Archive for Juli 2011

Happy End für Zirkuselefantin Anne

Donnerstag, 28. Juli 2011

07.04.2011 – Manchmal sagen Bilder mehr als 1000 Worte. Anne geht es nach langer Leidenszeit im Zirkus endlich gut.

So sah Annes Leben im Zirkus aus.

 

Shocking new ADI cruelty exposé shames UK circus industry from Animal Defenders on Vimeo.

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Reisende Reptilien-Ausstellungen müssen verboten werden

Mittwoch, 27. Juli 2011

Seit einigen Jahren nimmt die Zahl der reisenden Reptilien-Ausstellungen zu. Viele arbeiten wie Zirkusbetriebe. Sie kündigen sich mit Plakaten und Flyern an, die keinen Veranstalter und auch keinen Eintrittspreis nennen. Stattdessen werben sie mit Sensationen, wie zweiköpfigen Tieren oder dem Nervenkitzel eine Riesenschlange oder einen Alligator anfassen zu dürfen.
Reptilien reagieren sehr sensibel auf alle Arten von Erschütterungen, Temperaturveränderungen und sind daher für die Haltung in reisenden Unternehmen absolut ungeeignet. Allein dies wäre Grund genug, reisende Reptilien-Ausstellungen aus Tierschutzgründen zu verbieten.

Viele der Ausstellungen bieten den Besuchern an, sich mit den Tieren fotografieren zu lassen. Zwischen 5 Euro und 200 Euro müssen die Besucher für ein Foto mit einem Leguan einer Riesenschlange oder einem Alligator zahlen. Dieses Herumreichen der Tiere ist aus Sicht des Tierschutzes unverantwortlich. Reptilien sind Wildtiere, sie haben sich anders als Hunde oder Katzen nicht über Jahrtausende an ein Leben in der Nähe des Menschen gewöhnt. Reptilien sehen den Menschen nicht als gutartigen Partner. Angefasst werden und herumgereicht werden, bedeutet für sie die Gefangennahme vor der Tötung. Wissenschaftliche Beobachtungen haben gezeigt, dass selbst bloßer Augenkontakt mit einem Menschen bei Reptilien erheblichen Stress auslöst. Wie muss es dann erst Tieren gehen, die über Stunden von fremden Menschen angefasst und immer wieder herumgereicht werden?

Doch nicht nur den Tieren gegenüber ist das Verhalten der Reptilienaussteller unverantwortlich. Etwa zwei Drittel bis drei Viertel der in Deutschland gehaltenen Reptilien ist asymptomatisch mit Salmonellen infiziert und scheiden die Erreger über den Kot kontinuierlich aus. Für Kinder kann eine Salmonelleninfektion tödlich enden. Daher rät das Robert Koch Institut, dass man bei Kindern unter 5 Jahren den Kontakt zu Reptilien vermeiden sollte. Bei den Reptilien-Ausstellungen fehlt ein solcher Hinweis. Vielmehr werden Kinder offensiv aufgefordert die Tiere zu streicheln.

animal public setzt sich für ein gesetzliches Verbot von reisenden Reptilien-Ausstellungen ein. Bitte unterstützen Sie uns dabei.

Das können Sie tun:

  • Besuchen Sie keine Reptilien-Ausstellungen und informieren Sie auch ihre Freunde und Bekannte.

  • Wenn Sie von dem Gastspiel einer Reptilien-Ausstellung erfahren, dann melden Sie dieses bitte dem lokalen Veterinäramt.

  • Unterstützen Sie die Arbeit von animal public mit einer Spende. Jede Spende und sei sie noch so klein, hilft uns, den Tieren zu helfen.

 

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Report enthüllt: Delfinhaltung ist mit der EU-Gesetzgebung nicht vereinbar

Donnerstag, 21. Juli 2011

Brüssel/München/Düsseldorf, 21.06.2011: Ein von der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS in Zusammenarbeit mit der Born Free Foundation für ENDCAP, eine Koalition von mehr als 25 Tier- und Artenschutzorganisationen in Europa, erstellter Bericht belegt, dass die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft nicht mit der EU Gesetzgebung vereinbar ist.

Mehr als 280 Kleinwale, vor allem Große Tümmler, aber auch Orcas, Weißwale und andere Kleinwalarten werden in insgesamt 34 Einrichtungen in 14 EU-Mitgliedsstaaten gehalten. Der Bericht “Delfinarien – Ein Bericht über die Gefangenschaftshaltung von Walen und Delfinen in der Europäischen Union mit besonderer Berücksichtigung der EU- Richtlinie 1999/22/EG des Rates über die Haltung von Wildtieren in Zoos” stützt sich auf monatelange Recherchen, Video-Analysen der Shows in mindestens 18 Delfinarien, Auswertung von Informationsmaterial, Heranziehen wissenschaftlicher Literatur und ein umfassendes Rechtsgutachten.

