Archive for Januar 2011

Zirkusillusionen

Samstag, 29. Januar 2011

In Deutschland kämpfen über 300 Zirkusunternehmen, vom kleinen Familienzirkus bis hin zum professionellen Showunternehmen um die Gunst des Publikums. Exotische Wildtiere und umfangreiche Tierschauen sollen Zelt und Kasse füllen. Berauscht von Musik, lachenden Clowns, Scheinwerferlicht und Popcorn-Geruch erliegen Erwachsene wie Kinder dem Zauber des Zirkus und der Illusion, dass es den Tieren im Zirkus gut geht. Wie das Leben der Tiere hinter den bunten Kulissen wirklich aussieht, wird vor der Öffentlichkeit verborgen – aus gutem Grund. Jenseits von Applaus und Scheinwerfern fristen die Zirkustiere ein elendes Dasein.

Zirkus – bedeutet für die Tiere jeden Tag ihres Lebens in einer Umgebung gefangen zu sein, in der sie selbst ihre elementarsten Bedürfnisse nicht ausleben können. Statt Zirkuszauber erleben sie Einsamkeit, Langeweile, Hunger und Gewalt. Mit spitzen Eisenhaken, Peitsche und Elektroschockern bringt man ihnen bei, durch brennende Reifen zu springen, auf einem Roller zu fahren oder auf dem Kopf zu stehen. Obwohl sich jeder Zirkus lautstark der „sanften“ Dressur und des Tierschutzes rühmt, können besonders aufmerksame Zirkusbesucher sehen, wie die Tiere auch bei  manch renommierten Zirkusunternehmen, in der Manege malträtiert werden. Den gar nicht dickhäutigen Elefanten wird die eiserne Spitze des Elefantenhakens schmerzhaft in ihre empfindlichen Körperstellen, ins Ohr, in den Rüssel oder direkt neben das Auge gebohrt. Großkatzen und Bären werden mit Peitschen, Stöcken und Elektoschockern in Schach gehalten. Mit einer flinken Bewegung, die von Zuschauern nicht einmal wahrgenommen wird, schlägt der Dompteur dem Tier den Elektroschocker ins Gesicht und versetzt ihm einen schmerzhaften Stromschlag. Und auch die Peitschenhiebe, die die Pferde in Formation halten, werden von Zuschauern kaum bemerkt. Doch nicht genug der „sanften“ Dressur. Zum Repertoire der Illusionisten gehören auch Eiswasserbäder für Riesenschlangen, Beruhigungsmittel für Großkatzen, aufgebogene Eisenstangen als Dressurhilfe und Prügelstrafe für „ungehorsame“ Elefanten.

Genauso grausam wie die Dressurmethoden in der Manege, ist der Alltag der Tiere hinter den Zeltplanen. Elefanten werden wie Sträflinge in Ketten gehalten. Egal ob sie Hunger oder Durst haben, ihnen warm oder kalt ist, die schweren Eisenketten an ihren Beinen verhindern jede Bewegung. In Reih und Glied stehen sie nebeneinander, unfähig Kontakt zu ihren Artgenossen aufzunehmen. Dabei sind Elefanten sehr soziale Tiere, die in Freiheit in Familienverbänden zusammenleben. Sie helfen verletzten Artgenossen, erziehen und behüten gemeinsam den Nachwuchs und helfen als Ammen bei der Geburt von Jungtieren. Im Zirkus hingegen sind sie der Monotonie hilflos ausgeliefert. Das Fehlen von Bewegung, die Reizarmut und die Zerstörung ihrer Sozialstruktur lässt die intelligenten Tierriesen regelrecht wahnsinnig werden.

Tiger, deren Reviere sich in Freiheit über dutzende Quadratkilometer erstrecken, müssen ihr Dasein im Zirkus in einem kleinen Käfigwagen fristen. Nach wenigen Schritten endet ihr Lebensraum an einer Gitterwand und sie beschreiten erneut den gleichen kleinen Kreis. Sie können nicht springen, nicht rennen, nicht klettern und nicht schwimmen. Alles was ihr Leben in Freiheit ausmacht, wird ihnen vorenthalten, nur damit sie im bunten Scheinwerferlicht durch einen brennenden Reifen springen.

