese Witherspoon spielen Robert Pattinson und der oscarprämierte Christoph Waltz. Der heimliche Star des Films ist jedoch die 42 Jahre alte Elefantenkuh Tai. Ein jetzt veröffentlichtes Video zeigt, wie die Elefantin von ihren Trainern mit Schlägen und Elektroschocks misshandelt wurde.
Der Film „Wasser für die Elefanten“ zeigt, wie grausam Elefanten im Zirkus misshandelt werden. Der Filmelefant Tai sei jedoch ausschließlich liebevoll und gewaltlos trainiert worden, behaupteten die Macher des Films immer wieder. Eine Aussage, die von Tierschützern angezweifelt wurde.
Ein jetzt von der internationalen Tierschutzorganisation ADI (Animal Defenders International) veröffentlichtes Video bestätigt die schlimmsten Befürchtungen. Die 2005 entstandenen Aufnahmen zeigen wie Tai und andere Elefanten der Trainer „Have Trunk Will Travel“ mit Schlägen und Elektroschocks misshandelt werden. animal public bittet daher alle Tierfreunde aus dem nun aufgetauchten Video Konsequenzen zu ziehen und den Film nicht zu besuchen.

More video evidence of movie elephant suffering… from Animal Defenders on Vimeo.

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Lebenslanger Knast für Zwingerbären beschlossen?

Montag, 22. August 2011

17.05.2011 – Ein paar Quadratmeter Beton, ein alter Autoreifen und ein winziges Innengehege.  Unter diesen ganz und gar nicht artgerechten Haltungsbedingungen fristen die beiden Berliner Bären Schnute und Maxi seit über 20 Jahren ein tristes Dasein. animal public engagiert sich schon lange für eine Umsiedlung der Tiere in eine Auffangstation. Dort könnten sie die letzten Jahre ihres Lebens unter wesentlich besseren Haltungsbedingungen genießen. Doch der Bezirk Mitte, Eigentümer der Tiere, will davon nichts wissen.  In einem Interview mit der B.Z. teilte Hans-Gottfried Walter, Leiter des Fachbereichs Grünflächen im Bezirksamt Mitte, jetzt mit, die beiden Bären Schnute und Maxi müssten bis an ihr Lebensende im Berliner Bärenzwinger bleiben. Das werden wir nicht hinnehmen. animal public hat die aktuelle Äußerung von Herrn Walter zum Anlass genommen erneut Kontakt mit dem Bezirksamt aufzunehmen, um dieses doch noch von einem Umzug zu überzeugen.

Brief an das Bezirksamt Mitte

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Delfinarien verstoßen gegen EU-Gesetzgebung

Donnerstag, 18. August 2011

Eine vom Tierschutznetzwerk ENDCAP in Zusammenarbeit mit der Born Free Foundation und der WDCS veröffentlichter Report enthüllt, dass die Delfinarien in Europa nicht den Anforderungen der EU-Richtlinien zum Schutz von Meeressäugern in Gefangenschaft genügen. Die deutsche Tierschutzorganisation animal public, Mitglied von ENDCAP, fordert von den verantwortlichen Politikern aus dem Ergebnis Konsequenzen zu ziehen und sich für eine Beendigung der Haltung von Walen und Delfinen in Gefangenschaft einzusetzen.

Mehr als 280 Kleinwale, vor allem Große Tümmler, aber auch Orcas, Weißwale und andere Kleinwalarten werden in insgesamt 34 Einrichtungen in 14 EU-Mitgliedstaaten gehalten. Der Bericht “Delfinarien – Ein Bericht über die Gefangenschaftshaltung von Walen und Delfinen in der Europäischen Union mit besonderer Berücksichtigung der EU- Richtlinie 1999/22/EG des Rates über die Haltung von Wildtieren in Zoos” stützt sich auf monatelange Recherchen, Video-Analysen der Shows in mindestens 18 Delfinarien, Auswertung von Informationsmaterial, Heranziehen wissenschaftlicher Literatur und ein umfassendes Rechtsgutachten.

Einige Schlussfolgerungen des Berichtes:

  • die Nachzucht von Delfinen in Gefangenschaft innerhalb der EU ist nicht nachhaltig.

  • Keines der 34 Delfinarien verfügt über Programme, die aktiv einen Beitrag zur Erhaltung der zur Schaugestellten Kleinwalart leisten

  • die Anzahl der wissenschaftlichen Publikationen, die auf Untersuchungen mit gefangenen Delfinen basieren ist im europäischen Kontext vernachlässigbar und fragwürdig.

  • Delfinarien versäumen es, dem Publikum die grundlegendsten Informationen über die ausgestellten Tiere mitzugeben, die in Shows performen, die allein der Unterhaltung dienen

  • Kleine, sterile Betonbecken können weder natürliche Stimuli noch Nahrung zur Verfügung stellen – ein Zustand mit ernsten gesundheitlichen als auch psychischen Folgen für die Tiere

animal public fordert daher:

  • Einrichtung einer EU-weiten umfassenden und transparenten Datenbank für alle zur Delfinhaltung relevanten Informationen

  • Implementierung der EU-Zoo-Richtlinie in den Mitgliedstaaten unter besonderer Berücksichtigung der Delfinhaltung und somit Einleiten eines Auslaufens der Delfinhaltung

  • Sofortiges vollständiges Einfuhrverbot für Kleinwale in Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU)

Den vollständigen Report finden Sie hier: Delfinarienreport (deutsch)

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Magdeburger Zoodirektor verurteilt

Donnerstag, 18. August 2011

August 2011 – Das Oberlandesgericht Naumburg hat das Urteil wegen der Tötung von drei Tigerbabys im Magdeburger Zoo bestätigt. Damit ist das Urteil gegen den Zoodirektor Kai Perret und seine drei Mitarbeiter wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz rechtskräftig. Der Tierschutzverein animal public, der mit seiner Anzeige das Verfahren ins Rollen brachte, begrüßt das Urteil als wegweisend.

Der Zoo Magdeburg züchtet im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes Sibirische Tiger. Im Mai 2008 kamen drei Jungtiere zur Welt. Kurz nach der Geburt erhielten die gesunden Tigerwelpen die Todesspritze. Einziger Grund: Ein Gentest hatte erwiesen, dass ihr Vater, der Tiger Taskan, kein reinrassiger Sibirischer Tiger ist, sondern unter seinen Vorfahren auch ein Sumatra-Tiger war.
Der Zoo begründete die Tötung damit, dass die Tiere für die Erhaltungszucht wertlos gewesen seien und damit Platz blockiert hätten, der für reinerbige Tiere gebraucht werde.
Der Tierschutzverein animal public erstattete daraufhin Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Dieses verbietet ein Tier ohne vernünftigen Grund zu töten und dieser war aus Sicht von animal public nicht gegeben.
Das Amtsgericht Magdeburg teilte diese Auffassung und verurteilte die Angeklagten zu einer Bewährungsstrafe. In zweiter Instanz wurde der Strafausspruch leicht abgemildert. Die 6. Strafkammer war jedoch ebenso wie das Amtsgericht der Auffassung, dass es „keinen vernünftigen Tötungsgrund“ gegeben habe. Das OLG hat nun den Revisionsantrag des Zoodirektors und seiner drei Mitarbeiter abgewiesen. Damit ist das Urteil rechtskräftig.

 

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