„Delfine werden in Zoos und Vergnügungsparks als Clowns in Shows präsentiert, die ausschließlich kommerziellen Zwecken dienen. Den Anforderungen der EU-Zoorichtlinie wird in keiner Weise entsprochen“ sagt Nicolas Entrup, Kampagnenleiter der WDCS International. Die EU-Zoo-Richtlinie sieht vor, dass die Wildtierhaltung in Zoos einen Beitrag zur Arterhaltung und öffentlichen Bildung im Sinne des Artenschutzes leisten muss und Wildtiere unter Bedingungen gehalten werden, in denen sie ihre natürlichen Bedürfnisse befriedigen können.

Laura Zimprich, Sprecherin des Tierschutzvereins animal public, Gründungsmitglied von ENDCAP, erklärt: „Der Report belegt, dass eine art- und verhaltensgerechte Haltung von Delfinen und Walen in Gefangenschaft nicht möglich ist. Ein Beitrag zum Schutz der Meeressäuger in freier Wildbahn wird auch nicht geleistet“.

Einige Schlussfolgerungen des Berichtes:

  • die Nachzucht von Delfinen in Gefangenschaft innerhalb der EU ist nicht nachhaltig.
  • Keines der 34 Delfinarien verfügt über Programme, die aktiv einen Beitrag zur Erhaltung der zur Schaugestellten Kleinwalart leisten
  • die Anzahl der wissenschaftlichen Publikationen, die auf Untersuchungen mit gefangenen Delfinen basieren ist im europäischen Kontext vernachlässigbar und fragwürdig.
  • Delfinarien versäumen es, dem Publikum die grundlegendsten Informationen über die ausgestellten Tiere mitzugeben, die in Shows performen, die allein der Unterhaltung dienen
  • Kleine, sterile Betonbecken können weder natürliche Stimuli noch Nahrung zur Verfügung stellen – ein Zustand mit ernsten gesundheitlichen als auch psychischen Folgen für die Tiere

WDCS, Born Free Foundation und ENDCAP fordern u.a.:

  • Einrichtung einer EU-weiten umfassenden und transparenten Datenbank für alle zur Delfinhaltung relevanten Informationen
  • Implementierung der EU-Zoo-Richtlinie in den Mitgliedsstaaten unter besonderer Berücksichtigung der Delfinhaltung und somit Einleiten eines Auslaufens der Delfinhaltung
  • Sofortiges vollständiges Einfuhrverbot für Kleinwale in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU)
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Werden Sie Affenpate

Mittwoch, 13. Juli 2011

Unterstützen Sie das Engagement von animal public für Große Menschenaffen. Werden Sie jetzt Projektpate.

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Werden Sie Pate für Delfine

Mittwoch, 06. Juli 2011

shutterstock_89334907Unterstützen Sie das Engagement von animal public für eine Welt ohne Delfinarien. Werden Sie jetzt Projektpate.

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EU ZOO INQUIRY 2011

Montag, 04. Juli 2011

04.02.2011 – Die EU Richtlinie über die Haltung von Wildtieren in Zoos (1999/22/EC) wurde im Jahr 1999 erlassen und musste von den Mitgliedsstaaten bis 2002 umgesetzt werden. Ziel der Richtlinie ist, durch Vorschriften für die Betriebserlaubnis und Überwachung von Zoos, diese dazu anzuhalten einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten. Alle Mitgliedsstaaten sind verpflichtet, die Anforderungen der Richtlinie in nationales Recht zu übernehmen. In Deutschland ist dies durch Aufnahme in das Bundesnaturschutzgesetz geschehen.

Demnach sind alle Zoos verpflichtet:

  • sich an Forschungsaktivitäten, die zur Erhaltung der Arten beitragen, und/oder an der Ausbildung in erhaltungsspezifischen Kenntnissen und Fertigkeiten und/oder am Austausch von Informationen über die Artenerhaltung und/oder gegebenenfalls an der Aufzucht in Gefangenschaft, der Bestandserneuerung oder der Wiedereinbürgerung von Arten in ihren natürlichen Lebensraum zu beteiligen.
  • die Aufklärung und das Bewußtsein der Öffentlichkeit in bezug auf den Erhalt der biologischen Vielfalt zu fördern, insbesondere durch Informationen über die zur Schau gestellten Arten und ihre natürlichen Lebensräume.
  • ihre Tiere unter Bedingungen zu halten, mit denen den biologischen und den Erhaltungsbedürfnissen der jeweiligen Art Rechnung getragen werden soll, wozu unter anderem eine artgerechte Ausgestaltung der Gehege gehört, und mit einem gut durchdachten Programm der tiermedizinischen Vorbeugung und Behandlung sowie der Ernährung dafür zu sorgen, daß die Tierhaltung stets hohen Anforderungen genügt.
  • dem Entweichen von Tieren vorzubeugen, um eine mögliche ökologische Bedrohung einheimischer Arten zu verhindern, ebenso wie dem Eindringen von Schädlingen und Ungeziefer von außen.

Doch wie sieht die Realität aus? Zwischen März 2009 und Dezember 2010 haben Mitglieder des Tierschutznetzwerks ENDCAP über 200 Zoos in 20 europäischen Mitgliedsstaaten besucht und die überprüft, ob diese die Maßgaben der EU-Zoorichtlinie umsetzen.