Nicht besser ergeht es den Bären. Von Natur aus haben sie einen sehr ausgeprägten Spieltrieb und sind sehr neugierig. Sie sind hervorragende Kletterer und lieben es zu baden oder sich auf dem weichen Waldboden zu wälzen. Doch im Zirkus hält man sie in einem wenige Quadratmeter kleinen Gitterwagen, in dem sie sich die gerade einmal aufrichten können. Nichts befriedigt ihre Neugierde oder regt sie zum spielen an. Die unnatürliche Nähe der Menschen, anderer Tiere, das Fehlen der Winterruhe und der ständige Transport von einem Gastspielort zum nächsten bedeuten für die Tiere permanenten Stress, dem sie ihr Leben lang hilflos ausgeliefert sind.

Obwohl ihr Element das Wasser ist, werden auch Seelöwen in Zirkussen gehalten. In Freiheit tauchen sie 100 Meter tief und bleiben
bis zu einer viertel Stunde unter Wasser. Doch im Zirkus müssen die ausdauernden Schwimmer ihr Dasein in einem umgebauten LKW fristen. Ein kleines Planschbecken mit nur einem Meter Wassertiefe ist die einzige Bademöglichkeit für die bewegungsaktiven Tiere.

Nicht besser ergeht es den Flußpferden, Affen, Nashörnern, Giraffen, Zebras und all den anderen Tieren, die im kleinen Wagen von Ort zu Ort gekarrt werden. Sie alle werden auf kleinstem Raum gehalten, fern ihrer natürlichen Heimat, in einer tristen Umgebung, ohne die Möglichkeit ihre natürlichen Verhaltensweisen oder ihr Sozialverhalten auszuleben.

So können Sie helfen:

  • Besuchen Sie keine Zirkusse mit Tierdarbietungen, sondern fortschrittliche Unternehmen, wie z.B. den Zirkus „Flic Flac“, die auf Tiernummern verzichten.
  • Klären Sie ihre Freunde und Bekannte über das Leiden der Zirkustiere auf. Bitten Sie sie auch von Besuchen in solchen Unternehmen abzusehen, denn solange Geld mit den Tieren verdient wird, werden sie weiter in ihren kleine Gitterwagen von Ort zu Ort gekarrt.
  • Schreiben Sie einen Leserbrief, wenn in ihrer regionalen Zeitung euphorisch und unkritisch bevorstehende Zirkusgastspiele angekündigt werden. Machen Sie die Redaktion auf den grausamen Alltag der Zirkustiere aufmerksam und bitte Sie sie darüber zu berichten.
  • Informieren Sie animal public, wenn ein Zirkus mit Tieren in ihrer Nähe gastiert. Beobachten Sie genau, welche Tiere wie gehalten werden. Erkundigen Sie sich beim Veterinäramt, ob der Zirkus sich angemeldet hat.
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Dunjas Leben im Zirkus

