Archive for März 2009

Protest gegen die Zeitschrift „Mini-Biester“

Dienstag, 03. März 2009

Bitte unterstützen Sie den Protest gegen die sinnlose Tötung Tausender Tiere für die Zeitschrift „Mini-Biester“.
Schreiben Sie dem Verlag „Hachette“ in Frankreich.

Verlagsanschrift:
Hachette Collections
43, quai de Grenelle
75015 Paris
Frankreich
Telefon 0033-1-4392 3000 

Textvorschlag:

Mesdames et Messieurs,
en tant qu’amie des animaux, je suis absolument horrifiée par votre magazine“Mini-Biester“ qui inclut dans chaque numéro un animal réel et préparé. Je considère qu il est absolument amoral de tuer des dizaines de milliers d’animaux inutilement pour chaque tirage. C’est une très belle idée de vouloir montrer la nature et le monde animal aux enfants mais de tuer des animaux dans cette optique ne me semble pas le bon chemin. Vous démontrez ainsi aux enfants et aux jeunes un comportement absolument inacceptable vis-à-vis des animaux. Je vous prie donc de faire fabriquer de bonnes imitations pour les inclure dans vos magazine. Je vous prie d agréer, Mesdames et Messieurs, mes meilleures salutations.

Textvorschlag auf Deutsch:

Sehr geehrte Damen und Herren,
als Tierfreundin bin ich entsetzt über Ihre Zeitschrift „Mini-Biester“, der in jeder Ausgabe ein echtes präpariertes Tier beiliegt. Ich halte es für moralisch verwerflich für jede Ausgabe der Zeitschrift Zehntausende Tiere vollkommen sinnlos zu töten. Kindern die Natur und die Tierwelt näher zu bringen ist sicher ein lobenswertes Ziel, doch dafür fühlende Lebewesen zu töten der falsche Weg. Dadurch wird Kindern und Jugendlichen ein vollkommen falscher Umgang  mit Tieren vorgelebt. Ich möchte Sie daher bitten in Zukunft der Zeitschrift keine echten Tiere, sondern gut gemachte Imitationen aus Kunststoff beizulegen.
Mit freundlichen Grüßen

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Lausitz: Wolf erschossen!

Montag, 02. März 2009

Am 22. Januar 2009 entdecken Spaziergänger in der Oberlausitz im Wald zwischen dem Tagebau Reichwalde und Kreba (Kreis Görlitz) einen toten Wolf. Es handelt sich um ein junges weibliches Tier.

Routinemäßig wird die tote Wölfin zur Untersuchung ins Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin gebracht. Das Ergebnis liegt jetzt vor: Demnach starb die junge Wölfin an einer Schussverletzung! Laut Gutachten des Instituts zerfetzte das Geschoss nicht nur den Darm des Tieres, sondern auch die Leber und andere innere Organe. Die Wölfin starb höchstwahrscheinlich erst nach ein bis zwei Tagen an den Folgen einer Blutvergiftung, nachdem Darminhalt in die Bauchhöhle gelangt war. Ein grauenhafter, qualvoller Tod! Das heisst aber auch, dass der Fundort nicht unbedingt der Tatort ist. Was wiederum die Jägerschaft vor Ort mit Genugtuung anmerkt.

Das zuständige Landratsamt hat Anzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft erstatten.
Am 03.03.2009 wird dieser Wolfsabschuss vom Deutschen Jagdschutz-Verband (DJV) und dem Landesjagdverband Sachsen „scharf verurteilt“.
Am 06.03.2009 werden von NABU, WWF, Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und dem Freundeskreis freilebender Wölfe 10.000 Euro für Hinweise zum Tod der erschossenen Wölfin ausgesetzt.

Kein Einzelfall, immer wieder werden Wölfe illegal von Jägern erschossen.
Mehr dazu auf der animal public Homepage

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