In Deutschland hat animal public e.V., Gründungsmitglied von ENDCAP, gemeinsam mit Born Free und dem BMT 25 Zoos besucht und die Einhaltung der EU-Vorgaben überprüft.

Das Projekt „EU ZOO INQUIRY 2011“ und die ersten fünf Länderstudien wurde am 02.02.2011 in Brüssel der Öffentlichkeit vorgestellt. Die deutsche Studie wird in wenigen Monaten veröffentlicht.

Länderreports in englischer Sprache:

Griechenland (pdf)

Irland (pdf)

Irland (pdf)

Rumänien (pdf)

Zypern (pdf) 

 

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Unfälle und Ausbrüche von Wildtieren – Chronik 2012

Montag, 04. Juli 2011

Immer mehr Deutsche wollen sich durch die Haltung eines exotischen und oftmals auch gefährlichen Haustiers profilieren. Verantwortungsgefühl für das Tier und unbeteiligte Dritte scheint dabei vielen zu fehlen. Immer öfter werden ausgesetzte oder verlorene exotiscOLYMPUS DIGITAL CAMERAhe Wildtiere gemeldet. Dabei haben viele keine Überlebenschancen, da sie das hiesige Klima nicht vertragen und keine passende Nahrung finden – sie sterben elendig.

Nur sehr anpassungsfähige fremdländische Wildtiere wie Ochsenfrösche, Schmuckschildkröten und Streifenhörnchen können unsere Winter überstehen und sich mitunter sogar vermehren. Das gefährdet in dramatischer Weise das ökologische Gleichgewicht und kann zur Verdrängung heimischer Tierarten führen. Die Ausbreitung dieser tierischen Neubürger (Neozoen) gilt mittlerweile, nach der Zerstörung von Lebensräumen, als zweitwichtigste Ursache des weltweiten Artensterbens.

animal public hat die bekannt gewordenen Funde von exotischen Wildtieren in Deutschland dokumentiert. Eine erschreckende Chronik.

02.08.2012 – In Karlsruhe stellt der Halter einer 2,30 Meter langen Boa Constrictor fest, dass sein Tier entkommen ist. Er informiert Polizei und Stadtverwaltung. Diese alarmieren wiederum einen benachbarten Kindergarten und verlegten eine Ferienspielaktion des Stadtjugendausschusses vorsorglich an einen anderen Ort. Das Tier kann trotz intensiver Suche nicht gefunden werden.

01.08.2012 – In Augsburg entdeckt eine Radfahrerin eine Boa Constrictor auf einem Feldweg. Die herbeigerufene Feuerwehr fängt das etwa zwei Meter lange Tier und bringt es ins Tierheim. Sie geht davon aus, dass sie Schlange ausgesetz wurde.

01.08.2012 – In Bredstedt wird eine ca. 1 Meter lange, rötliche Schlange gefunden. Ein Tierarzt fängt das Tier und nimmt es mit. Nach seiner Einschätzung handelte es sich um eine Kornnatter. Das Tier stirbt kurz darauf.

30.07.2012 – Auf dem Dach ihres Autos entdeckt eine Frau aus Sonneberg eine etwa 120 Zentimeter lange, hellbraune Schlange. Sie informiert die örtliche Polizei. Ein Schlangenexperte kann nicht erreicht werden. Zwei Mitarbeiter eines Schwimmbades fangen das Tier und bringen es unter.

29.07.2012 – Ein Ehepaar entdeckt einen fast vier Meter langen Python auf dem Osnabrücker Schinkelberg. Die Feuerwehr kann das große Tier nicht fangen und muss den Zoo um Hilfe bitten. Zwei Zoomitarbeitern gelingt es das Tier zu fangen. Laut Zoo war dies nur aufgrund der niedrigen Temperatur möglich gewesen.

28.07.2012 – In Husum wird ein Königspython gefunden. Ein Besitzer kann nicht ausfindig gemacht werden. Vermutlich wurde das Tier ausgesetzt.

28.06.2012 – Als er sich am Abend ins Bett legt, blickt ein Mann aus Neustadt in die Augen einer Schlange. Er alarmiert die Feuerwehr, die das Tier einfängt und als Kornnatter identifiziert. Es stellt sich heraus, dass die Schlange der Vormieterin gehört. Es war ihr eine Woche vor dem Auszug entkommen.

26.06.2012 – Zwei Mitarbeiter des Amtes für Abfallwirtschaft Karlsruhe finden bei einem Altglascontainer einen Pappkarton, in dem zwei grüne echsenartige Tiere sitzen. Da die etwa 60 Zentimeter langen Reptilien offenbar von ihrem Besitzer ausgesetzt wurden, nehmen die Städtischen Bediensteten die Echsen mit. Von einem Mitarbeiter des Naturkundemuseums werden sie als Stirnlappenbasilisken identifiziert. Das vermutlich erst kürzlich ausgesetzte Pärchen hätte nach Einschätzung von Experten eine Nacht im Freien nicht überlebt.