Mittwoch, 26. Januar 2011

Liebe Kinder,

ich bin Dunja und ich bin ein Elefant. Ich lebe in einem Zirkus. Das klingt für viele sicher ganz toll, da es dort immer viele interessante Vorstellungen zu sehen gibt. Aber in Wirklichkeit ist es für uns Tiere gar nicht so schön im Zirkus, wie es für alle aussieht. Und ich möchte euch mal erzählen, warum das so ist. Ich bin sehr einsam, weil mir meine Familie und meine Freunde fehlen. Man hat mich ihnen einfach weggenommen, als ich klein war, und ich wurde nicht einmal gefragt. Da ich hier eingesperrt bin, kann ich sie auch nicht besuchen. Hier in meinem kleinen Stall ist ganz wenig Platz und meistens habe ich Ketten um meine Füße. Das macht mich ganz traurig. Nur wenn ich trainieren muss, werde ich aus dem Stall gelassen. Ihr denkt jetzt, dass ich dafür viele Freunde unter den Menschen habe, die im Zirkus arbeiten, weil die immer so nett lachen. Aber das sind nicht meine Freunde, und wenn ihr nicht dabei seid, sind sie auch nicht mehr nett. Ich muss ständig irgendwelche Dinge machen, die ich gar nicht tun will: zum Beispiel einen Handstand machen, was immer sehr anstrengend ist. Denn wie ihr wisst, sind wir Elefanten sehr groß und auch schwer. Eigentlich konnte ich das auch nie, aber ich musste es lernen. Wenn ich nicht das mache, was die anderen wollen, werde ich mit einem Stock geschlagen. Diesen Stock nennt man „Elefantenhaken“ und vor diesem habe ich Angst, weil es mir weh tut, wenn ich damit geschlagen werde.  Manchmal seht ihr sicherlich auch, dass ich mit dem Kopf hin- und herwippe. Dann schunkele ich nicht zur Musik, wie die Zirkusmitarbeiter behaupten. Das, was ich dann tue, nennt man „weben“ – und das machen Elefanten, wenn sie sich nicht wohl fühlen. Ihr seid ja auch manchmal ungeduldig, nervös oder fühlt euch nicht wohl, und dann wippt ihr herum. Und so fühlen wir Elefanten uns fast immer. Ich möchte einfach nur wieder bei den anderen Elefanten in der Freiheit sein, so wie ihr bei eurer Familie und euren Freunden. So wie mir geht es auch den anderen Tieren im Zirkus, ob Löwe, Tiger, Bär, Zebra, Affe oder Kamel. Wir möchten alle lieber unsere Freiheit. Ihr könnt uns Tieren helfen. Natürlich könnt ihr in einen Zirkus gehen, wenn ihr das möchtet, aber bitte in einen Zirkus ohne Tiere. Auch dort gibt es viel Spannendes zu sehen. Die Artisten sind toll und können eine ganze Menge, das kann ich euch garantieren.

 

 

 

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Cocos Leben im Zoo

Mittwoch, 26. Januar 2011

Hallo liebe Kinder, 

ich heiße Coco und bin ein Schimpanse, der in einem Zoo lebt. Einige von euch haben mich vielleicht sogar schon einmal dort gesehen. Ich weiß, ihr mögt den Zoo wahrscheinlich, weil ihr gern die vielen Tiere dort beobachtet. Aber wisst ihr, ich mag den Zoo überhaupt nicht. Ich möchte euch erzählen, warum das so ist. Ich habe dort kein Privatleben und ich werde den ganzen Tag nur angestarrt. Stellt euch einmal vor, ihr kommt in eine neue Schulklasse, ihr kennt niemanden und alle anderen Kinder stellen sich plötzlich um euch herum und starren euch an, lachen und zeigen mit dem Finger auf euch. Wie würdet ihr euch dann fühlen? Und genauso geht es mir jeden Tag. Ich kann mich nicht einmal am Kopf kratzen, ohne dass irgendeine Bemerkung kommt, wie „Guck mal, der kratzt sich am Kopf“. Als wenn das etwas so Besonderes wäre. Und dann versuchen es einige noch nachzuahmen. Sie fangen dann an, herumzuzappeln, sich unter den Achseln zu kratzen und irgendwelche Töne von sich zu geben. Ich finde das nicht gut, weil es mir dann so vorkommt, als wenn sich die Leute über mich lustig machen. Ich kann mich dann auch nicht einfach verstecken, weil die Affengehege oft so eingerichtet sind, dass man mich immer sehen kann. Die Zoobesitzer möchten ja Geld mit mir verdienen. Viele Menschen möchten mich auch füttern und werfen mir Bonbons und Popcorn durch das Gitter. Aber das ist für meine Zähne genauso ungesund wie für eure und in der freien Natur, da wachsen ja die Süßigkeiten auch nicht an Bäumen. Ich bekomme auch Bauschmerzen von solchen Dingen und kann richtig krank werden. Das ist alles nicht schön, und ich würde viel lieber draußen in der Freiheit mit meinen Freunden durch die Baumkronen springen. Genauso wir mir geht es auch den anderen Tieren im Zoo. Vielleicht hast du schon einmal gesehen, dass Tiger oder Löwen immer am Gitter hin- und herlaufen. Es geht ihnen dann nicht gut, denn die meisten Tiere legen in der freien Wildbahn oft viele Kilometer am Tag zurück, und das können sie natürlich im Zoo nicht.  Wenn ihr uns helfen möchtet, dann geht am Wochenende und in den Ferien mit euren Eltern lieber ins Kino, in den Freizeitpark oder ins Schwimmbad statt in den Zoo. 

