Archive for Februar 2010

SeaWorld: Orca tötet Trainerin

Samstag, 27. Februar 2010

25.02.2010 – Im berühmten Freizeitpark SeaWorld in Florida hat ein dressierter Schwertwal vor den Augen des entsetzten Publikums seine Trainerin getötet. Laut Augenzeugenberichten sprang der 5500 Kilo schweren Schwertwal «Tilikum», genannt «Tilly», nach Ende der Vorführung aus dem Becken, packte die Trainerin an der Hüfte und begann sie herumzuwirbeln. Dann habe er die Trainerin unter Wasser gezogen und dort festgehalten, bis sie ertrank. „Tilikum“ war zuvor schon zwei Mal – 1991 und 1999 – an tödlichen Zwischenfällen beteiligt. Ab Samstag will SeaWorld die Show fortsetzen.

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Affenpark auf Rügen wird nicht gebaut!

Freitag, 26. Februar 2010

26.02.2010 – Der geplante Affen- und Elefantenpark auf der Ferieninsel Rügen wird nicht gebaut. Ein Erfolg für animal public e.V.. Der Verein hatte gegen den Bau des Parks gekämpft.
Wo früher Munition und Minen der NVA lagerten sollten nach den Plänen eines Investors zukünftig dutzende Affen Touristen belustigen. Auf dem Rücken von dressierten Elefanten sollten Besucher, so die Idee des Investors, durch die ehemalige Militärliegenschaft in Bergen auf Rügen reiten. Dieses Projekt ist jetzt gescheitert. Der Landkreis lehnte die Erteilung einer Zoo-Genehmigung für das Vorhaben ab. Ein Erfolg für den Verein animal public e.V., der gemeinsam mit aktion tier e.V. und dem Tierschutzverein Rügen/ Hiddensee e.V. gegen das Projekt mobil gemacht hatte.
Die Pläne des Investors, die einen direkten Kontakt zwischen den Wildtieren und den Besuchern vorsahen, sind aus Sicht von animal public e.V. tierschutzwidrig. Daher hatte animal public e.V. alle Stadtvertreter angeschrieben, eine ausführliche Stellungnahme und ein Expertengutachten an das Veterinäramt geschickt, um den Bau zu verhindern. Dies ist jetzt gelungen.

Der Investor hat zwar die Möglichkeit einen neuen Antrag zu stellen, das ist aber eher unwahrscheinlich, wie Andrea Köster, Bürgermeisterin der Kreisstadt, bei einer Stadtvertretersitzung mitteilte, fehlen ihm die finanziellen Mittel.

Zum Pressebericht im Rüganer Anzeiger

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Protest gegen Berliner Bärenzwinger bei Facebook

Mittwoch, 24. Februar 2010

24.02.2010 – Nicht nur animal public ist seit einigen Monaten bei Facebook zu finden, sondern auch die Berliner Bären Schnute und Maxi. „Liberate the Berlin bears! / Schließt den Berliner Bärenzwinger!“ heißt die von animal public und Born Free ins Leben gerufene Facebook Gruppe, die sich für die Umsiedlung von Schnute und Maxi in eine Auffangstation einsetzt. Jeder kann beitreten und mithelfen, indem er an die politisch Verantwortlichen schreibt.

Facebook Gruppe für die Schließung des Berliner Bärenzwingers

 

 

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Proteste gegen Berliner Bärenzwinger nehmen zu

Mittwoch, 24. Februar 2010

24.02.2010 – Trotz öffentlicher Kritik von verschiedenen Tierschutzvereinen und des Berliner Tierschutzbeauftragten Klaus Lüdcke fristen die beiden Bären Schnute und Maxi noch immer ein tristes Dasein im Berliner Bärenzwinger. Jetzt mehren sich die Proteste der Berliner und der Berlin-Touristen.

Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Berliner Bärenzwingers rief der Tierschutzverein animal public e.V. alle Tierfreunde dazu auf den politisch Verantwortlichen zu schreiben und die Umsiedlung von Schnute und Maxi in eine Auffangstation zu fordern. Dort könnten sie ihren Lebensabend in einer natürlichen Umgebung genießen und ihre Bedürfnisse ausleben. Nachdem sich englische Touristen bei dem Verein „Born Free“ über die Haltung der Berliner Bären im Köllnischen Park beschwert hatten, rief auch dieser dazu auf dem Regierenden Bürgermeister Wowereit, und Bezirksbürgermeister Dr. Hanke zu schreiben.
Zahlreiche Tierfreunde weltweit folgten dem Aufruf, baten per Email oder Brief um die Umsiedlung von Schnute und Maxi in eine Auffangstation.
Vor kurzem wurde von animal public e.V. und Born Free sogar eine Facebook Gruppe eigens für die Befreiung von Schnute und Maxi gegründet (http://www.facebook.com/group.php?gid=257992628603&ref=nf). Diese hat bereits über 800 Mitglieder!
Laura Zimprich vom Verein animal public freut sich über die Unterstützung: „Wir hoffen, dass der Protest von so vielen Bürgen den Verantwortlichen vor Augen führt, dass der Berliner Bärenzwinger eine Schande für Berlin ist und endlich geschlossen werden muss.“

