Archive for Dezember 2010

Verschenken Sie eine Spende

Montag, 20. Dezember 2010

Suchen Sie noch nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk? Warum verschenken Sie nicht einfach eine Spende und helfen damit Wildtieren in Not? Der Beschenkte erhält eine persönliche Geschenkurkunde mit Ihrer individuellen Widmung.

So einfach geht es:

1. Spenden sie einen beliebigen Betrag ganz bequem und sicher über unser Spendenportal.

2. Senden Sie uns Ihren Namen und den Namen des zu Beschenkenden, sowie Ihre persönliche Widmung, ganz einfach per Email (info@animal-public.de).

3. Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden eine individuelle Spendenurkunde per Email und können diese daheim ausdrucken und Ihren Lieben eine ganz besondere Freude machen.

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CDU/CSU blockieren Schutz für Zirkustiere

Donnerstag, 16. Dezember 2010

16.12.2010 – Bereits 2003 sprach sich der Bundesrat für ein grundsätzliches Verbot der Haltung von Wildtieren in Zirkusunternehmen aus. Alle Parteien im Bundestag unterstützen diese Forderung, nur die CDU/CSU lehnte jetzt bei Gesprächen zwischen den Fraktionen eine Verbotsregelung erneut ab. Laura Zimprich, Sprecherin von animal public ist das Verhalten der Union unverständlich. „Die tierschutzwidrigen Umstände in deutschen Zirkusunternehmen sind der CDU/CSU Fraktion bereits seit Jahren bekannt. Es war der ehemalige Ministerpräsident des Landes Hessen, Roland Koch (CDU), der sich 2003 im Bundesrat für ein Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus einsetzte. In Schleswig-Holstein haben CDU und FDP das Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus in ihre Koalitionsvereinbarungen aufgenommen und in München setzt sich die CSU dafür ein Zirkussen mit Wildtieren keine Plätze mehr zu geben. Daher ist es für uns nicht nachvollziehbar warum die CDU/CSU im Bundestag den Schutz von Zirkustieren so massiv blockiert.“

Gemeinsam mit 18 Tier- und Naturschutzverbänden fordert animal public die CDU/CSU in einem offenen Brief dazu auf, ihre andauernde Tierschutzblockade bei Zirkustieren endlich aufzugeben.

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Tigertötung: Landgericht Magdeburg weist Berufung zurück

Donnerstag, 16. Dezember 2010

07.12.2010 – Im Berufungsprozeß um die Tötung von drei Tigerbabys hat der Magdeburger Zoo wieder eine juristische Niederlage erlitten. Das Magdeburger Landgericht sah es als erwiesen an, dass für das Sterben der Tiger kein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes vorlag. Der Magdeburger Zoodirektor Kai Perret und seine Mitarbeiter hatten am 5. Mai 2008 drei gesunde, neugeborene Tigerbabys mit je 2,5 Milliliter T61-Gift direkt ins Herz getötet, da die Tiere nicht reinerbig waren. animal public hatte daraufhin Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet.

Aus Sicht des Landgerichts war die Tötung der Tiere nicht notwendig. So wäre es möglich gewesen, die nicht reinrassigen Tigerwelpen zwei Jahre lang im Magdeburger Zoo zu behalten. Erst dann hätte man die drei aufgrund der Geschlechtsreife separieren müssen. „Inzwischen hätten sie die Möglichkeit gehabt, sich nach einer Abgabemöglichkeit umzusehen“, wandte sich Richter Sternberg an die Angeklagten. Der Zoo hätte auch versuchen können, über einen Spendenaufruf an die tierlieben Magdeburger Geld hereinzuholen. „Die sofortige Tötung diente nicht unmittelbar dem Artenschutz.“ Zudem habe die Möglichkeit der Sterilisation bestanden. Sternberg: „,Taskan‘ wurde doch auch nicht eingeschläfert, nachdem bekannt wurde, dass Sumatra-Blut in seinen Adern fließt. Er wurde sterilisiert.“
Die Berufungskammer minderte lediglich die Höhe der Verwarnung. Der Magdeburgs Zoodirektor Kai Perret (45) muss statt 8100 Euro
2700 zahlen, Zoo-Tierarzt Pierre G. (33) statt 4500 Euro 1500, der inzwischen pensionierte Zoo-Inspektor Ortwin K. (62) statt 3600 Euro ebenfalls 1500 und Zoo-Bereichsleiter René D. (53) statt 3600 Euro nur 1060 Euro. Allerdings werden die vier Angeklagten nur zur Kasse gebeten, wenn sie innerhalb von zwei Jahren gegen ihre Bewährungsauflagen verstoßen. Zu den Auflagen zählt die Zahlung an soziale Einrichtungen – zwischen 600 und 200 Euro. Die Anwälte der Angeklagten kündigten Revision beim Oberlandesgericht an.

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Montabaur Stadtrat erwägt Wildtierverbot in Zirkussen

Donnerstag, 16. Dezember 2010

08.11.2010 – Die Stadt Montabaur will ein Verzeichnis mit Tierarten erstellen lassen, deren Dressur und Haltung in Zirkussen aus Sicht von Experten problematisch ist. Auf Grundlage dieser Positiv-/Negativ-Liste soll dann in einer der nächsten Stadtratsitzungen entschieden werden, ob Schausteller mit gewissen Wildtierarten künftig noch in der Westerwälder Kreisstadt gastieren dürfen.

Dieses Vorgehen vereinbarten die Mitglieder des Stadtrats als Reaktion auf zwei Anträge aus der FWG- und der Grünen-Fraktion. Bis zu diesem grundsätzlichen Beschluss sollen keine Verträge mit Zirkussen mehr abgeschlossen werden.

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Technischer Defekt verursachte Brand im Karlsruher Zoo

Donnerstag, 16. Dezember 2010

19.11.2010 – Ein technischer Defekt ist wahrscheinlich die Ursache des Brandes im Karlsruher Zoo. Zu diesem Ergebnis kommt ein Brandgutachten, wie Polizei und Staatsanwaltschaft bekanntgaben. Bei dem Brand am 13.12.2010 starben 26 Tiere im Streichelgehege. Zudem erlitten vier Elefanten im benachbarten Dickhäuterhaus zum Teil schwere Brandwunden an Kopf und Rücken. Zwei Flusspferde und 70 Flamingos konnten unverletzt gerettet werden. Die vier Elefanten Rani, Shanti, Ilona und Jenny werden noch lange medizinische Behandlungen benötigen.

 

 

Foto: chrissgrey – Fotolia

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