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Tierschutz-Erfolg: Affenpark auf Rügen wird nicht gebaut
26.02.2010 – Der geplante Affen- und Elefantenpark auf der Ferieninsel Rügen wird nicht gebaut. Ein Erfolg für animal public e.V.. Der Verein hatte gegen den Bau des Parks gekämpft.

Wo früher Munition und Minen der NVA lagerten sollten nach den Plänen eines Investors zukünftig dutzende Affen Touristen belustigen. Auf dem Rücken von dressierten Elefanten sollten Besucher, so die Idee des Investors, durch die ehemalige Militärliegenschaft in Bergen auf Rügen reiten. Dieses Projekt ist jetzt gescheitert. Der Landkreis lehnte die Erteilung einer Zoo-Genehmigung für das Vorhaben ab.

Ein Erfolg für den Verein animal public e.V., der gemeinsam mit aktion tier e.V. und dem Tierschutzverein Rügen/ Hiddensee e.V. gegen das Projekt mobil gemacht hatte.
Die Pläne des Investors, die einen direkten Kontakt zwischen den Wildtieren und den Besuchern vorsahen, sind aus Sicht von animal public e.V. tierschutzwidrig. Daher hatte animal public e.V. alle Stadtvertreter angeschrieben, eine ausführliche Stellungnahme und ein Expertengutachten an das Veterinäramt geschickt, um den Bau zu verhindern. Dies ist jetzt gelungen.

Der Investor hat zwar die Möglichkeit einen neuen Antrag zu stellen, das ist aber eher unwahrscheinlich, wie Andrea Köster, Bürgermeisterin der Kreisstadt, bei einer Stadtvertretersitzung mitteilte, fehlen ihm die finanziellen Mittel.

Zum Pressebericht im Rüganer Anzeiger
Protest gegen Berliner Bärenzwinger bei Facebook
24.02.2010 – Nicht nur animal public ist seit einigen Monaten bei Facebook zu finden, sondern auch die Berliner Bären Schnute und Maxi. „Liberate the Berlin bears! / Schließt den Berliner Bärenzwinger!“ heißt die von animal public und Born Free ins Leben gerufene Facebook Gruppe, die sich für die Umsiedlung von Schnute und Maxi in eine Auffangstation einsetzt. Jeder kann beitreten und mithelfen, indem er an die politisch Verantwortlichen schreibt.
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Facebook Gruppe für die Schließung des Berliner Bärenzwingers

animal public bei Facebook


Kreisveterinäramt übernimmt Versorgung und Vermittlung der Tiere im ehemaligen Tierpark Kalletal
23.02.2010 - Mit sofortiger Wirkung hat das Veterinäramt des Kreises Lippe die Versorgung der Tiere im ehemaligen Tierpark Kalletal übernommen. Gestern hatte der derzeitige Halter der Tiere dem Tierschutzverein animal public e.V. telefonisch mitgeteilt er habe kein Geld mehr für den Unterhalt der Tiere und drohte die Tiere verhungern zu lassen. Das Veterinäramt wurde sofort eingeschaltet und war heute bereits vor Ort.  Der Amtsveterinärin gegenüber gab Herr S. an die Tiere seit Sonntag nicht mehr gefüttert zu haben und beantragte die Euthanasie der Tiere.

Aus Sicht des Veterinäramtes ist die Situation der Tiere noch nicht lebensbedrohlich, jedoch seien sie enormen Stress ausgesetzt.  Daher kümmert sich ab sofort das Kreisveterinäramt bis auf Weiteres um die Notver­sorgung. 


Herr S. hat das Gelände des Tierparks Kalletal mit Tierbestand Ende letzten Jahres gekauft. Wegen Zweifeln an seiner Zuverlässigkeit verweigerte das  Veterinäramt des Kreises Lippe ihm die Erteilung einer Betriebsgenehmigung und forderte die Auflösung des Tierbestandes. Ein Vorgehen, das von animal public e.V. begrüßt wurde, denn auch aus Sicht des Tierschutzes gab es massive Zweifel an der Eignung von Herrn S. als Betreiber eines Tierparks. Herr S. löste den Tierbestand jedoch nicht auf, sondern reichte Klage gegen den Kreis ein. Hilfsangebote von Tierschutzorganisationen bei der Vermittlung der Tiere behilflich zu sein wurden von ihm abgelehnt. Nun haben sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt.


animal public e.V. bemüht sich jetzt um eine zügige Vermittlung der Tiere, darunter Schimpansen, Tiger, Wölfe und Dingos. Jede Hilfe ist dabei willkommen.

Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer – artgerecht ist nur die Freiheit
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19.02.2010 – Nackt und vor Kälte zitternd, so posierten am Freitag drei als Reptilien bemalte Models auf dem Berliner Alexanderplatz gegen die nicht artgerechte Haltung von Wildtieren in Privathand.Mit der spektakulären Aktion startet die Kampagne „Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer – artgerecht ist nur die Freiheit“ von animal public e.V. und aktion tier e.V.. Seit einigen Jahren nimmt in Deutschland die Haltung von exotischen Wildtieren in privaten Haushalten zu. Statt Hund, Katze oder Kaninchen schaffen sich immer mehr Menschen Pythons, Bartagamen oder Chamäleons an. Dabei ist eine artgerechte Haltung dieser Tiere in Privathand nicht möglich. Kein Aquarium kann ein Korallenriff ersetzen, kein Terrarium den Regenwald, kein Käfig bietet einem Vogel ausreichend Platz zum Fliegen.

Hintergrundinformationen zur Kampagne

 


animal public
Aufruf zum Spenden

animal public ist ein gemeinnütziger Tier- und Artenschutzverein, der sich aktiv für die Rechte von Wildtieren einsetzt.

Wir brauchen Ihre Hilfe um helfen zu können. Unterstützen Sie die Arbeit von animal public mit einer Spende. Jede noch so kleine Spende hilft uns den Tieren zu helfen.

Spendenkonto:

animal public e.V.
Sozialbank Köln
BLZ 370 205 00
Kto 8240300


Kooperationspartner:
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www.aktiontier.org