Bereits mehrfach hat der renommierte Alternative Bärenpark Worbis angeboten bei der Umsiedlung von Schnute und Maxi behilflich zu sein. Rüdiger Schmiedel vom Alternativen Bärenpark Worbis verspricht: „Wenn die politisch Verantwortlichen in Berlin endlich einlenken wird es möglich sein, Schnute und Maxi kurzfristig in einer Bärenauffangstation unterzubringen wo sie ein besseres Leben führen können.“

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Veterinäramt übernimmt Versorgung der Tiere im Tierpark Kalletal

Dienstag, 23. Februar 2010
23.02.2010 – Mit sofortiger Wirkung hat das Veterinäramt des Kreises Lippe die Versorgung der Tiere im ehemaligen Tierpark Kalletal übernommen. Gestern hatte der derzeitige Halter der Tiere dem Tierschutzverein animal public e.V. telefonisch mitgeteilt er habe kein Geld mehr für den Unterhalt der Tiere und drohte die Tiere verhungern zu lassen. Das Veterinäramt wurde sofort eingeschaltet und war heute bereits vor Ort.  Der Amtsveterinärin gegenüber gab Herr S. an die Tiere seit Sonntag nicht mehr gefüttert zu haben und beantragte die Euthanasie der Tiere. Aus Sicht des Veterinäramtes ist die Situation der Tiere noch nicht lebensbedrohlich, jedoch seien sie enormen Stress ausgesetzt.  Daher kümmert sich ab sofort das Kreisveterinäramt bis auf Weiteres um die Notver­sorgung. 

 

Herr S. hat das Gelände des Tierparks Kalletal mit Tierbestand Ende letzten Jahres gekauft. Wegen Zweifeln an seiner Zuverlässigkeit verweigerte das  Veterinäramt des Kreises Lippe ihm die Erteilung einer Betriebsgenehmigung und forderte die Auflösung des Tierbestandes. Ein Vorgehen, das von animal public e.V. begrüßt wurde, denn auch aus Sicht des Tierschutzes gab es massive Zweifel an der Eignung von Herrn S. als Betreiber eines Tierparks. Herr S. löste den Tierbestand jedoch nicht auf, sondern reichte Klage gegen den Kreis ein. Hilfsangebote von Tierschutzorganisationen bei der Vermittlung der Tiere behilflich zu sein wurden von ihm abgelehnt. Nun haben sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt.

 

animal public e.V. bemüht sich jetzt um eine zügige Vermittlung der Tiere, darunter Schimpansen, Tiger, Wölfe und Dingos. Jede Hilfe ist dabei willkommen.

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Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer – artgerecht ist nur die Freiheit

Dienstag, 23. Februar 2010

Berlin, 18.02.2010 – Seit einigen Jahren nimmt in Deutschland die Haltung von exotischen Wildtieren in privaten Haushalten zu. Statt Hund, Katze oder Meerschweinchen schaffen sich immer mehr Menschen Pythons, Bartagamen oder Chamäleons an. Die mit dem Handel und der Haltung von Wildtieren verbundenen Probleme bleiben der Öffentlichkeit weitgehend verborgen. animal public und aktion tier haben daher die Aufklärungskampagne „Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer – artgerecht ist nur die Freiheit“ ins Leben gerufen.
„Mit unserer Kampagne wollen wir darauf aufmerksam machen, dass ein Großteil dieser Exoten in ihrem Ursprungsland mit brutalen Methoden eingefangen, in enge Kisten gestopft nach Deutschland transportiert und schließlich völlig unkontrolliert über das Internet oder auf Exotenbörsen verkauft wird“, sagt Ursula Bauer von aktion tier Berlin. „Nur etwa 50 % der gefangenen Tiere kommen überhaupt lebend in Deutschland an“, so die Biologin weiter.

Wildtiere haben sich nicht wie Hunde oder Katzen über Jahrtausende an ein Leben in der Nähe des Menschen gewöhnt. Sie sind perfekt und vom Menschen unabhängig an ihren natürlichen Lebensraum und die dort herrschenden Bedingungen angepasst – seien es extreme Hitze oder Kälte, Trockenheit oder hohe Luftfeuchtigkeit, starke Klimaschwankungen übers Jahr oder gar an einem einzigen Tag. „Die Enge und Künstlichkeit eines Käfigs, Terrariums oder Aquariums kann niemals das freie Leben im Regenwald oder in der Wüste ersetzen“, sagt Laura Zimprich von animal public e.V. Daher ist eine artgerechte Haltung von Exoten in Privathand nicht möglich!