18.06.2012 – In Augsburg finden Passanten innerhalb weniger Stunden zwei ausgesetzte Boas an derselben Stelle. Während das erste Tier problemlos gefangen werden kann, muss die Feuerwehr das zweite mit einer Wärmebildkamera aufspüren. Sie geht davon aus, dass ein Terrarianer die Tiere ausgesetzt hat.

11.06.2012 – An einem Zaun entdeckt der Hauswart der Albert-Schweitzer-Siedlung in Weigsdorf-Köblitz eine Schlange. Das Tier ist gefleckt und über einen Meter lang. Die herbeigerufene Polizei identifiziert das Tier als Königspython. Das Tier wird mit einiger Mühe gefangen und in einen Kartoffelsack gepackt. Das Tier kann vorübergehend in einem Tierpark untergebracht werden.

29.05.2012 – Anwohner beobachten am späten Pfingstmontagabend eine etwa ein Meter lange rote Schlange vor einem Mehrfamilienhaus. Die Polizei fängt das Tier in einem Schuhkarton. Vorsichtshalber wird das Mehrfamilienhaus geräumt, da der Verdacht besteht, dass einem dort ansässigen Halter noch mehr Tiere entkommen sind.

05.05.2012 – In Cottbus kriecht eine etwa 1,5 Meter lange Kornnatter aus einer Mülltonne. Das Tier war vermutlich dort von seinem Besitzer einfach entsorgt worden

03.04.2012 – In Sömmerda setzt ein Unbekannter 18 Riesenschlangen vor dem Ordnungsamt aus. Die 2,5 Meter langen Tiere sind in einer Styroporbox zusammengepfercht. In einem Begleitschreiben heißt es, dass der Halter die Tiere wegen der neuen gesetzlichen Regelungen nicht mehr halten könne.

31.03.2012 – Die Reptilienstation in München musste im März vier kleine, wenige Wochen alte Schildkröten aufnehmen, die in einem Müllhäuschen gefunden wurden. Zwei der Tiere konnten trotz intensiver Betreuung nicht gerettet werden. Ein ausgesetzte Pantherchamäleon, das der Auffangstation übergeben wurde, war so stark rachitisch, dass es kaum laufen oder greifen konnte. Auf Grund eines massiven Calciummangels saß es lediglich zitternd auf dem Boden des Quarantänebeckens.

19.03.2012 – In Mannheim finden Passanten auf der Straße eine ca. 40 cm lange Schlange. Die herbeigerufene Polizei fängt das Tier und bringt es auf die Wache. Dort wird es als Kornnatter identifiziert und kann schließlich an eine Pflegestelle übergeben werden.

28.02.2012 – In Biblis findet ein Mann einen Riesenschlange im Misthaufen eines Reitvereins. Die herbeigerufene Polizei stellt fest, dass der vier Meter lange Python bereits tot ist.

07.02.2012 – In einem Osnabrücker Waldstück findet eine Spaziergängerin eine tote Riesenschlange. Das Tier liegt in einem Plastikeimer. Die alarmierte Polizei lässt das Tier untersuchen. Es war etwa 5 Jahre alt. Die Polizei geht davon aus, dass die Boa vorsätzlich getötet und dann entsorgt wurde.

05.09.2011 – In Morsbach stellt ein Reptilienhalter sein Terrarium mitsamt Schlange auf den Sperrmüll. Passanten beobachten wie die 2,40 lange Boa Constrictor aus dem Terrarium kriecht und unweit eines Kindergartens im Gebüsch verschwindet. Erst nach einem Tag gelingt es den alarmierten Rettungskräften das Tier einzufangen. Der ehemalige Halter kann ermittelt werden. Er gibt an das Tier für tot gehalten zu haben.

03.09.2011 – In Heppenheim finden Anwohner eine verletzte Schlange auf dem Gehweg. Die Feuerwehr fängt das Tier ein. Ein Experte identifiziert es als giftige Nachtbaumnatter. Die verletzte Giftschlange muss tierärztlich betreut werden.

03.09.2011 – Am Rande eines Feldwegs in Bovenden entdecken Spaziergänger einen Waran. Das etwa 1 Meter große Tiere sitzt regungslos in der Böschung. Die alarmierte Polizei kann den Waran einfangen. Das Tier scheint aus einer schlechten Haltung zu stammen, es hat verschiedene Verletzungen.

30.08.2011 – In Ueckermünde entdecken Spaziergänger ein etwa 40 cm große apathische Echse im Gebüsch. Die alarmierte Polizei fängt das Tier mit einem T-Shirt ein. Es wird von einem Experten als Wasseragame identifiziert. Das Tier ist abgemagerte, unterkühlt und verletzt. Ein Teil des Schwanzes muss amputiert werden.

29.08.2011 – In Erlangen entdeckt ein Mann bei der Reparatur seines PKW-Anhängers eine riesige Schlange. Das 2 Meter lange Tier hängt an einer Strebe unter dem Fahrzeug. Die Feuerwehr kann die Schlange fangen. Sie wird als Boa Constrictor identifiziert.

28.08.2011 – In Klingen entdeckt eine Anwohnerin eine Echse in ihrer Hofeinfahrt. Mit der Hilfe von Nachbarn fängt sie das Tier ein. Es wird von der Polizei zu einem Tierarzt gebracht. Dieser identifiziert es als Bartagame.