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Zootierhaltung

Mittwoch, 26. Januar 2011

Nasenbär im Zoo

Wenn man in der Stadt lebt, dann sieht man nur wenig von der Natur. Stattdessen sind überall Häuser, Straßen und viel Lärm. Das hat auch schon die Menschen vor 200 Jahren gestört und daher haben sie zoologische Gärten gegründet. Dort kann man im Grünen spazieren gehen, ein Eis essen und zudem noch wilde Tiere aus aller Welt von ganz nahem ansehen. Für uns Menschen ist das ein schöner Ausflug am Wochenende, aber während wir nach Hause gehen, müssen die Tiere im Zoo bleiben. Und das ist gar nicht schön. In freier Wildbahn laufen wilde Tiere weite Strecken, klettern auf hohe Bäume, graben tiefe Höhlen oder schwimmen durch breite Flüsse. Im Zoo sind sie in einem kleinen Gehege eingesperrt. Weil sie sich nicht so bewegen können wie in freier Natur, ist ihnen langweilig. Manche Tiere werden darüber sogar krank und laufen traurig immer wieder hin und her oder wackeln ständig mit dem Kopf. Das nennt man eine Verhaltensstörung.  Viele Menschen sind traurig, wenn sie das sehen. Daher sagen die Zoos, dass sie die Tiere nicht zum Spaß halten, sondern um Arten vor dem Aussterben zu schützen. Aber das stimmt nicht wirklich.  Im Zoo verlernen die Tiere, wie man in freier Natur überlebt. Sie lernen nicht zu jagen oder sich vor einer Gefahr zu verstecken. Sie wissen nicht, wie man ein Wasserloch sucht oder wo sie viel Futter finden können. Darum kann man vom Aussterben bedrohte Tierarten nicht einfach im Zoo nachzüchten und ihre Nachkommen wieder freilassen. Auch wenn dies vielleicht bei einzelnen Tieren gelingen mag, ist das große Problem des Artensterbens dadurch nicht gelöst. Denn Tiere sterben nicht einfach so aus, sondern weil ihr Lebensraum vom Menschen zerstört wird. Nur wenn man dieses Problem löst, kann man das Aussterben von Arten verhindern. Die Tiere im Zoo sind dabei keine Hilfe. Sie sind tatsächlich nur eingesperrt, damit wir Menschen sie uns aus der Nähe ansehen können. Dabei ist das doch eigentlich langweilig. Die Tiere gucken traurig durch die Gitter oder schlafen. In Naturfilmen kann man sie dagegen sehen, wie sie wirklich sind: mutige Jäger, schnelle Sprinter oder Weltklasse-Kletterer. Das ist viel spannender und lehrreicher.

Tierschützer fordern darum, dass man die Zootierhaltung auslaufen lassen sollte. Wenn keine Tiere mehr gefangen werden und keine Tiere mehr gezüchtet werden, dann muss in einigen Jahren kein Tier mehr eingesperrt im Zoo leiden. Und die leeren Zoos könnte man in große Abenteuerspielplätze umwandeln, das wäre doch ein viel schöneres Ausflugsziel.

So kann man den Zootieren helfen:

  • Keine Zoos besuchen. Solange die Zoos mit ihren Tieren Geld verdienen, wird sich an der Situation der Zootiere nichts ändern.

  • Familie und Freunde informieren. Wenn ganz viele Menschen nicht mehr in den Zoo gehen, dann wird es bald keine Zoos mehr geben.