Zur Verdeutlichung der Diskrepanz zwischen einem die Freiheit gewohnten exotischen Wildtier und dem neuen, völlig artfremden Zuhause (Wohnzimmer) werden zum Kampagnenstart drei „Reptilienfrauen“ auf einem großen Sofa liegen.

 

Unsere Aktion MORGEN, Freitag, den 19.02.2010

 

Was passiert: Es werden drei weibliche Models von professionellen Bodypaintern in täuschend echte Reptilien verwandelt und auf einem großen Sofa präsentiert. Die Aktion wird unter freiem Himmel stattfinden.

 

Wo: auf dem Berliner Alexanderplatz (zwischen Haupteingang Galeria Kaufhof und dem U-Bahneingang Alexanderplatz)

 

Wann: MORGEN, Freitag, den 19.02.2010, ab 11 Uhr

 

 

An dieser Stelle möchten wir der Berliner Modelagentur „PMM MODELS“ für die Kooperation herzlich danken (www.pmm-models.com)

 

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Nackter Protest gegen Wildtierhaltung

Montag, 22. Februar 2010

19.02.2010 – Nackt und vor Kälte zitternd, so posierten am Freitag drei als Reptilien bemalte Models auf dem Berliner Alexanderplatz gegen die nicht artgerechte Haltung von Wildtieren in Privathand.Mit der spektakulären Aktion startet die Kampagne „Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer – artgerecht ist nur die Freiheit“ von animal public e.V. und aktion tier e.V.. Seit einigen Jahren nimmt in Deutschland die Haltung von exotischen Wildtieren in privaten Haushalten zu. Statt Hund, Katze oder Kaninchen schaffen sich immer mehr Menschen Pythons, Bartagamen oder Chamäleons an. Dabei ist eine artgerechte Haltung dieser Tiere in Privathand nicht möglich. Kein Aquarium kann ein Korallenriff ersetzen, kein Terrarium den Regenwald, kein Käfig bietet einem Vogel ausreichend Platz zum Fliegen.

Hintergrundinformationen zur Kampagne

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Tierpark Kalletal: Tierschützer halten Vorgehen des Veterinäramtes für richtig

Donnerstag, 11. Februar 2010

Düsseldorf, den 22.01.2010 – Über Monate beschäftigte das Schicksal der Tiere im Tierpark Kalletal im letzten Jahr Öffentlichkeit, Behörden und Tierschützer. Ende 2009 wurde das Gelände dann mitsamt des Tierbestandes an Herrn S. aus Lemgo verkauft.Diesem verweigert das Veterinäramt des Kreises Lippe nun die Erteilung einer Betriebsgenehmigung, wegen Zweifeln an seiner Zuverlässigkeit und fordert die Auflösung des Tierbestandes. Der Tierschutzverein animal public hält das Vorgehen des Veterinäramtes für richtig.

Die Haltung von Wildtieren in Gefangenschaft erfordert nicht nur umfassende Fachkenntnisse und ein hohes Maß an Verantwortung, sondern ist auch mit hohen Kosten verbunden. Ob der Betreiber einer Einrichtung in der Wildtiere gehalten werden sollen diesen Anforderungen gerecht werden kann, muss das Veterinäramt vor Erteilung einer Betriebsgenehmigung prüfen, so schreibt es das Tierschutzgesetz vor. Durch die Prüfung der „Zuverlässigkeit“ eines Halters soll zukünftiges Tierleid verhindert werden.
Nur selten und aus triftigen Gründen verweigern Veterinärämter die Erteilung einer Betriebsgenehmigung wegen Zweifeln an der Zuverlässigkeit eines Halters. Bei Herrn S. ist das der jedoch der Fall.
Laura Zimprich, Sprecherin des Tierschutzvereins animal public, erklärt: „Es ist davon auszugehen, dass es schwerwiegende Gründe gibt, wenn ein Veterinäramt die Erteilung einer Betriebsgenehmigung verweigert. Aus Sicht des Tierschutzes ist das Vorgehen des Veterinäramtes zu begrüßen. Durch diese Maßnahme soll zukünftiges Tierleid verhindert werden.“
Genau wie das Veterinäramt hat auch der Verein animal public e.V. Zweifel an der Zuverlässigkeit von Herrn S. und lehnt eine Wiedereröffnung eines Tierparks oder die Eröffnung einer Auffangstation unter seiner Leitung ab.
„Herr S. hat mindestens ein Tigerbaby angeschafft und dann wieder verkauft, spricht davon Tiere „loswerden“ zu wollen und hat den Verkauf von Tieren nach China angedroht“, so Laura Zimprich, „mit Tierliebe hat das nichts zu tun. Aus unserer Sicht sollte jemand der so agiert weder einen Tierpark noch eine Auffangstation leiten.“

Während Herr Schäfer noch lautstark behauptet für eine Auffangstation auf dem Tierparkgelände kämpfen zu wollen, steht dieses schon längst bei ebay zum Verkauf, die Übernahme des Tierbestandes ist „verhandelbar“: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=180448734509

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