23.08.2011 – In Mannheim entdecken Anwohner auf ihrem Innenhof eine Schlange. Als die alarmierte Polizei eintrifft ist das Tier verschwunden. Es kann schließlich auf einem Hof in der Nachbarschaft gefangen werden. Das Tier wird als Strumpfbandnatter identifiziert.

23.08.2011 – Passanten entdecken auf einer Tiefgaragenzufahrt in Markt Schwaben eine Schlange. Die Feuerwehr wird alarmiert. Mit Mühe gelingt es ihr das Tier zu fangen. Dieses wird schließlich als Kornnatter identifiziert.

22.08.2011 – Aus ihrem Fenster heraus entdecken Anwohner in Überlingen eine Schlange auf der Straße. Ein Streifenpolizist fängt das Tier mit einem Korb. Es handelt sich um eine Kornnatter.

21.08.2011 – In Schwalbach entdecken Anwohner eine Bartagame im Garten. Der Polizei gelingt es das Tier zu fangen.

12.08.2011 – In Gronau wird eine Bartagame gefunden. Das Tier wird dem Fundbüro gemeldet.

11.08.2011 – Eine Berlinerin entdeckt auf ihrem Balkon eine Schlange. Das Tier flüchtet ins Gebüsch. Der Polizei gelingt es die Schlange zu fangen. Die Kornnatter wird in eine Tierklinik gebracht.

10.08.2011 – In Nürnberg findet ein Mann eine Schlange im Park. Er nimmt das Tier mit. Es handelt sich um eine 1,3 Meter lange gelbe Anakonda.

09.08.2011 – In Görlitz stellt ein Terrarianer fest, dass seine beiden Kornnattern entkommen sind. Eines der Tiere kann auf dem Balkon eingefangen werden. Das zweite Tier bleibt verschwunden.

07.08.2011 – In Thalfingen finden Spaziergänger auf einem Feldweg eine 1,20 Meter lange Boa Constrictor. Der Feuerwehr gelingt es das Tier einzufangen, es wird in einen Tierpark gebracht.

07.08.2011 – In Frankfurt bemerkt eine Frau seltsame Geräusche hinter ihrem Wohnzimmerschrank und findet bei näherem Hinsehen eine Schlange. Die alarmierte Feuerwehr fängt das Tier, es handelt sich um eine Königsnatter. Der Besitzer kann ausfindig gemacht werden, er sagt aus, dass das Tier bereits vor 3 Wochen entkommen sei.

02.08.2011 – In Georgsmarienhütte entdeckt ein Passant mitten in der Nacht eine Schlange auf dem Gehweg. Die Feuerwehr fängt das Tier ein. Es kann als Kornnatter identifiziert werden.

31.07.2011 – Im Juli muss die Reptilienauffangstation zwei vor dem Tierheim ausgesetzte Kaiserskorpione aufnehmen.

27.07.2011 – In Kirchlengern findet eine Frau auf dem Heimweg vom Einkaufen eine Schlange auf der Straße. Das Tier ist etwa ein Meter groß und kann von der herbeigerufenen Feuerwehr eingefangen werden. Es handelt sich vermutlich um eine Natter. Die Feuerwehr versucht den Halter zu ermitteln, damit er die Kosten des Einsatzes übernimmt.

27.07.2011 – In Würzburg entdeckt ein Mieter eine 40cm lange Schlange in seiner Wohnung. Die Feuerwehr braucht eine Stunde um das Tier einzufangen. Ein Experte identifiziert die Schlange schließlich als Kornnatter.

25.07.2011 – An den Hofer Seen werden innerhalb von nur 10 Tagen vier ausgesetzte Wasserschildkröten von Spaziergängern gefunden.

20.07.2011 – In Hannover entdeckt ein Anwohner auf dem Vordach der Eingangstür eine Schlange. Er alarmiert die Feuerwehr, die das Tier einfängt. Es handelt sich um eine Kornnatter, die einem Hausbewohner gehört.

18.07.2011 – Im Kreis Lippe findet ein Angler einen 1,20 Meter großen Bindenwaran. Das Tier ist in schlechtem Zustand. Es hat Verbrennungen von falsch angebrachten Wärmelampen und Verletzungen an den Krallen, die ihm abgetrennt wurden.

17.07.2011 – In Gau-Odernheim finden Passanten eine Schlange auf der Straße. Das etwa einen halben Meter große Tier wird von der Feuerwehr mit einem Eimer eingefangen. Es handelt sich um einen jungen Königspython.

17.07.2011 – Vor einem Zoogeschäft in Meinerzhagen wird ein 1,20 großer Leguan in einem Pappkarton ausgesetzt. Mitarbeiter finden das Tier, als sie das Geschäft am Morgen öffnen wollen. Auf dem Karton steht „Help! Leguan, drei Jahre“. Die Polizei ermittelt.

14.07.2011 – In Worfelden finden Anwohner eine Schlange und informieren die Freiwillige Feuerwehr. Diese kann das Tier einfangen. Es handelt sich um eine Kornnatter.