  • Darüber schreiben. Egal ob in einer Schülerzeitung, einem Leserbrief oder im Internet. Schreibt über das Leid der Zootiere und informiert so andere Menschen.

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Wildtiere im Zirkus

Mittwoch, 26. Januar 2011

Affe im Zirkus

Vor etwa 250 Jahren wurden die ersten Zirkusunternehmen gegründet. Akrobaten, Magier, Clowns und Kunstreiter zeigten dort ihr Können. Viele Jahre später begannen die Zirkusunternehmen auch wilde Tiere, die man in Afrika oder Asien gefangen hatte, vorzuführen. Internet, Fernsehen oder Kino gab es noch nicht; und auch die Fotografie war gerade erst erfunden. Einige Menschen hatten noch nie auch nur das Bild eines Elefanten, eines Nashorns oder einer Giraffe gesehen und waren natürlich begeistert, solche Tier plötzlich in echt vor sich zu sehen. Aber auch Menschen wurden damals ausgestellt – zum Beispiel kleinwüchsige Menschen, siamesische Zwillinge oder farbige Afrikaner. Diese Menschenschauen gibt es zum Glück heute nicht mehr. Aber Wildtiere wie Elefanten, Tiger, Löwen oder Affen werden auch heute noch im Zirkus gehalten. Für die Tiere ist das gar nicht schön. Sie sind in kleine Gitterwagen eingesperrt oder werden sogar an den Beinen angekettet. Sie können nicht laufen, klettern, schwimmen oder jagen, wie sie das machen würden, wenn sie frei wären. Egal ob sie Hunger, Langeweile, Angst oder Schmerzen haben, ihnen kalt oder zu warm ist, sie sind auf einer Fläche etwa so groß wie ein Klassenzimmer eingesperrt und können sich nicht selber helfen. Als wäre das nicht schlimm genug, müssen sie auch noch ein paar Mal am Tag die Kunststücke vorführen, die man ihnen beigebracht hat. Tiger müssen durch brennende Reifen springen, Elefanten auf den Hinterbeinen stehen und Affen Kleider tragen. Das tut kein Tier freiwillig. Mit Schlägen, Elektroschocks oder Futterentzug werden sie dressiert. Dabei ist das doch gar nicht mehr nötig. Durch Bücher, das Internet und das Fernsehen wissen heute nicht nur alle Menschen in Deutschland, wie Elefanten, Löwen oder Tiger aussehen, sie wissen sogar, wie sie in freier Natur leben. Daher ist es an der Zeit, die tierquälerische Haltung von Wildtieren im Zirkus endlich genauso zu beenden wie die Menschenschauen. In anderen Ländern ist man schon einen Schritt weiter, da ist die Haltung mancher oder gar aller Wildtiere im Zirkus bereits gesetzlich verboten.

Das fordern Tierschützer auch für Deutschland. Sie wollen ein sogenanntes Nachstellverbot. Das heißt, kein Zirkus darf mehr neue Tiere kaufen oder züchten. Dafür dürfen alle Zirkusunternehmen ihre Tiere, die sie jetzt haben, behalten und können ihr Programm langsam verändern. Doch bislang haben die deutschen Politiker ein solches Verbot noch nicht beschlossen. Daher ist es an jedem Einzelnen, den Tieren im Zirkus zu helfen.

So kann man den Wildtieren im Zirkus helfen:

  • Keinen Zirkus mit Wildtieren besuchen. Wenn die Zirkusunternehmen merken, dass sie mit den armen Tieren kein Geld mehr verdienen können, kaufen sie auch keine neuen Tiere mehr dazu.

  • Familie und Freunde informieren. Wenn ganz viele Menschen nicht mehr in Zirkusunternehmen mit Wildtieren gehen, dann werden immer mehr Zirkusse nur noch Akrobaten, Clowns und Zauberer zeigen.

  • Darüber schreiben. Egal ob in einer Schülerzeitung, einem Leserbrief oder im Internet. Schreibt über das Leid der Wildtiere im Zirkus und informiert so andere Menschen.

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