13.07.2011 – In Oberhausen wird ein Mann mitten in der Nacht vom aufgeregten Geflatter seines Wellensittichs geweckt. Im Käfig entdeckt er eine 50cm lange Schlange. Feuerwehr und Polizei kommen um das Tier einzufangen. Es handelt sich um eine Kornnatter.

09.07.2011 – In Morbach entdeckt ein Anwohner eine Schlange auf dem Dach eines Hauses. Die Polizei kann das Tier fangen. Es handelt sich um eine 1,50 Meter lange Boa Constrictor.

06.07.2011 – In Lohre müssen die Mitarbeiter einer Autowerkstatt eine verwesende Schlange aus der Lüftungsanlage eines Skoda entfernen. Die 1,20 Meter große Kornnatter war ihrem Besitzer während eines Transports entkommen.

30.06.2011 – Im Juni entdeckt ein Passant zwei Vogelspinnen im Westpark in München. Die Tiere werden in die Reptilienauffangstation München gebracht.

26.06.2011 – In Raunheim entdeckt ein Mann eine Schlange in seiner Garageneinfahrt. Er befördert das Tier mit einem Stock in ein Terrarium und übergibt es der Feuerwehr.

15.06.2011 – In Meißen setzt ein unbekannter eine große Schnappschildkröte vor dem Tierheim aus. Die Mitarbeiter finden das Tier in einer blauen Tonne vor der Tür.

15.06.2011 – In Kassel findet eine Mitarbeiterin der Müllabfuhr eine Schlange in einem Papierkorb. Ein Kollege fängt das Tier. Es wird als Kornnatter identifiziert.

13.06.2011 – In einem Parkhaus entdecken Passanten eine 50 cm lange Schlange. Die Polizei fängt das Tier ein. Es handelt sich um eine junge Königsnatter. Das Tier ist ausgehungert und muss aufgepäppelt werden.

12.06.2011 – Auf einem Gehsteig in München entdeckt eine Passantin in einem Karton sechs kleine Bartagamen. Die noch sehr jungen Tiere wurden von ihrem Besitzer wir Sperrmüll entsorgt. Die Polizei bringt sie in eine Auffangstation.

07.06.2011 – In Ludwigshafen wird eine 90cm lange Kornnatter gefunden. Schon eine Woche zuvor wurde eine ausgesetzte Echse eingefangen. Die Polizei vermutet, dass ein Terrarienbesitzer sich Stück für Stück seiner Tiere entledigt. Das Umweltkommissariat der Kriminalinspektion nimmt daher die Ermittlungen auf.

06.06.2011 – Ein Mann in München entdeckt beim Öffnen einer Mülltonne einen Königspython. Das Tier wurde offensichtlich weggeworfen. Es wird eingefangen und einer Reptilienauffangstation übergeben.

05.06.2011 – In Mannheim findet ein Anwohner eine zirka ein Meter lange Schlange in seinem Garten. Er fängt das Tier mit einem Karton und übergibt es der Polizei. Es handelt sich um eine Kornnatter.

05.06.2011 – In Coesfeld entdeckt ein Rollerfahrer eine 1,20 Meter lange Schlange auf der Fahrbahn. Er alarmiert Polizei und Feuerwehr. Das Tier flüchtet in einem Gullischacht und kann nur mit einiger Mühe geborgen werden. Es handelt sich um eine Kornnatter. Die Polizei bittet um Hinweise zum Besitzer.

05.06.11 – Ein 57-jähriger Mann entdeckt in seinem Garten eine Schlange. Er fotografiert das Tier und vergleicht die Aufnahme mit Bildern aus dem Internet. So gelingt es ihm die Schlange als Königsnatter zu identifizieren . Er verständigt die Polizei, die das Tier einfängt.

05.06.2011 – In Weißensberg finden Passanten auf einem Fußweg eine etwa 1 Meter lange Schlange. Die Feuerwehr kann das Tier einfangen. Es handelt sich um eine Kornnatter.

04.06.2011 – Als sie ihr Kleinkind in den Buggy legen will, entdeckt eine Frau aus Buchholz darin eine Schlange. Sie ruft einen Nachbarn um Hilfe, der das Tier mit einem Krückstock auf die Straße befördert. Dort wird die Schlange von der Polizei geborgen. Es handelt sich um eine Kornnatter.

31.05.2011 – Im Mai muss die Reptilienauffangstation München zwei in einem Karton gefundene Schmuckschildkröten, einen ausgesetzten Brillenkaiman, zwei vor einem Tierheim ausgesetzte Tunesische Landschildkröten und zwei ausgesetzte Asiatische Wasseragamen aufnehmen.

26.05.2011 – In Oldendorf fängt ein Angler versehentlich eine Schildkröte. Dem Tier muss der Angelhaken aus dem Hals operiert werden. Es handelt sich um eine 25cm große Rotwangen-Schmuckschildkröte.

20.05.2011 – In Blumberg findet ein Junge eine Landschildkröte. Das Tier wird von einer Anwohnerin versorgt.

18.05.2011 – Ein Radfahrer entdeckt an den Ricklinger Kiesteichen eine 50 Zentimeter große Schildkröte. Das Tier wird von der Feuerwehr mit einiger Mühe eingefangen. Es handelt sich um eine Schnappschildkröte.

13.05.2011 – Von seinem Balkon entdeckt ein Mann aus Bremen eine Schlange in seinem Vorgarten. Er alarmiert die Polizei. Ein Polizistin fängt das 1,20 Meter lange Reptil und steckt es in eine Wäschewanne.
Später wird die Schlange als Kornnatter identifiziert.

10.05.2011 – In Johannisthal findet eine Passantin eine 1,5 Meter lange Schlange. Einem Anwohner gelingt es das Tier einzufangen. Es handelt sich um eine Kornnatter.

09.05.2011 – Auf einem bei Oberding entdecken Spaziergänger eine 32 Kilo schwere Landschildkröte. Sie informieren die Polizei. Diese kann das Tier schnell einfangen. Es handelt sich um eine Spornschildkröte. Der Halter kann ermittelt werden.

06.05.2011 – In Lichtenfels krabbelt eine Schildkröte im fließenden Verkehr auf der Fahrbahn. Eine Autofahrerin sammelt das Tier ein und bringt es zur Polizei.

05.05.2011 – In Mettmann fängt die Polizei einen 1 Meter großen Leguan ein. Das Tier war eineinhalb Wochen zuvor seiner Besitzerin über den Balkon entwischt.

01.05.2011 – Als sie ihre Sonnenschirm holen will, blickt eine Frau aus Mönchengladbach in die Augen einer 60cm langen Schlange. Sie informiert sofort die Feuerwehr. Diese kann das Tier fangen. Es handelt sich um einen Python.

21.04.2011 – In Werne entdeckt eine ältere Frau eine Schlange auf ihrem Balkon. Die Feuerwehr identifiziert das Tier als Kornnatter und fängt es ein. Es gehört einem Nachbarn.

20.04.2011 – Ein Radfahrer entdeckt in der Rott eine tote Schlange. Die Feuerwehr birgt das tote Tier aus dem Wasser. Es handelt sich um einen 2,5 Meter großen Tigerpython.

11.04.2011- In Bobenheim-Roxheim entdeckt ein Passant eine Schildkröte an einem See. Er informiert die Polizei, die wiederum die Tierrettung einschaltet. Diese kann das Tier, vermutlich eine Schnappschildkröte fangen, und bringt es in eine Auffangstation.

05.04.2011 – In einer Mülltonne findet eine Frau aus Aschaffenburg-Schweinheim eine Schlange. Sie informiert die Polizei, die das Tier als Kettennatter identifiziert. Anscheinend hatte ein anderer Hausbewohner die Schlange zuvor im Keller gefunden und sie in den Müll geworfen, weil er sie für tot hielt.

05.04.2011 – In Wehrden findet ein Mann eine Schlange in seinem Hof. Er bugsiert das Tier in einen Beutel und informiert die Polizei. Diese identifiziert die Schlange als Kornnatter.

04.04.2011 – In Castrop-Rauxel entdeckt eine Frau eine Schlange, die sich gerade durch ihr Balkonfenster in die Wohnung schlängelt. Mitarbeiter des Ordnungsamtes fangen das Tier ein. Es handelt sich um eine Kornnatter. Das Tier wird in eine Pflegestelle gebracht.

04.04.2011 – In Dachtel meldet ein Mann einen drei Meter langen Python als vermisst. Er hatte auf das Tier eines Bekannten aufpassen sollen. Nach zweieinhalbstündiger Suche entdeckt die Polizei das Tier schließlich im Gartenhaus.

03.04.2011 – In Eilenburg entdecken Kinder in einem Wald zwei tote Riesenschlangen. Die beiden Netzpythons waren vermutlich ausgesetzt worden und sind dann erfroren.

31.03.2011 – Im März werden m Eingangsbereich der Reptilienauffangsation München 34 Kornnatterjungtiere ausgesetzt. Die noch nicht sonderlich alten Tiere sind teilweise in schlechtem Ernährungszustand und müssen zwangsgefüttert werden.

30.03.2011 – In Bissendorf findet ein Bauer am Waldrand eine tote Riesenschlange. Wenige Tage zuvor war ihm der Fahrer eines roten Geländewagens aufgefallen, der an dieser Stelle etwas abgeladen hatte. Als er vor Ort nachsah fand er zunächst nur einen Haufen Sägespäne, ledrige Eihüllen und alte Schlangenhäute. Erst einige Tage später findet er noch eine mehrere Meter lange armdicke tote Schlange. Das Tier ist unter Terrarieneinstreu verscharrt.

29.03.2011 – In Eilenburg findet eine Frau beim Hundespaziergang eine tote Schlange. Der drei Meter große Python ist auf einer Länge von einem Meter aufgeschlitzt. Das hintere Drittel des Körpers ist zudem verbrannt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Tierquälerei.

29.03.2011 – In Salzgitter findet eine 71-jährige Frau eine 50 Zentimeter lange Schlange im Bad. Das Tier verschwindet vor dem Eintreffen der alarmierten Polizei spurlos. Später kriecht die Schlange in einer anderen Wohnung des Mehrfamilienhauses unter einem Sofa hervor. Der Bewohner erschlägt das Tier mit einer Kombizange.

28.03.2011 – Ein siebenjähriges Mädchen aus Hannover entdeckt eine Boa constrictor in der Toilette. Die Mutter ruft sofort die Polizei, die das Tier fotografiert, bevor es wieder im Abwasserrohr verschwindet. Wenige Tage später werden die Abwasserrohre des Hauses aufgestemmt und die Schlange tot geborgen.

28.03.2011 – In Eilenburg entdeckt eine Spaziergängerin den Kadaver eines 3 Meter großen Python. Das etwa 15 Jahre alte Tier ist auf der Länge von einem Meter aufgeschlitzt und zum Teil verbrannt. Die Polizei ermittelt wegen Tierquälerei.

22.03.2011 – In Blender finden Anwohner im Straßengraben einen toten Leguan. Das Tier machte einen stark unterernährten Eindruck und weist blutige Verletzungen auf. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf.

18.03.2011 – In Hohenkirchen findet ein Rentner in seinem Gartenhäuschen eine zusammengerollte Schlange. Recherchen ergeben, dass es sich um eine Kornnatter handelt. Das Tier wird in eine Auffangstation gebracht.

18.03.2011 – In Birndorf finden Gemeindearbeiter auf einem Parkplatz einen über zwei Meter langen Tigerpython. Das Tier ist in ein blaues Handtuch eingewickelt und in einem Karton verpackt. Verletzungen am Kopf des Pythons deuten darauf hin, dass das Tier getötet und dann weggeworfen wurde.

17.03.2011 – In Siegen bemerkt eine Passantin eine etwa ein Meter große Schlange im Eingangsbereich eines Hauses. Am Türknauf der Haustür hängt ein Sack, in dem sich offenbar noch eine weitere Schlange befindet. Die Polizei wird alarmiert. Die Ermittlungen führen zu der Erkenntnis, dass die Tiere offensichtlich bewusst ausgesetzt wurden. Bei den Tieren handelt es sich um zwei Königspythons.

15.03.2011 – In Kempten fängt die Polizei auf einem Kinderspielplatz eine Albion-Schlange. Das unterkühlte Tier wird als Kornnatter identifiziert.

13.03.2011 – In einem Klärwerk in Bochum entdeckt ein Mitarbeiter eine völlig entkräftete Kornnatter. Ein zu Hilfe gerufener Reptilienfachmann fängt das geschwächte Tier ein. Die etwa ein Meter lange Schlange war nach Angaben der Feuerwehr vermutlich von ihrem Besitzer in der Kanalistaion ausgesetzt worden und hatte sich in der Hebeanlage des Klärwerks ein warmes Plätzchen als Unterschlupf gesucht.

22.02.2011 – In Obergelpe findet ein Mann einen toten Netzpython unter der Motorhaube seines Wohnmobils. Das Tier wurde vermutlich ausgesetzt und ist dann erfroren.

16.02.2011 – In Schabenhausen findet die Polizei in der Feuerstelle eines Grillplatzes die Überreste einer Schlange. Vermutlich handelte es sich bei dem Tier um einen Königspython. Die Polizei geht davon aus, dass das Tier bei lebendigem Leib verbrannt wurde. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem Täter.

14.02.2011 – Auf einem Grünstreifen in Bocholt wird eine Kornnatter gefunden. Der Besitzer meldet sich bei der Polizei. Ihm war das Tiere „entschlüpft“.

26.01.2011 – Eine Berlinerin entdeckt in einem Mülleimer eine Tüte mit zwölf ausgesetzten Schlangen. Die Kornnattern sind jeweils zu viert in Plastikschälchen mit Deckel untergebracht, wie sie auf Tierbörsen zum Einsatz kommen.

23.01.2011 – In Klingenthal wird in einem Bach eine zwei Meter lange und etwa acht Kilogramm schwere tote Würgeschlange gefunden. Das tote Tier weist bereits Verwesungsspuren auf und starb offenbar an Unterkühlung.

22.01.2011 – In einer Berliner Wohnung findet eine ältere Dame zwei Kornnattern in ihren Schuhen. Eine befreundete Biologielehrerin fängt die Tiere ein und bringt sie ins Tierheim.

13.01.2011 – In München findet eine Gruppe Kindergartenkinder eine Schlange in einem Plastikcontainer, den jemand im Unterholz abgestellt hat. Feuerwehr und Polizei werden gerufen, müssen aber feststellen, dass die etwa 2 Meter lange Boa bereits tot ist.

10.01.2011 – In einem Handyladen in Aachen wird eine rund 50 Zentimeter lange Schlange entdeckt. Die Feuerwehr fängt das Tier ein. Es soll sich um eine Königsnatter handeln.

09.01.2011 – In Moers wird ein Schlangenhalter von seiner hochgiftigen chinesischen Nasenotter in den Zeigefinger gebissen. Das in Deutschland nicht vorrätige Gegengift muss aus der Schweiz geholt werden. Der Mann kann gerettet werden.

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